Über die suggestive Kraft von hypnotischen Verkaufstriggern – Tobias Knoof startet lange erwarteten Pre-Launch

Den Launchreigen in diesem Jahr eröffnet Tobias Knoof mit seinem „Hypnotic Mind“. Ich bin hier besonders gespannt, da der bekannte Infomarketer vom Schwielowsee, letztes Jahr deutliche Kritik an den Launchpraktiken seiner Marketerkollegen anbrachte.

Als erstes fiel mir die ungewöhnliche Länge der Prelaunchphase auf. Verkaufsstart soll am 14.3.2011 sein. Hier bin ich besonders gespannt, ob es gelingt, den Spannungsbogen so lange aufrecht zu erhalten, ohne einem Großteil der Interessenten irgendwann auf den Wecker zu gehen. Bis jetzt hält sich zumindest bei mir der Email-Spam in engen Grenzen. Ob dies daran liegt, dass sich die marktschreierischen Kollegen nicht am Launch beteiligen oder einfach nur daran, dass ich in den Listen derjenigen nicht eingetragen bin, die Hypnotic Mind bewerben, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilen. Für mich persönlich erscheint eine derart lange Launchdauer jedenfalls nicht ungefährlich zu sein.

Überhaupt finde ich es sehr gewagt, mit einem Produkt wie „Hypnotic Mind“ durchzustarten. Es handelt sich hierbei ja nicht unbedingt um einfach zu transportierende Inhalte. Ein Produkt „in 12 Monaten zum Internetmillionär“ ist selbsterklärend. Jedoch, was die Kenntnis der 28 angeblich bewiesenen Verkaufstrigger bringen sollen, dürfte deutlich schwerer zu vermitteln sein. Insbesondere dürften die wenigsten von uns, die notwendigen textualen Fähigkeiten besitzen, diese Kenntnisse dann auch tatsächlich umzusetzen. Hierfür gibt es ausgebildete Werbe- und Verkaufstexter und für viele wird es ausreichend sein, wenn der Texter seines Vertrauens, über die erforderlichen „hypnotischen“ Fähigkeiten verfügt. Am Ende zählt sowieso immer nur Eines: Verkauft der Verkaufstext ordentlich oder tut er es nicht? Hypnotic Mind hin, Hypnotic Mind her.

Es stellt sich natürlich tatsächlich  die berechtigte Frage: Welchen Nutzen bringt mir Hypnotic Mind? Welche Fähigkeiten besitze ich nach dem Durcharbeiten, welcher Zeitaufwand wird mir abverlangt, welchen Nutzen bringt es mir und natürlich sicherlich auch die Frage nach dem Preis. Alles Fragen, die für mich derzeit noch nicht geklärt sind. Es liegt natürlich in der Natur von Pre-Launches, dass Informationen nur spärlich bis häppchenweise herausgegeben werden. Um eine inhaltliche Qualität und den voraussichtlichen Nutzen dieses Produkt einigermaßen fundiert beurteilen zu kennen, fehlen m.E. zum derzeitigen Zeitpunkt die erforderlichen Informationen.

Lobenswert finde ich bislang zumindest den eher unaufdringlichen Launchverlauf. Ich rufe da noch einmal eine Passage von Tobias Knoof im Interview mit Markus Jung in Erinnerung:

Ich habe ebenfalls ein großes Problem mit Phrasendreschern, Marktschreiern und Krawallmachern, da dies erstens unangenehm aufstößt und zweites garnicht notwendig ist. Viele Marketer, auch einige der sogenannten „Großen“ penetrieren den Markt mit unliebsamen Geschreie, sie hypen ihre Produkte bis zum „erbrechen“ und reden dann auch noch von Weltneuheiten und Sensationen.

Dies ist geradezu eine Farce und ich bin jedesmal peinlich berührt, wenn ich Mailings mit Betreffzeilen wie „Ich bin ein dummer Esel“ oder „Krass“ oder „Jetzt schlägt die Bombe ein“ lese. Dies ist absolut unseriös und um bei dem Wortschatz dieser Marketer zu bleiben… „mir kommt die Wurst“ wenn ich so etwas lese. Genau wie du sagst, bringen diese Leute ganze Branchen in Verruf und sägen zudem am eigenen finanziellen Ast.

Ich kann das auch beim besten Willen nicht nachvollziehen, da wohl kaum ein anständiger Unternehmer, welcher sich für eine Lösung seines Problems XYZ interessiert auf einen Beitrag oder einen Newsletter reagiert, welcher die Betreffzeile „Krasse Weltsensation“ beinhaltet.  Quelle Tobias Knoof im Interview mit Markus Jung: http://markus-jung.biz/hypnotic-mind-und-die-hohe-kunst-mit-wortern-kunden-zu-verzaubern/

Hypnotic Mind soll der Nachfolger des Traffic Prismas werden. Hier würde ich allerdings noch etwas Vorsicht walten lassen. Tobias Knoof verfolgt die offen ausgesprochene Strategie, Informationsdetails zu Hypnotic Mind nur zögerlich bis gar nicht herauszugeben. Deswegen halte ich mich hier mit einer Beurteilung noch zurück. Es gibt von mir weder eine Empfehlung noch eine Warnung

So viel steht fest: Es geht um einen Masterkurs über Verkaufspsychologie mit 28 tiefenwirksamen Kauf-Verhaltensmustern, um zahlreiche hypnotische und hoch emotionalisiernede Sprachmuster, um dutzende psychologische Trigger wie sie von den besten Copywritern der Welt angewandt werden, um Wortlisten, die hochemotionale Bilder und Gefühle auslösen sollen und sofort ins Unterbewusstsein gehen… und um eine angeblich universale „Voodoo“ Marketing-Formel. Quelle: http://info77.hypnoticmind.de

Wie gesagt, das Ganze wird abzuwarten bleiben. Da mir bei der Recherchequelle der Affiliate-Link förmlich aufgezwängt wurde, nutze ich den hier mal auch. Ich betone jedoch noch einmal ausdrücklich, dass ich zum derzeitigen Zeitpunkt keine Beurteilung des Produkts vornehmen kann. Weder positiv, neutral noch negativ. Sollte irgend ein Kauf über diesen Affiliate Link geschehen bzw. ich in diesem Gewinnspiel etwas gewinnen, geht das an Euch – in Form eines Gewinnspiels 😉 Das ist versprochen! Und wer was gegen den Affili-Link hat, einfach das info77 in der URL weglassen 😉

Das neue Produkt von Tobias Knoof wird bereits jetzt schon heiss diskutiert. Die Befürworter freuen sich über die neue „hypnotische“ Formel zum Kundengewinn. Die Kritiker sehen den „manipulativen“ Charakter sehr skeptisch. Und ich sage einfach mal abwarten und Tee trinken.  Wer mag , kann sich ja gerne mal unter http://info77.hypnoticmind.de anmelden. Wenn alle tausend Käufer dieses Produkt über diesen Link beziehen, werde ich dann ab April aus Peru oder Paraquay weiter bloggen 😛  (</ironiemodus>).


11. Februar 2012
Human brain and colorful question mark

Hypnotic Mind in den Startlöchern

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