Expertenpositionierung durch Copy and Paste

Expertenpositionierung durch Copy and Paste

“Es ist alles nur geklaut … Es ist alles nur nicht Meines”  trällerten die “Prinzen” in den 90er Jahren. Heute ist dies der Firmensong der deutschen Infomarketer. Nicht erst seit von zu Guttenberg ist Copy and Paste salonfähig geworden. Selbstverständlich nicht in Form eines Zitats mit Quellenangabe, dies wäre noch verständlich und nachvollziehbar. Nein, es wird kopiert und eingefügt und anstelle die Quelle zu benennen, wird alles ganz frech als eigene geistige Leistung ausgegeben. Hier kennt die Szene keinerlei Gnade. Kaum ein Guru, der nicht irgendeinen oder mehrere US-Gurus gnadenlos imitiert.

Nun ist das bei den Gurus nichts Neues und Insidern schon seit langem bekannt. Dass es jedoch auch Blogger gibt, die Ihren Ruf nahezu komplett auf fremden Federn aufbauen, erscheint relativ neu. Dies schien eine Domäne von russischen oder chinesischen Scraperseiten zu sein. Doch weit gefehlt. Heute kommt Teil 1 der lose weiter zu verfolgenden Reihe über “Die Copy and Paste” – Experten.

Expertenpositionierung  durch Copy and Paste am Beispiel Jürgen Schnick:

Die Grafik links oben zeigt die Startseite von Jürgen Schnicks Blog “Erfolgs-Blogging -Hilfreiche Tipps für erfolgreiches Bloggen”. Werfen Sie noch einmal einen intensiven Blick auf den Screenshot. Und jetzt vergleichen Sie bitte mit der Grafik unten aus dem amerikanischen Blog socialtriggers.com.

Startseite von socialtriggers.com

 

Nun, das wäre mir noch alles bis jetzt keinen Artikel wert, wenngleich dies bereits einen eklatanten Verstoß gegen die Urheberrechte darstellt. Doch wer glaubt, dass es das schon war, den darf ich eines “Anderen” belehren. Es kommt schlimmer … sehr viel schlimmer …

Wir bleiben noch etwas auf dem Blog der Kollegen von socialtrigger.com. Dort wurde ein Artikel veröffentlicht: “Does Your Website fail the Header Removal Test?.  Bei Jürgen Schnick wurde daraus: “Fällt Ihre Webseite durch, wenn Sie Ihr den Header wegnehmen?”.

Original von Socialtriggers: Does Your Website Fail the Header Removal Test?

 

Kopie Jürgen Schnick: "Fällt Ihre Webseite durch, wenn Sie Ihr den Header wegnehmen?"

Nun Socialtriggers ist ein sehr interessanter amerikanischer Blog. Dies hat auch Jürgen Schnick erkannt und einen weiteren Artikel entdeckt, den er nahezu 1:1 übernahm. Diesmal gehts um das Thema Twitter.

Original-Socialtriggers: Twitter Templates: 15 Headline Templates That Pull Twitter Traffic

Link zur Originalquelle: http://socialtriggers.com/twitter-headlines/

Link zur Kopie: http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/mehr-besucher/15-twitter-headlines-die-traffic-von-twitter-bringen/

Kopie Jürgen Schnick: 15 Twitter Headlines die Traffic von Twitter bringen

 

Doch glauben Sie jetzt bitte nicht, dies sei schon alles gewesen. Ich liste hier im folgenden noch weitere Beispiele auf, alles Kopien aus dem Blog von Social Triggers.

http://socialtriggers.com/increase-sales-context/
http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/geld-verdienen/so-hilft-ihnen-produkt-kontext-online-mehr-von-ihrem-zeug-zu-verkaufen/

http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/online-geld-verdienen/wie-sie-die-kunden-treue-um-82-erhoehen-koennen/
http://socialtriggers.com/customer-loyalty-online/

http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/online-geld-verdienen/3-weitere-moeglichkeiten-die-kundenzufriedenheit-zu-erhoehen/
http://socialtriggers.com/increase-customer-satisfaction/

http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/online-geld-verdienen/wie-sie-ihre-preise-um-71-erhoehen/
http://socialtriggers.com/increase-prices/

http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/mehr-besucher/so-stopfen-sie-3-lecks-in-ihrer-website-die-sie-wertvolle-subscriber-kosten/
http://socialtriggers.com/leaks-cost-subscribers/

http://socialtriggers.com/selling-fear-love/
http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/geld-verdienen/verhindern-diese-bewaehrten-vorgehensweisen-ihre-online-verkaeufe/
Nun gibt es einen weiteren amerikanischen Blog, den Jürgen Schnick gerne besucht. Auf http://www.entrepreneurs-journey.com/ gibt es viele interessante Artikel, so zum Beispiel “Why Thinking Like A Fish Can Help Your Business“. Hieraus machte Jürgen Schnick “Wie ein Fisch zu denken, kann Ihrem Business sehr helfen

 

Original: Entrepreneurs-Journey.com: Why thinking Like a Fish can help your Business

 

Kopie Jürgen Schnick: Wie ein Fisch zu denken kann Ihrem Business helfen

Noch ein weiteres Copy and Paste Beispiel aus dem selben Blog:

http://www.entrepreneurs-journey.com/7018/how-to-beat-procrastination-when-you-dont-know-what-to-do-next/
http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/bloggen/wie-sie-die-aufschieberei-besiegen-wenn-sie-nicht-wissen-was-sie-als-naechstes-tun-sollen/

 

Die Macher des Thesis Themes schrieben folgenden Post: “Whats The Main Goal of Each Of Your Pages“. Hieraus machte der Copyman dann “Was ist eigentlich das Hauptziel jeder Ihrer Seiten?“.

Originalquelle: What's the Main Goal of each of Your Pages?

 

Kopie: Was ist eigentlich das Hauptziel Jeder Ihrer Seiten?

 

Da ist dann noch der überaus bekannte, populäre und reichweitenstarke Blog von Problogger.Net. Auch hiervor schreckte Jürgen Schnick nicht zurück. Aus “How to Create a Sense of Anticipation on Your Blog” wurde “Wie Sie ein gefühl der Vorfreude auf Ihren Blog erzeugen“.

