Werbung in Blogs – Fluch oder Segen

Und schon wieder ist Freitag und wieder einmal lädt Martin Mißfeldt uns Blogger zum Webmasterfriday. Heute steht wieder ein interessantes Thema, gerade für uns Internetmarketer, an. “Wie reagiert Ihr auf Werbung in Blogs?” lautet die Frage, der wir uns heute stellen. Ein Thema, welches großes Interesse hervorruft. Immerhin nahmen bis heute Freitag 14 Uhr, bereits  13 Blogs teil. Dies ist ein ungemein hoher Wert.

Bei diesem Thema gehen die Meinungen naturgemäß auseinander.  Auch dürfte es interessant sein, inwieweit hier die Ansichten von Besuchern und Bloggern differieren. In den Augen vieler Besucher, handelt es sich bei einem Blogger um einen Idealisten und Menschenfreund, der sich nicht durch Brot und Wasser als vielmehr durch Luft, Liebe und Bloggen ernährt.

Doch ist dem wirklich so?  Muss der Blogger der selbstlose Philanthrop sein? Erwartet der Besucher wirklich totale Werbefreiheit, oder wieviel Werbung wird erduldet?  Ist es möglich Werbung so zu schalten, dass  Besucher diese nicht als störend,  sondern vielmehr als Mehrwert empfinden? Zugegeben sehr schwere Fragen. Ich versuche mich diesen anzunähern. Zum einen aus der Sicht als (geldgieriger?) Blogger, aber dann auch aus der Sicht eines Besuchers. Schließlich lese ich ja auch in sehr vielen Blogs mit und Reihe mich dort in die Zuschauerränge ein.Na, dann fange ich mal mit meiner Sicht der Dinge an. Und die Ursprungsfrage des Webmasterfriday, könnte ich getreu dem Motto von Radio Eriwan beantworten. “Im Prinzip ja, ABER ….” :P .

Im PRINZIP JA ….

Bloggen kostet sehr viel Zeit und Energie. Und obwohl es natürlich auch sehr viel Freude bereitet, keimt durchaus auch der Wunsch auf, ein paar Cent zu verdienen. Daran finde ich nichts Schlimmes und auch nichts Verwerfliches. Also von daher ein ganz klares JA zu Werbung in Blogs. Warum sollen auch ausgerechnet wir armen Hunger leidenden Blogger auf diese Einnahmequelle verzichten?

ABER …

… sie (die Werbung) sollte so unaufdringlich wie möglich geschehen. Idealerweise sollte passende Werbung vom Leser als Ergänzung des Inhalts oder besser noch als Mehrwert wahrgenommen werden. Und hier fängt es bei einem Internetmarketing Blog, wie ich ihn betreibe, auch schon an kritisch zu werden. Partnerprogramme gibt es genug, leider nur sehr, sehr wenige, die ich als seriös einschätze.  Wenn ich mir es so richtig überlege, fällt mir nicht EIN EINZIGES ein, welches ich aktiv bewerben wollte. Ich möchte mir meinen Namen jedenfalls nicht mit Businessmasterboxen, LowCost Schnorrer Reisen,  Soßschel Miedia Kursen oder irgendwelchem sonstigen dubiosen Plunder kaputtmachen. Ich kenne einfach nichts seriöses, was ich hier bewerben wollte. Wenn Ihr was habt oder wisst, gerne her damit, bin immer für gute Ideen zu haben.

Also bleibt mir hier nur noch Google Adsense. Hiermit wird man natürlich sicherlich keine Reichtümer anhäufen, auch sollte ich es unterlassen hier meinen Stundenlohn herunterzuberechnen. Sonst müsste ich noch neidisch zu jedem Eurojobber aufschauen. Kritisch zu Internetmarketing zu bloggen lohnt zumindest monetär nicht. Wenngleich ich zugeben muß, dass ich auf wichtige Einnahmequellen hier bewusst verzichte (Partnerprogramme, Bewerben von Launches etc.). Des weiteren war es erklärtermaßen auch nie das Ziel, dass dieser Blog nennenswerte Umsätze abliefern mus. Den Nutzen sehe ich hier mehr in der Aufklärung und wie ich auch gerne zugebe als Nebeneffekt dem eigenen Branding.