Original Problogger.net: How to create a Part of Anticipation on Your Blog

 

Kopie-Schnick: Wie Sie ein Gefühl der Vorfreude auf Ihren Blog erzeugen

 

Auch die ebenfalls extremst reichweitenstarken  und etablierten Kollegen von  copyblogger.com wurden Opfer des Diebstahls geistigen Eigentums. Jedenfalls nahm Jürgen Schnick den Namen der Seite “Copyblogger” sehr wörtlich :P .  Aus “Meet the Lazy Marketer’s Best Friend: The Email Autoresponder” wurde bei Jürgen Schnick  “Der beste Freund fauler Marketer – Der Email Autoresponder“.

 

Original von copyblogger.com: Meet the Lazy Marketer's Best Friend: The Email Autoresponder

 

Kopie von Jürgen Schnick: Der beste Freund fauler Marketer - Der Email Autoresponder

 

“Niemand liebt die Blogs mehr, wie ich”. Ist doch schön, wenn er exakt genauso denkt wie die überaus erfolgreichen Kollegen von Problogger und das auch noch exakt genauso formuliert und das auch noch in der ersten Person. Nirgendwo ein Hinweis darauf, dass er fremde Quellen benutzt und ganz offen daraus kopiert. Ganz im Gegenteil. Unter jeden Post wird auch noch ganz frech der Name “Jürgen” darunter gesetzt. Aber vielleicht tue ich ihm da unrecht und die ganzen großen amerikanischen Blogs haben von ihm abgeschrieben?

Weitere Beispiele:

http://www.copyblogger.com/beat-writers-block/
http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/bloggen/so-besiegen-sie-die-3-arten-der-schreibblockade/

 

http://www.thetrafficblogger.com/2011/01/which-came-first-social-proof-or-seo.html
http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/seo-fuer-den-blog/was-war-zuerst-da-social-proof-oder-seo/

 

Das sollte mal vorerst reichen an Beispielen. Mit etwas Suchen finden sich mit Sicherheit noch etliche weitere Beispiele. Es lässt sich durchaus sagen. Der Blog von Jürgen Schnick bietet großen Mehrwert. Doch leider ist (fast) alles nur geklaut. Schade. Wieder eine Suche nach einem Positivbeispiel, welches scheiterte.

Das Beste noch zum Schluß. Selbst vor Matt Cutts von Google machte Jürgen Schnick nicht halt.

 

Original Matt Cutts: Three Tips to Protect Your WordPress Installation

 

Kopie Schnick: Drei Extra-Tipps zum Schutz Ihrer WordPress Installation

 

http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/bloggen/drei-extra-tipps-zum-schutz-ihrer-wordpress-installation/
http://www.mattcutts.com/blog/three-tips-to-protect-your-wordpress-installation/

Jürgen Schnick und Matt Cutts auch noch unter der gleichen IP-Adresse unterwegs? So langsam wird es mir aber unheimlich :P


Diese Informationen liegen mir schon einige Monate vor und ich habe lange überlegt, ob ich es veröffentlichen soll oder nicht. Ich bedanke mich nochmal bei den beiden Leuten, die namentlich nicht genannt werden wollen. Im Sinne der Wahrheit und des Respekts gegenüber dem geistigen Eigentum Dritter, sollten solche groben Verstöße nicht einfach hingenommen werden.

Ein Expertenstatus sollte aufgrund eigener Leistungen erarbeitet werden und nicht durch das Kopieren von Leistungen Anderer. Wer selbst bloggt, weiss sicherlich genau, wieviele Stunden man mitunter benötigt um einen hilfreichen Blogartikel zu verfassen. Es hat niemand verdient so großflächig und oft 1:1 kopiert zu werden. In der Online Marketing Gruppe hat jemand zu diesem Thema etwas gepostet. Wie in diesen zensurfreudigen Gruppen jedoch leider üblich, wurde auch schnell wieder gelöscht. War wohl alles zu kritisch. Die Szene mag in Ruhe wurschteln können und scheut das Licht (die Wahrheit) wie der Teufel das Weihwasser.

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202 Responses to Expertenpositionierung durch Copy and Paste

  1. Michael says:

    Bei Jürgen Schnick habe ich bisher keinen einzigen Artikel gefunden, der nicht geklaut ist.
    Das findet man auf einfache Weise heraus, indem man das, was Jürgen Schnick macht um an seine Artikel zu kommen, einfach mal umdreht.
    Und das geht so:

    1. Jürgen Schnicks Website besuchen.
    2. Website mit z.B. Google Chrome in die Sprache Englisch übersetzen lassen.
    3. Die ins englisch übersetzten Titel eines beliebigen Artikels in die Google Suche eingeben.
    4. Gefundene englische Artikel mit Jürgen Schnicks Artikel vergleichen. Sie stimmen meistens 1:1 überein. Er macht sich noch nicht mal die Mühe, die geklauten Artikel anzupassen oder großartig zu verändern. Er nutzt fast wörtlich genau den Text, den das Übersetzungsprogramm ausspuckt.

    Beispiel aktueller Artikel:
    “10 Tipps wie Sie ein Ideen Freak werden” ist geklaut von “10 Tips to Becoming an Idea Freak”
    Original:
    http://www.thetrafficblogger.com/2011/05/10-tips-to-becoming-idea-freak.html
    Geklauter Artikel von Jürgen Schnick:
    http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/blog-profil-verbessern/10-tipps-wie-sie-ein-ideen-freak-werden/

    Dies kann man mit jedem einzelnen seiner Artikel machen um das ganze Ausmaß seines auf fremden Inhalten basierenden Blogs zu begreifen. Es ist erschreckend. Sehr sogar.

  2. admin says:

    @Rüdiger

    Ja, an den kleinen italienischen Strassenjungen musste ich da auch sofort denken ;-)

    @Michael
    Danke für die Anleitung, wie man an die Originalquellen zu Jürgen Schnicks Artikel kommt. Genauso funktioniert es tatsächlich. Entsprechend holperig liest sich das dann auch manchmal. Es ist in der Tat mehr als erschreckend, anders kann man es nicht sagen.

    Viele Grüße

    Guido

  3. Pingback: Content-Klau – ganz schön heftig » SigisWorld

  4. Stefan says:

    :O das ist ja megakrass!!!

    Ich hatte immer großen Respekt vor Jürgen Schnick, weil ich davon ausgegangen bin, er würd seine Artikel, die er jeden Tag bloggt, selbst schreiben….

    Unglaublich!!!

    Vielen Dank für die Enthüllung!!!

  5. interessant, interessant…………so musste ich mich doch schon damals über den hochgezogenen Preis von J.Sch. erstes E-Book ” E-Book schreiben lernen” ärgern………ich glaube, das waren 79,00 Euro!
    Und mit Sicherheit, wie man jetzt vermuten kann…. auch nur eine billige Kopie!

    Schaade…….auch hier wieder keinen Kommentar von der betreffenden Person, sag mal Guido……..schreibst Du die Leute eigentlich vorher an bevor Du einen Artikel veröffentlichst ( zwecks Chance zur Stellungnahme)……oder wissen diese das gar nicht??

    Liebe Grüsse sendet
    Jacqueline Bork

  6. Klaus says:

    Hallo,

    endlich mal einer, der dies Aufdeckt…! Vielen dank, ein ganz großes Lob und noch größeren Respekt dafür. Ich verneige mich hier vor dem Admin…!

    Zu Jürgen Schnick:
    Ich bin sehr sehr sehr enttäuscht. Er selbst sagt es immer, wie wichtig es ist, das man niemanden kopiert und abschaut, um einzigartig zu sein. Tja, großes Maul, nichts dahinter.

    Ich würde sagen Jürgen, deine Reputation ist im xxxxxx, denn vertrauen aufbauen dauert ewig, dies zu zerstören geht in Sekunden…!
    Dich kann man auf jeden Fall nicht mehr ernst nehmen und getrost links liegen lassen, denn Experte auf deinem Gebiet bist du nicht Jürgen Schnick…!

    Mal für die Google-Suche:
    Jürgen Schnick, Jürgen Schnick, Jürgen Schnick

    Google soll ja den Artikel finden, am besten an erster Stelle unter seinem Namen, damit jeder mitbekommt, welcher xxxxxx er ist…!

    Jürgen Schnick: Wenn du jetzt hier keine Stellung beziehst, hast du erstens kein Rückgrad und bist feige zugleich. Ich werde das Geschehen weiter verfolgen, die Texte nach deutschen Kopien untersuchen und dann gegebenfalls mit dem Urheber eine Abmahnung ausarbeiten.

    ich bin Anwalt, der das Online-Marketing liebt… ;-)

    Besten Grüße
    Klaus

  7. admin says:

    @Klaus

    Hab Deinen Beitrag an zwei Stellen etwas entschärft, da wo die durchgestrichenen xxxxxx sind. Bitte bei allen Emotionen immer auch etwas auf die Wortwahl achten ;-) In Deutschland darfst zwar alles denken, aber nicht immer alles sagen :P

    Viele Grüße

    Guido

  8. Hallo!

    Vielen vielen Dank für diese Veröffentlichung.

    Ich hatte nämlich von den Kopien auf Copyblogger erfahren und hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich schlicht und ergreifend in diesen Tagen keine Zeit hatte, so viel zu übersetzen und an Brian Clark zu schicken, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass jemand ihn so dreist kopiert.
    Dass das alles noch viel schlimmer ist, das war mir nicht bewusst.
    Ich weiß, wie lange ich allein gebraucht hatte, nur um die Genehmigungen für die Zitate in meinem E-Book einzuholen (es hat übrigens niemand “Nein” gesagt, selbst von Zig Ziglar kam eine Antwort!). Man muss ja wirklich sagen, dass es ganz schön lästig ist, für alle Zitate von Autoren, die noch nicht 70 Jahre (!) tot sind, Genehmigungen einzuholen, zumal die meisten davon ja froh sind, zitiert zu werden. Doch so ist im Moment unser Recht, eine Quellenangabe allein reicht leider nicht aus, wenn man nicht für den Wissenschaftsbetrieb schreibt.

    Doch etwas ganz anderes ist es, wenn die “clevere” Geschäftsidee lautet: Ich spare mir den Gehirnschmalz und schreib einfach ab!

  9. Klaus says:

    Danke Guido,

    ich hatte wohl meine Emotionen nicht im Griff.

    Herzliche Grüße
    Klaus

  10. admin says:

    @Jacqueline

    Naja zu dem Ebook kann ich nichts sagen. Kann er ja durchaus auch komplett selbst geschrieben haben. Ich kenne es nicht und maße mir da mal kein Urteil an.

    Auf dem Blog sieht es mal leider anders aus. Viele gute Inhalte aus guten amerikanischen Blogs. Das sind ja nicht irgendwelche Wald- und Wiesen Blogs sondern echte Autoritäten mit Besucherzahlen, von denen ich nur träumen kann :P

    In dem Fall hab ich nicht nachgefragt, war aber mit einer Person in Kontakt, die angefragt hatte, jedoch bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Reaktion bekam. Andererseits frage ich mich, ob ich immer die Stellungnahme eines Mathematikers benötige, wenn ich im Blog behaupte dass 2 + 2 = 4 ist ;-)

    Viele grüße

    Guido

  11. admin says:

    @Klaus
    Kein Problem, geht mir auch manchmal so ;-) Trotzdem natürlich danke für deinen Beitrag.

    Viele Grüße

    Guido

  12. admin says:

    @Martina Roters

    Vielen Dank für den Beitrag. Das kann ich mir vorstellen, dass da viel Zeit für die ganzen Genehmigungen draufgeht. Das wusste ich jetzt auch nicht, dass das Zitatrecht für kommerzielle Werke nicht gilt. Sicher sind die meisten froh, wenn sie zitiert werden, ist es doch auch eine Anerkennung der eigenen Arbeit.

    Nur was hier passierte, komplette Artikel einfach zu übernehmen und das noch ohne Quellenangabe oder Links, finde ich schon ziemlich dreist, um es mal vorsichtig zu formulieren. Das ist für mich schon jenseits von mal “eine Quelle vergessen” oder bei einem Text mal zu nah an der Quelle zu sein, was sicherlich nicht passieren sollte, aber niemals 100% auszuschließen ist.

    Viele Grüße

    Guido

  13. Csaba Nagy says:

    Hallo!

    Na das ist ja der absolute Hammer!!!

    Das hätte ich mir nie im Leben gedacht und habe eigentlich immer eine gute Meinung von Jürgen Schnick gehabt…gehabt möchte ich hier noch hervorheben!!!

    1:1 Kopien sind ja echt ein Wahnsinn…aber das er nicht damit gerechnet hat das soetwas einmal auffliegt…

    Echt Krass…

    MfG

    Csaba

  14. Mario says:

    Tja, was soll ich sagen…

    ich bin erschüttert. Irgendwie. Irgendwie aber auch nicht. Wahrscheinlich hat sich Jürgen hier der Geldwäscherweisheit “So nah am Original wie irgend möglich” bedient.

    Im “Social Media Marketing” von Tamara Weinberg ist die Rede davon, wann man als Unternehmer besser keine Stellung bezieht.