Aber ich schweife ab. Werbung sollte so unaufdringlich wie möglich geschehen und meiner Ansicht nach absolut Themenrelevant sein oder Seitenthemen ansprechen, die für die eigene Zielgruppe interessant sein könnten. Hier hat man dann durchaus auch Chancen mit Partnerprogrammen etwas zu bewegen.

Eine weitere gute Idee, wo Werbung gemein hin als wenig störend empfunden wird, sind Produktvergleiche. Angenommen ich vergleiche hier 4 verschiedene Autoresponderlösungen. Dann wäre es natürlich absoluter Nonsense, die Verlinkungen zu den Anbietern ohne Partnerlink zu unternehmen. Hier wird kaum ein Besucher böse sein. Der internetaffine Teil der Besucher wird es schlucken oder gar gerne annehmen, weil ja durch den vorherigen Vergleich Argumentationen zu einer Entscheidungsfindung geliefert wurden. Der weniger internetaffine Teil, wird zumeist noch nicht einmal mitbekommen, dass der Blogger an der Empfehlung ein paar Euro mitverdient :P So ist es dann meiner Meinung nach vollkommen okay und alle sind happy! Unterlassen sollte man aber, ein Produkt oder Dienstleistung gut zu reden, nur weil man bei Produkt A mehr verdient als bei Produkt B. Kurzfristig bringts natürlich ein paar mehr Euro in die Kasse. Langfristig schadet so etwas der Reputation. Als Affiliate wird man immer auch mit verantwortlich gemacht, wenn das beworbene Produkt Mist sein sollte … oder gar Betrug. Umgekehrt gilt es natürlich auch. Wer oft gute Empfehlungen gibt, dem vertraut man auch bei künftigen Empfehlungen.

Wo fängt jetzt aber Werbung an störend zu werden?

Ich versetze mich hier immer in die Rolle des Besuchers. Für mich das allerstörendste was es gibt und was oft dazu führt, dass ich Seiten sofort wieder verlasse, sind lange Ladezeiten oder auch nervende Layer Ads oder Popup oder Popunder Werbung. Dies sollte meiner Meinung nach unbedingt unterlassen. Wenn überhaupt kann man sich solche Spielchen nur auf bereits extrem besucherstarken Seiten erlauben. Aber auch hier sollte man die Risiko – Nutzen Ratio genau abwägen und unter Kontrolle halten. Was evtl gerade noch so geht, sind Exit Popups, die beim Verlassen der Seite noch irgendeine Aktion des Besuchers einfangen wollen. Auf Blogs würde ich diese jedoch niemals anwenden. Auf Verkaufsseiten dann schon eher.

Weiter stören sicherlich eine zu große Anzahl an blinkenden Bannern, die das Interesse der Besucher zu arg ablenken. Reduktion auf das wesentliche sollte erste Prämisse sein. Und das wichtigste ist der Text, bzw. der Inhalt des Blogs. Zumindest sollte dies so sein. Ein bischen Werbung als Zugabe, okay. Aber nicht übertreiben. Zuviele Banner führen nur zu Fluchtverhalten und erhöhen keineswegs die Chance dass auf eines geklickt wird.

Weiterhin verbietet sich natürlich Werbung auf reinen Corporate Blogs. Schließlich will man die Kunden und Interessenten  für die eigenen Produkte und Dienstleistungen gewinnen und nicht für ein paar Euro Provision oder paar Cent Klickgebühr zur Konkurrenz  schicken.

Fazit und meine 2 Cents:

Werbung JA gerne – Aber bitte wohl dosiert eingesetzt!