    Dies hier ist ein solcher Fall…

    Das Ding ist durch und das wissen alle und Jürgen weiß das auch. Alle fordern eine Stellungnahme. Aber Sie wird nicht kommen…

    Ich bin gespannt ob sein Blog online bleibt.

    Um selbst keinen Schaden zu nehmen, werde ich wohl mein Interview mit ihm, hier im Link, kommentieren müssen…

    Mario

  15. Steffen says:

    Krass!

    Auch ich habe im Blog von Jürgen Schnick mitgelesen und ich hatte bislang ebenfalls den Eindruck, dass der Mann wirklich weiß, wovon er spricht …

    Das ist eine der größten Dreistigkeiten von Copy & Paste, die ich jemals miterlebt habe. Inzwischen hat man sich ja fast schon daran gewöhnt, dass der eine oder andere Blog-Artikel mehr oder weniger abgekupfert wird. Allerdings wird das Thema dann “zumindest” in eigene Worte gefasst und klugerweise auch die Reihenfolge abgeändert.

    In diesem Fall allerdings sind die Artikel ja tatsächlich und ganz offensichtlich 1:1 übernommen worden. Der einzige Unterschied, der “Original” und “Fälschung” noch trennt, ist die Sprache.

    Zumindest in dieser Hinsicht könnte man Herrn Schnick noch zugutehalten, dass er sich die Mühe gemacht hat, die manchmal etwas mühsam zu lesenden englischen Texte übersetzt zu haben …

    Im Ernst: Selbst diese “Geschäftsidee” wäre vielleicht gar nicht mal schlecht gewesen, wenn Jürgen Schnick mit den englischsprachigen Urhebern kooperiert hätte und mit deren Einvernehmen die Artikel in deutscher Sprache auf dem eigenen Blog mit Nennung des Urhebers und Verlinkung zum Original veröffentlicht hätte.

    Meinen Hut ziehe ich vor dem Betreiber dieses Blogs, der mit einem scharfen Spürsinn Beitrag für Beitrag immer wieder auf’s Neue längst überfällige Aufklärungsarbeit in diesem Bereich leistet.

    Vielen Dank dafür und bitte machen Sie weiter so!

    Viele Grüße,

    Steffen

  16. Pingback: Jürgen Schnick - alles geklaut? | Blog | Social Media | Media Network | Geld verdienen | money2010.de

  17. Dr. HJ Karg says:

    Hallo zusammen,

    da dachte doch so mancher von uns, hinter dem Blog von Jürgen Schnick steckt “Wissen”, doch anscheinend nur abgekupfertes, übersetztes Wissen.

    Erschreckend ist für mich die jetzt(endlich)aufgedeckte Dreistigkeit von Copy & Paste!

    Da erscheinen ja die Doktor-Plagiate unserer Vorzeige-Politiker noch wirklich harmlos dagegen, denn die kupferten zumindest nicht alles ab, sondern nur so 40% und schrieben zumindest einen Teil selbst. Ich habe damals zum Urheberrecht eine Zusammenstellung gemacht, wer Interesse daran hat, kann sich bei mir melden,

    meint nahezu sprachlos Dr.Hans-Jürgen Karg

  18. Jan | Portugal says:

    .

    Grüezi liebe Jacqueline,

    du fragst Udo, ob er die Leute eigentlich vorher anschreibt, bevor er einen Artikel veröffentlicht, »(zwecks Chance zur Stellungnahme)……oder wissen diese das gar nicht??«

    Also ich frage vorher immer an, wenn ich etwas veröffentlichen möchte, begründe mein Anliegen und gebe ihnen die Chance, etwaige Falschdarstellungen zu korrigieren. Könnte ja durchaus sein, dass ich eine falsche Information besitze. Komme dem Wunsch allerdings nicht immer nach und begründe auch dies. Zum Schluss erhalte ich immer ein Okay, wenn manchmal auch zähneknirschend. Bis jetzt.

    Wenn jemand sich nicht meldet, muss er letztendlich mit meinem Kommentar leben.

    Einen lieben Gruß nach Luzern
    Jan

    .

  19. admin says:

    @Csaba
    Das wundert mich ehrlich gesagt auch, dass er damit nicht gerechnet zu haben scheint. Das sind ja nicht gerade Exotenblogs, sondern namhafte amerikanische Autoritäten, die weltweit ihre Leser haben, auch in Deutschland. Es kann fast nicht nicht sein, dass dies nicht irgendwann mal jemand auffällt

    Entweder er unterlag einem Verbotsirrtum und ging davon aus, dass man durch die pure Übersetzung ein eigenes Werk mit eigener Schöpfungshöhe schafft oder er sagte sich, dass wird von den US-Bloggern eh niemanden interessieren, was im fernen Deutschland geschieht. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Jedenfalls habe ich einen solch dreisten Plagiatsfall bislang nicht erlebt und ich bewege mich auch schon ein paar Tage im Internet ;-)

    Viele Grüße

    Guido

  20. admin says:

    @Mario

    Interessantes Interview -->> http://www.marioburgard.info/2011/08/juergen-schnick/

    Die Antworten auf Frage 5 und 11 fand ich unter dem neuen Hintergrund besonders interessant ;-)

    Stellungnahme wird keine kommen, davon gehe ich aus. Eine Reaktion kam ja heute auf seiner Pinnwand bei Facebook. Diese sagt m.E. sehr viel aus.

    Viele Grüße

    Guido

  21. admin says:

    @Steffen
    Stimmt, die plagiierten Blogs bieten wirklich gute Inhalte. Das wäre mir durchaus auch ein paar Euro wert, die neueseten Artikel immer frisch übersetzt vorliegen zu haben. Nur gibts halt ein paar Spielregeln, an die man sich halten solte.

    Viele Grüße

    Guido

  22. admin says:

    @Dr Karg

    Das ist wirklich schon ein fast unfassbarer Vorfall. Als quasi Nachbar von Silvana Koch Mehrin (Büro ist gerade mal 500 Meter Luftlinie entfernt ;-) ) war ich ja einiges gewohnt. Nun muss ich allerdings zugeben, dass unsere Politiker/innen da vergleichsweise Waisenknaben sind.

    Viele Grüße

    Guido

  23. admin says:

    @Jan
    Ich glaube Jaqueline hatte mich das gefragt und nicht den Udo ;-)

    Und um mich noch einmal zu wiederholen. Ja, es wurde recherchiert und nochmal Ja, es wurden auch Erkundigen eingeholt und auch nachgefragt und das an einigen verschiedenen Stellen.

    Es sind alle Behauptungen durch Quellen, Links und Screenshots belegt. Jeder, der möchte kann das überprüfen.

    Aber NEIN, alle Quellen gebe ich nicht preis :P

    Viele Grüße

    Guido

  24. Jan | Portugal says:

    .

    Völlig klar, lieber Guido,

    das warst du, der gefragt wurde … war wohl mit meinen Gedanken abwesend.

    Ich denke, Guido, dass niemand davon ausgegangen ist, dass du etwas falsch gemacht hättest. Quellen hat meins Wissens nach keiner verlangt. Wozu auch? Es ist doch völlig ausreichend, wenn du weißt, wovon du schreibst. Und das tust du doch in aller Regel. Dafür sind wir dir -- fast* -- alle dankbar.

    Liebe Grüße nach Karlsruhe
    Jan

    *Die Betroffenen wohl etwas weniger

    .

  25. admin says:

    Naja Jan,

    Quellen sind denke ich genug da. Einmal das Original -- und auf der anderen Seite die Kopie -- alles sauber belegt und das in sehr vielen Fällen. Hab hier mindestens nochmal genausoviele auf dem Schreibtisch liegen. Unveröffentlicht. Wer die Methode von Michael anwendet, findet die auch leicht selbst.

    Nun bin ich allerdings weder Richter noch irgendeine sonstige moralische Instanz. Darum geht es mir nicht. Ich bin Blogger und kein Jurist oder Moralist. Das sollen, wenn überhaupt, andere klären und beURteilen.

    Und um es nochmal deutlich zu sagen. Das erste mal bekam ich Ende Juli einen Hinweis, mir mal den Blog von Jürgen genau anzuschauen. Allerdings ohne nähere genaue Angaben, wonach ich suchen soll. natürlich ist mir nichts aufgefallen, ausser dass ich fand, da macht aber jemand mal einen echt guten Blog, alle Achtung.

    Ins Bild gesetzt wurde ich Mitte August, mit exakt den Beispielen, die ich auch hier im Post benutzt habe. Jedes einzelne überprüft, ob es denn noch aktuell ist, da Jürgen ja bereits wusste, dass andere Bescheid wissen ;-)

    Wenn ich Jürgen Schnick wäre, würde ich schnellstens mal den Blog in den Wartungsmodus versetzen. Aber vllt braucht man das ja gar nicht.

    Die US_Blogger werden wohl wenig Lust verspüren in Deutschland zu klagen, die Menschen werden in paar Monaten alles vergessen und die Sache ist pefekt ausgesessen. Vllt launcht man in 6 Monaten dann ein neues Produkt, entschuldigt sich kurz .. und verkauft munter weiter. —>>> Siehe H.H.

    Brave New Infomarketing World :P

  26. Lieber Guido…….Lieber Jan,

    meine Frage, ob die betreffenden Personen nicht angeschrieben werden,war nicht gegen Euch gemünzt, dass Ihr dementsprechend recherchiert und die Wahrheiten aufzeigt, weiss ich und bezweifel das auch nicht………! bitte nicht falsch verstehen! Ich wundere mich nur dass nie eine Stellungnahme der betreffenden Personen selbst kommen.
    So gehe ich mal davon aus ……”diese haben keine Kenntniss vom Artikel”.
    Meine Erfahrungen ( die ich durch die Aufregung zum Thema Shareit erfahren durfte), haben aber auch gezeigt, dass lieber “geschwiegen und ausgesessen wird” wahrscheinlich ist das die bessere Methode???
    Es freut mich daher um so mehr dass immer mehr aufgeklärt wird…..hätte ich solche Artikel schon vor zwei Jahren gefunden…hätte ich viel Geld sparen können, mir die Marketer wo ich Produkte kaufte näher angesehen und dementsprechend mein Internetbusiness aufbauen können.
    Nun gut…….nicht jammern, sondern umdenken…………sich nach wirklichen Profis umschauen und von denen lernen.

    Einen schönen Sonntag!
    LG jacqueline

  27. Klaus says:

    Hier noch ein Beispiel…
    hab ich aus der Online-Marketing-News von Facebook aufgegriffen…

    ——————————
    Rauskopiert aus Kommentar:

    “Schaut selbst:
    Kopie denke ich -- http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/blog-erstellen/starte-deinen-eigenen-blog/

    Orginal denke ich -- http://www.blogprojekt.de/2009/06/16/technik/blog-hosting-service-nutzen-oder-selber-hosten/

    Nicht das ich Jürgen jetzt hier weiter reinreiten will, ich will nur, das er hier ein Statement abgibt. Hat er Rückgrad, macht er das.”

    ——————————-

    Von Peer Wandiger hat er also auch schon kopiert…!!!!!! Jetzt wünsche ich es Jürgen wirklich, das sein Blog offline gehen muss. Beste Grüße von Klaus an alle und besonders an Jürgen Schnick du xxxxxx…!

  28. admin says:

    Hallo Jaqueline,

    das weiß ich doch. Wir kennen uns ja jetzt auch schon eine ganze Weile ;-)

    Am Anfang haben einige Gurus hier noch mitdiskutiert. Mittlerweile scheint sich die Helmut Kohl Taktik des “Aussitzens” durchzusetzen. Ein Marketer soll sogar gesagt haben, dass jeder, der hier kommentiert, für ihn kein Gesprächspartner mehr sei :)

    Damit kann ich gut leben. Und es sind auch nicht alle so. Durchaus gibt es auch seriös arbeitende Vertreter in der Szene. Einen davon werde ich demnächst hier vorstellen. Und ich hoffe weitere werden folgen. Es ist besonders wichtig beim derzeit desolaten Zustand der Szene, die Lichter aufzuzeigen, die es Gottseidank noch gibt.

    Und Jaqueline, du warst ja ein besonders heftiger Fall. Die 6000 Klicks und kein Verkauf liegen mir noch jetzt schwer im Magen. Mittlerweile habe ich aber verstanden, wie es dazu kam. Und das macht mich noch ärgerlicher, weil das Kartell ehrlich arbeitenden Affiliates Null Chance lässt. Entweder man macht mit, dann bekommt man evtl ein paar Krümel vom Kuchen ab, oder man darf sich zum Teufel scheren. Aber da wirds hier bald noch einen extra Artikel geben…. und dann werden wir die Lichter anzünden und positive wege aufzeigen … zumindest will ich versuchen, meinen Teil dazu beizutragen …

    Viele Grüße

    Guido

  29. admin says:

    @Klaus

    Das ist ja der Oberhammer. Hab mir eben die beiden Artikel angeschaut. Die Ähnlichkeit ist frappant. Mann Mann Mann, das wird dem Peer Wandiger eher weniger gefallen, der im übrigen einen der besten Internetmarketingblogs in Deutschland macht und auch davon lebt.