Die Meinungen der Anderen:

  1. Gerald von IT4KMU.de vertritt eine ähnliche Meinung. Werbung in Maßen ist okay, solange sie nicht als störend empfunden wird.
  2. Divena von rosa.pe verkündet ein klares “JAWOLL” zur Werbung und meint dass dieses Thema in Deutschland zu verbissen gesehen würde. Immer wieder erfrischend zu erfahren, wie die deutsche Szene, aus dem fernen Peru betrachtet wird. Als Königsweg zu evtl fehlenden guten Affiliateprodukten im Marketingbereich, sieht sie das Vermarkten eigener Produkte. Dem kann ich nur beipflichten, bedeutet jedoch allerdings sehr viel Arbeit.
  3. Jonas von selbstaendig-online-verdienen.de sieht Werbung in Blogs als okay an, wenn diese einen Mehrwert bietet und passend und seriös ist.
  4. Bine von blog-cafe.de meint, dies bleibe jedem selbst überlassen. Werbung in der Sidebar findet sie okay, Werbung in und zwischen den Postings würde sie aber als störend empfinden.
  5. nachsitzen.org meint, dies könne pauschal nicht beantwortet werden und gibt seine Meinung zu den einzelnen Werbeformen ab.
  6. Sabiene von sabienes.de empfindet Popups sowie Werbeblöcke in den Artikeln als extrem störend. Selbst setzt sie Werbung nur mit Bedacht, z.B. Amazon, ein.
  7. Marcel von nikonierer.de nimmt Werbung nicht als störend wahr, sondern überliest sie vielmehr oder nimmt sie überhaupt nicht mehr wahr. Im günstigsten Falle könne passende Werbung noch als Mehrwert angesehen werden.
  8. Christina von Vanvox.de empfindet alle Werbung als störend, die man wegklicken muß oder die sich über Inhalte legt. Dezente Werbung in der Sidebar sei aber in Ordnung.
  9. Bernhard von seografie.de meint das Verhältnis zwischen Werbung und Bloginhalten müsse stimmen. Reine Werbeblogs ohne eigene Inhalte hätten keine Daseinsberechtigung.
  10. geldimwww.de meint, werbung wäre solange in Ordnung, solange sie nicht anfängt die Besucher zu nerven und zu vergraulen. Durch Direktvermarktung ließe sich langfristig mehr erreichen, als durch einzelne Klicks frustrierter Besucher.
  11. Mike von mikespeier.cwsurf.de findet, dass Werbung in Blogs nicht verloren hätte. Wenn er nach einem Produkt sucht, würde er die Suchmaschine seiner wahl benutzen.
  12. Jasmina von onlinelupe.de findet Werbung okay, solange sie nicht als störend empfunden wird. Im günstigsten falle geäbe es eine WINWIN Situation.

 

 

 

 

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10 Responses to Werbung in Blogs – Fluch oder Segen

  1. TmoWizard says:

    Hallo Guido!

    Ein guter Beitrag zu dem Thema “Werbung im Blog”. Anhand der von dir verlinkten Artikel (danke, daß du auch mich dort erwähnst. Du bist einer der wenigen, besser gesagt gerade mal der zweite!) sieht man mal wieder, wie weit die Meinungen dazu auseinander gehen können.

    Blogs mit Produktvorstellungen oder -vergleichen sehe ich übrigens nicht als Werbung an, sonder als entsprechendes Thema des entsprechenden Blogs! Das habe ich leider in meinem eigenen Artikel vergessen zu erwähnen.

    Grüße aus Augsburg

    Schönes Wochenende

    Mike, TmoWizard

  2. admin says:

    Hallo Mike,

    vielen dank für Deinen Kommentar und natürlich auch herzlich Willommen hier auf dem Blog.

    Es war mir eigentlich klar, dass bei diesem heiklen Thema die Meinungen sehr weit auseinandergehen. Du warst jedoch der Einzige, der eine klare Anti-Position bezogen hatte. Das hat mich denn doch erstaunt.

    Ich kann mich noch an wütende Emails erinnern, als ich das erste Mal in einem Forum Adsense Werbung eingebunden habe. Was mir einfallen und was ich mir erlauben würde mit einem Forum auch noch Geld verdienen zu wollen. Na, das Forum gibt es immer noch und ist in dieser Nische nach wie vor die unangefochtene No 1.