    Vielen dank für die Information!

    Viele Grüße

    Guido

    PS: Ich hab das letzte Wort mit dem großen B rausgeixt. Aber denken darf man natürlich was man will :)

  30. ………das ist auch unbedingt nötig:)
    “Ein Marketer soll sogar gesagt haben, dass jeder, der hier kommentiert, für ihn kein Gesprächspartner mehr sei :)

    Mir hat ein bekannter Marketer vor kurzen geschrieben (per Skype)………als Mensch bist Du mir egal, als Kunde nicht. hihi …..was ist das für eine Ansicht?

    Dieser Marketer meint doch nicht im Ernst, dass ich je wieder ein Produkt von den Herrschaften beziehe? Für wie dumm wird man eigentlich gehalten?

  31. Christian says:

    Was soll man dazu noch sagen?

    Bin ja gespannt wer von den sogenannten “Super Experten” noch so ein Einfallspinsel ist, der seine Leser mit geklauten Content füttert.

    Eins dürfte jedoch klar sein: Jürgen Schnick kann seinen Blog nicht nur schließen, sondern wenn er noch irgendwie meint Geld als Experte im Internet verdienen zu wollen, dann wird er sich wohl ein Pseudonym zulegen müssen.

    Für mich ist er auf alle Fälle nicht mehr glaubwürdig.

    Da ich diese Woche sehr sehr viel Zeit habe, werde ich mir mal den Spaß machen auch andere Experten Blogs ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht kommt da noch einiges ans Tageslicht.

    Werde euch auf dem laufenden halten.

    Schönen Sonntag und macht weiter so

    Christian

  32. Cornelia Echzeller says:

    “Ein Marketer soll sogar gesagt haben, dass jeder, der hier kommentiert, für ihn kein Gesprächspartner mehr sei :)

    Interessant. Würde mich mal interessieren, wer das war -- damit ich nicht noch aus Versehen etwas von ihm kaufe. Wenn du den Namen hier nicht nennen möchtest, kannst du mir ja vielleicht eine Email oder PN schicken…
    Genauso unterirdisch ist natürlich der Spruch “als Mensch bist du mir egal, als Kunde nicht”. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Die Sache mit Jürgen Schnick hat mich sehr erschüttert -- ich habe ihn stets nur als absolut integren und aufrichtigen Menschen erlebt und mag kaum glauben, was ich da lese. Jürgen hat tatsächlich enormes Fachwissen, ist immer hilfsbereit (er ist ja Admin bei Mario Schneider) und objektiv betrachtet hätte er so etwas doch gar nicht nötig… Das macht mich traurig.

  33. Martin says:

    @cornelia

    Was ist ihre Definition von Fachwissen?

    Ein Blog voller geklauter Artikel und ein ruiniertes Image, von Markenbildung garnicht zu reden. Jemand mit Fachwissen hätte solche Fehler nicht gemacht!

    Jeder der selber bloggt und regelmässig Artikel schreibt weiß wie lange es dauert einen Artikel zu recherchieren und aufzubereiten!

    Herr Jürgen Schnick produziert aufwändige Fachartikel im Sekundentakt!

    Das ist kein normales Tempo offenbar ist da einer gierig geworden oder geil auf die steigenden Besucherzahlen. Ein Blog der seit 2010 existiert und über 100 Artikel hat in dieser Qualität von einem Nobody!!!

    War ja klar das sowas auffallen musste!

    Danke Guido!

  34. Cornelia Echzeller says:

    @Martin
    Dass das Abkupfern von Blogartikeln ein absolutes Unding ist -- ich denke, darüber sind wir uns einig.
    Meine Erwähnung von Jürgen Schnicks Fachwissen bezog sich vor allem auf seine Posts und Unterstützung in Mario Schneiders Kurs (Web 2.0 Traffic-System). Dort gibt es tagtäglich die unterschiedlichsten Fragen von Usern, die bei der Umsetzung der Lektion Probleme haben -- und zwar in Bezug auf Marketing als auch in Bezug auf Webtechnik oder die eine fachmännische Meinung zu ihren Webauftritten möchten. Jürgen Schnick ist da immer hilfsbereit und stets mit Tipps und Infos zur Stelle oder zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. Als ich z.B. mit meiner Bloginstallation nicht klar kam, hat er mich sogar zu Hause angerufen und mit mir zusammen das Ding hochgeladen und konfiguriert -- einfach so als reinen Freundschaftsdienst, und das rechne ich ihm hoch an. Okay, zeigen wie man einen Blog installiert ist vielleicht für die meisten Marketer pippifax, aber Jürgen ist auch bei komplizierten Sachen und Konzepten immer der erste, der mit Rat und Tat bereitsteht. Daher gehe ich ganz einfach mal davon aus, das er tatsächlich über eine Menge Fachwissen verfügt.
    Okay -- ich habe mich natürlich auch oft gewundert, wie produktiv der Mann ist, aber ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass seine Artikel abgekupfert sein könnten. Und damit bin ich ja nicht allein -- Mario Burghardt hat ihn ja erst kürzlich interviewt, und ihm ist nichts aufgefallen, obwohl er sich ja regelmäßig auf den amerikanischen Seiten zu tummeln scheint. Ich glaube aber nicht, dass Jürgen Schnick kopiert hat, weil es ihm an Fachwissen fehlt, sondern aus anderen Gründen -- vielleicht aus dem falsch verstandenem Ehrgeiz, mehrmals wöchentlich posten zu “müssen” -- wir wissen es nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sämtliche seiner Artikel abgeschrieben sind. Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass sein Copy und Paste verwerflich ist; ich will damit lediglich sagen, dass ich ihm trotz allem weiterhin Fachwissen zugestehe.
    Ich bin jetzt gespannt, was mit seinem Blog geschieht -- schade drum.

  35. Pingback: GELDREICH am Sonntag « geldreich

  36. Dieter says:

    Hallo

    Ist schon verwunderlich, wie dumm und überheblich sich Jürgen Schnick verhalten hat, nur um Zeit zu sparen: Er hätte doch nur eine eigene Version der Artikel schreiben müssen, so wie es so viele andere machen, um es dann als “Eigenproduktion” ins Netz zu stellen. So wäre er fein raus gewesen (lach)…

    Wieder einmal mehr bestätigt sich mein Rat: Bevor man ein “tolles deutsches Produkt” für einen stolzen Preis kauft, soll man sich zuerst im englischen Raum nach dem Original umsehen (einfach Titel des Produktes ins Englische übersetzen und ab in die Suchmaschine):
    Oft viel günstiger oder manchmal sogar kostenlos.

    Gruss

    Dieter

  37. Jan | Portugal says:

    .

    Olá Cornelia!

    Der Hinweis auf den Marketer, der mit Leuten nicht mehr kommuniziert, die sich hier äußern, kam von mir und wurde von Guido so widergegeben.

    Dieser Marketer hatte sich hier das eine oder andere Mal zu Wort gemeldet, doch während andere Marketer vielleicht noch heimlich mitlesen, glaube ich das, von dem hier die Rede ist, eher weiniger -- dem ist die Zeit dazu zu schade. Der hat sich irgendwann mal so geärgert über den »Misst«, der hier auf das Blog geschrieben wird, dass er garantiert nicht mehr hineinschaut. Ist auch eine Art von Charakterstärke.

    Vor einiger Zeit hatte ich mich zu einer Teilnahme an einem Onlineseminar bei diesem Marketer angemeldet, erhielt dann aber kurz vor Beginn die Mitteilung, dass ich nicht zugelassen sei. Ich nahm an, dies ginge gegen mich aus besagten Gründen. Ein von mir trotzdem vorgenommener Einloggversuch war erfolgreich. Verhielt mich aber still. Im nachhinein erfuhr ich aber dann, dass die negative Meldung ein Programmfehler war, also mich individuell nicht betraf und andere auch erhalten hatten.

    Bald darauf meldete ich mich erneut zu einem Seminar an und wurde dann sehr freundlich von dem Marketer sogar begrüßt. Also ganz so schlimm scheint es dann ja doch nicht zu sein -- manchmal kochen halt die Emotionen der betroffenen Marketer hoch, aber sie werden häufig auch wieder ruhig.

    Wenn du wirklich mehr wissen möchtest, lass dir von Guido meine eMail-Adresse geben und sprich mich an. Aber sei nicht enttäuscht, wenn du den Namen erfährst; aber davon gehe ich aus.

    Liebe Grüße
    Jan

  38. admin says:

    @Jaqueline

    Mir hat ein bekannter Marketer vor kurzen geschrieben (per Skype)………als Mensch bist Du mir egal, als Kunde nicht. hihi …..was ist das für eine Ansicht?

    Dieser Marketer meint doch nicht im Ernst, dass ich je wieder ein Produkt von den Herrschaften beziehe? Für wie dumm wird man eigentlich gehalten?

    Dieser Marketer ist mir auch bekannt lach. Solche Zitate sagen mir immer sehr viel über den Menschen, der dahinter steht. Alles wird dem kurzfristigen Profit untergeordnet. Selbst Werte wie Moral und Ehrlichkeit spielen mitunter nur noch untergeordnete Rollen.

    Ein Glück denken und handeln nicht alle so. Es gibt auch diejenigen, die tatsächlich versuchen Ihren Kunden gute Produkte anzubieten und die Kritik zum Anlass nehmen, ihre Produkte auch kontinuierlich zu verbessern. Ich muss allerdings zugeben, man muss manchmal wirklich nach denen suchen, da es nicht immer unbedingt diejenigen sind, die am lautesten schreien können ;-)

    Viele Grüße

    Guido

  39. admin says:

    @Christian

    Die Glaubwürdigkeit scheint in der Tat dahin. Nur wenn Du in die politik schaust und auch die Umfrage von zu Guttenberg mal anschaust, scheint in der Bevölkerung kein so großes Unrechtsbewusstsein zu bestehen, was geistige Urheberschaft bedeutet.

    Allerdings muß man zugeben, dass von zu Guttenberg auch nicht so dreist plagiiert hat. Gut, die Hälfte war ja immerhin noch eigene Schöpfungshöhe ;-) Und die anderer Hälfte hat immerhin eine Zeitlang zum Doktor verholfen.

    Viele Grüße

    Guido

  40. admin says:

    @Cornelia

    “Ein Marketer soll sogar gesagt haben, dass jeder, der hier kommentiert, für ihn kein Gesprächspartner mehr sei :)

    Interessant. Würde mich mal interessieren, wer das war – damit ich nicht noch aus Versehen etwas von ihm kaufe. Wenn du den Namen hier nicht nennen möchtest, kannst du mir ja vielleicht eine Email oder PN schicken…

    Da müsstest Du den Jan fragen. Ich weiß auch nicht (habe aber eine starke Vermutung), wer das ist. Wenn ich es wüsste, hätte ich den Namen sofort veröffentlicht. So eine Einstellung halte ich mit Verlaub gesagt für absolut daneben. Passt aber zu der Einstellung einzelner Marketer, ihren Kunden vorschreiben zu wollen, wo sie zu kommentieren zu haben und wo sie es lassen sollen.

    Zu Jürgen:
    Ich kenne ihn nicht persönlich und glaube gerne, dass er über großes Fachwissen verfügt. Er könnte auch über den Anspruch gestolpert sein, jede Woche 5 hochwertige Fachartikel zu schreiben. Das ist eigentlich fast nicht möglich, wenn man eine Top-Qualität halten möchte. Dazu müsste schon hauptberuflich gebloggt werden und gewisse Recherchetätigkeiten dazu noch outgesourct.
    Traurig finde ich das allerdings auch. Das ist denke ich das Hauptproblem der ganzen Branche. Der eine will besser, schneller und erfolgreicher sein, als der andere. Wenn aber hochwertige Information verkauft werden soll, geht das jedoch nicht immer schnell und im Minutentakt. Dann kommt wahrscheinlich schnell die Versuchung an der einen oder anderen Stelle abzukupfern. Jürgen hat das eben nur etwas sehr dreist und offensichtlich getan, dass es für mich fast ein Wunder war, dass es solange ging bis es aufgedeckt wurde (über ein Jahr!).

    Viele Grüße

    Guido

  41. admin says:

    @Martin

    Herr Jürgen Schnick produziert aufwändige Fachartikel im Sekundentakt!

    Das ist kein normales Tempo offenbar ist da einer gierig geworden oder geil auf die steigenden Besucherzahlen. Ein Blog der seit 2010 existiert und über 100 Artikel hat in dieser Qualität von einem Nobody!!!