    Ich denke das Thema in Foren und Blogs wird noch lange Zeit ein Thema bleiben, über das wir trefflich diskutieren können :)

    Ein anderer Punkt ist der Linkgeiz hier in Deutschland. Ich habe es mir beim Webmaster Friday zur Angewohnheit gemacht, die Ansichten der Blogger und Bloggerinnen kurz zusammenzufassen und auch auf deren Artikel zu verlinken. Da ich ja meistens immer einer der letzten bin, die schreiben, fallen da auch manchmal viele Links ab.

    Deinen hätte ich sowieso immer verlinkt, da Du der einzige mit der Contra Meinung warst.

    Ich wünsche Dir ebenfalls ein schönes Wochenende

    Viele Grüße

    Guido

  3. Pingback: Werbung in Blogs – sind doch ok, oder? « meinebookmarks

  4. InterJAK says:

    An der interessanten Diskussion kann ich leider nicht teilnehmen, weil ich nich in Deutschland und nicht auf Deutsch blogge. Ich bin gerade dabei, mich in der deutschen Bloggerszene umzuschauen, weil ich vermute, hier viel lernen zu können.

    Bei uns sind solche Debatten kaum zu finden, deshalb kann ich nicht wissen, sondern nur vermuten, dass die Meinungen ähnlich wären: Werbung -- ja, aber nach Maß.

    Was mich aber interessieren würde -- und auf diese Frage konnte ich bisher keine Antwort finden -- gibt es außer dem im Text erwähnten Linkgeiz auch etwa Klickgeiz? Denn -- OK, man kann AdBlock Plus abschalten, aber das bringt dem Blogger noch gar nichts. Erst ein Klick -- nicht unbedingt, wenn einen der Werbeinhalt wirklich begeistert hat, sondern auch, um den Blogger einfach für einen guten Text zu belohnen -- hat wirklich Wert.

    Vor kurzem las ich irgendwo eine Diskussion: da gestand eine junge Frau, dass sie es immer tut, wenn ihr ein Beitrag gefallen hat. Sie wurde geradezu beschimpft: wieso, wie kannst du das tun, du klickst auf Banner, ohne etwas kaufen zu können, du beklaust dadurch denjenigen, der für die Werbung zahlt usw.

    Wie sieht es denn damit in Deutschland aus?

    Schöne Grüße aus Polen
    Marek / InterJAK

  5. admin says:

    Hallo Marek,

    neben dem Linkgeiz, gibt es hier in Deutschland ganz sicher auch den Klickgeiz. Divena von rosa.pe hat das auf dem im obigen Post verlinkten Artikel ausgeführt und ja beschrieben dass die Klickraten in den USA deutlich über denen in Deutschland liegen. Das liegt sicher auch an den unterschiedlichen Mentalitäten,

    Meine Erfahrung ist, dass Werbung umso mehr angenommen wird, je weniger internetaffin die Zielgruppe ist. Ich z.B. klicke gerne auf Werbung, wenn mich diese interessiert und lasse sie links liegen wenn es uninteressant ist, Andres siehts bei Affiliate Werbung aus. Hier habe ich auch schon die Cookies gelöscht und dann auf der Seite bestellt, die ich für ihre gute Arbeit belohnen wollte.

    Wirklich effektiv ist meiner Ansicht nach sowieso nur Werbung, die in den Kontext eingebunden ist. Wie oben schon erwähnt z.B. Produktvergleiche. Hier kann man bei guten Artikeln durchaus anständig verdienen. Der Artikel muß eben Mehrwert bieten und das beworbene Produkt ebenfalls. Hängt eben immer davon ab, wie sehr die Besucher einem vertrauen.

    Viele Grüße

    Guido

  6. Hallo zusammen!

    Ich denke werben im Internet ist eine Form von Marketing die ja auch von sehr großen Unternehmen genutzt wird. Sicherlich muss die Qualität der Werbung hochwertig sein.
    Ein Produkt zu bewerben bei welchen man sehr viel Provision bekommt, aber das Produkt (leider) nicht einmal annähernd einen Wert hat, so verscherzt man es sich mit allen Besuchern.
    Meine Meinung ist jedoch, dass man Aufgrund der breiten Masse die das Internet besuchen, nicht genau sagen kann was der einzelne User genau sucht. Vielleicht will einer günstig Reisen, oder vielleicht braucht einer eine neue Software.
    Ich glaube Werbung wird dann störend, wenn diese zum einen Aufdringlich und zum anderen Produkte sind, wo ein hoher Preis nicht gerechtfertigt ist.
    Marketing hat immer was mit Fingerspitzengefühl zu tun. Sollte es gut gemacht werden ist es eine sehr aufwendige Tätigkeit welche auch entsprechend entlohnt werden soll.

    Die Klickrate liegt meiner Meinung nach relativ hoch, da zum einen der Besucher der Seite ja ein bestimmtes Produkt sucht und natürlich auch zu sehr günstigen Konditionen. Da sucht man schon eine Zeit und man klickt auf jede Menge. Nur wie man weiß wird ja meist erst eine Provision bezahlt wenn ein Produkt (Ware, Dienstleistung,…) den Besitzer wechselt.

    Freundliche Grüße

    Christian Sieberer-Kefer

  7. Werbung ist schlichtweg notwendig, um kostenfreie Inhalte und Serivces zu finanzieren. Manchmal machen Blogger Werbung nur für sich selber, das fällt dann ja auch gar nicht auf ;-) aber oft eben auch für Dinge, die sie gut finden oder es zumindest behaupten.

    Ich beschäftige mich nun seit ca. 15 Jahren mit Werbung im Internet (aus Sicht des Entwicklers von Plattformen auf denen von wem auch immer geworben wird). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Werbung um so mehr akzeptiert wird, wenn diese an den eigenen Interessen ausgerichtet ist. Bei Amazon finden die wenigsten Werbung der Form “andere haben auch…” lästig. Und in der Offlinewelt ist der “Geiz-ist-geil-Prospekt” das erste, was samstags aus der Tageszeitung gefischt und studiert wird -- noch vor den Sportergebnissen.

  8. Jan | Portugal says:

    Ich habe nichts gegen Werbung, wenn sie gut platziert ist. Hier auf Guidos Blog, finde ich, ist sie an der falschen Stelle, nämlich mitten im Text.

    Wenn dies so gewollt ist -- aus welchen Gründen auch immer -- sollte sie besser durch ein Feld abgegrenzt sein. Finde ich jedenfalls, dadurch bleibt der redaktionelle Text lesbarer.

    Jan

  9. Jan | Portugal says:

    Ach ja: Werbung ist weder Fluch noch Segen, denn so lautet ja der Titel dieses Kapitels. So einfach kann man das wohl nicht bezeichnen, dies ist auch Anschauungssache.

    Für den Werber mag sie ja eher ein Segen sein, denn wenn diese zielgruppengerichtet an die Frau oder den Mann gebracht wird, kann sie Geld einbringen. Das ist ja auch gut so, auch auf solch ein Blog wie dieser. Weshalb soll man dem Betreiber so etwas nicht gönnen?

    Der Leser toleriert dies um so eher, wenn sie ihn erstens nicht stört, zweiten sein Interesse trifft.

    Ich weiß ja nicht, aber gibt es Untersuchungen, ob Leser ausbleiben, wenn sie sich durch Werbung gestört fühlen?

    Jan

  10. admin says:

    Ja, das stimmt schon. Die Werbung ist der ewige Zankpunkt. Wir Blogbetreiber “lieben” sie und der Leser würde sie am liebsten auf den Mond schiessen.

    Stimmt Jan, so wie die Google Werbung gerade platziert ist, bin ich auch nicht glücklich. Deswegen wird hier wohl bald eine andere Lösung kommen. Ganz auf Adsense mag ich nicht verzichten, aber ich will Stammleser belohnen. Das heisst, dass ich Werbung erst ab einem Postalter von drei bis 4 Tagen drauflegen werde. Somit bekommen die Stammleser sie in aller Regel nicht oder erst spät zu sehen. Die, die dann Wochen später über Google kommen, müssen dann halt damit leben ;-)

    Ausserdem soll sie besser vom redaktionellen Teil abgegrenzt sein, damit sie den Lesefluss nicht so stört. Im Moment erledigt dies ein PlugIn automatisiert, leider jedoch im Ergebnis unbefriedigend.

    Viele Grüße

    Guido

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