    Richtig. Im Nachhinein muss ich auch zugeben. Das hätte auffallen müssen. Es ist einfach ein Unding dauerhaft, eine solch hohe Schreibfrequenz auf diesem Niveau zu halten. Jeder der journalistisch unterwegs ist oder bloggt weiss dass. Das macht es für mich aber dann auch ärgerlicher. Es wurde Content plagiiert an dem die amerikanischen Blogger zum Teil mit Sicherheit lange Zeit gesessen sind. In Stunden, Tagen oder Wochen geschrieben —>>> in Minuten übersetzt, veröffentlicht und eigenen Namen druntergesetzt. Das Verhältnis stimmt nicht, finde ich.

    Viele Grüße

    Guido

  42. admin says:

    @Dieter

    Ist schon verwunderlich, wie dumm und überheblich sich Jürgen Schnick verhalten hat, nur um Zeit zu sparen: Er hätte doch nur eine eigene Version der Artikel schreiben müssen, so wie es so viele andere machen, um es dann als “Eigenproduktion” ins Netz zu stellen. So wäre er fein raus gewesen (lach)…

    Stimmt. Diese Methode ist zwar auch nicht unbedingt die feine englische Art, dürfte aber wenn man sich weit genug vom Original entfernt, rechtlich nicht mehr zu beanstanden sein. Vor allen Dingen könnte man die Recherchequelle(n) auch schön benennen, wie es sich gehört. Wenn man dann aus verschiedenen Quellen einen eigenen Artikel macht, geht das für mich in Ordnung. Das nennt sich Recherche und ist Bestandteil jeder guten Information. 1:1 Kopien jedoch, halte ich für absolut verwerflich, und noch vielmehr, wenn man es noch nicht einmal für notwendig erachtet, den wahren Urheber zu benennen.

    Der Tipp mit der Google-Suche ist übrigens gut, sofern man Englisch kann. Hier kann man sehr schnell ins Staunen kommen.

    Viele Grüße

    Guido

  43. admin says:

    @Jan

    Nenne doch einfach den Namen dieses “charakterstarken” Marketers. Erstens liest er hier angeblich sowieso nicht mit ( :P ) und zweitens wird er doch bestimmt “charakterstark” genug sein, zu seinen Äußerungen auch stehen zu können.

    Ich denke für einige Kunden wäre es durchaus interessant zu wissen, wer ein solches Kundenbild pflegt. Ich persönlich würde bei Menschen mit solcher Denkweise auch nicht unbedingt kaufen wollen.

    Viele Grüße

    Guido

  44. admin says:

    Und es wird munter weiter geschrieben. Der neueste Artikel auf der Startseite:

    http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/autoresponder/das-geheime-tool-das-sie-wenigstens-einmal-ausprobieren-muessen/

    Wer will kanns auch im Original lesen:

    http://www.thetrafficblogger.com/2011/06/secret-tool-you-must-try-once.html

    So langsam fehlen mir jetzt wirklich die Worte …

  45. Steffen says:

    Wie es scheint, zieht Jürgen Schnick seine Masche knallhart durch. Komme was wolle.

    Die Frage ist allerdings: Was wird denn kommen? Wahrscheinlich wird der Großteil seines Leserstamms gar nicht wissen, was da läuft. Und der Teil, der es weiß, wird gelöscht, sobald bei ihm etwas auf diese Sauerei hindeutend kommentiert wird.

    Was also passiert? Wer legt ihm das Handwerk? Solange die Urheber nicht in Kenntnis gesetzt werden oder diese kein ernsthaftes Interesse an strafrechtlicher Verfolgung haben, wahrscheinlich nur eines: Es wird viel über ihn geredet. Allerdings nur nicht in seinem eigenen Blog … :-)

  46. Stefan says:

    Das ist doch nicht wahr!!!

    Wie dreist kann man sein?

    Dass er nun weitermacht mit seinem Plagiats-Content schlägt dem Fass den Boden aus….

    Seine ganze Expertenpositionierung ist anscheinend nur auf Lüge, geklautem Content und Heuchelei gebaut. Das ist richtig ekelig und abstoßend….

    Wahrscheinlich spekuliert er darauf, dass die Diskussion in ein paar Tagen vorbei ist und er so weitermachen kann.

    Wenn es dazu kommt dann verstehe ich die Welt nciht mehr. Kann man denn garnichts tun, gegen solche Leute?

  47. Steffen says:

    Einen Oberhammer habe ich noch unter http://www.bloggertips.de/blogging/content/erfolgreiches-ghostwriting-auf-content-de.html gefunden, wo Jürgen Schnick seinen persönlichen Standpunkt zum Thema “Copy & Paste” als Kommentar kundtut. Ich erlaube mir, ihn mal auszugsweise zu zitieren:

    “Gerade in den heutigen Zeiten ist unique content ja zunehmend ein nervendes Thema. Es wird immer mehr copy & paste gemacht. (…)”

    Noch Fragen? :-)

  48. admin says:

    @Steffen und @Stefan
    Hier weiß man ja bald nicht mehr ob man weinen oder lachen soll. Der kommentar ist wirklich … (selbstzensiert :P )

    Zumindest einen Artikel, die Kopie von Peer Wandigers Blogpost hat er wohl rausgenommen. Klaus hat ja oben den Link gepostet: http://www.blogprojekt.de/2009/06/16/technik/blog-hosting-service-nutzen-oder-selber-hosten/ -- 404 Fehler. Könnte mir vorstellen, der Peer Wandiger sah das nicht so lustig und hat um Unterlassung gebeten.

    Die Plagiate aus den US-Blogs lässt er aber weiterhin drin. Scheinbar hält er die Wahrscheinlichkeit für gering, eine Klage aus Übersee zu bekommen.

    Die Geschädigten haben natürlich zivilrechtliche Ansprüche, die bei dem vorliegenden Fall bestimmt nicht unerheblich sind.

    Weiterhin ist das natürlich auch strafbar nach §106 UrHG -- http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__106.html .

    Wenn es den Us-Bloggern egal ist, was hier im fernen Krautland passiert, könnte er theoretisch so weiter machen. Wo kein Kläger, da kein Richter.

    Dann könnten wir alle, mich eingeschlossen, die Tipps in die Tonne knallen, wenn wir immer behaupten Unique Content ist King. Dann wird bloggen wieder einfacher. Man suche ein paar Top-Blogs aus den USA. Kopiert jeden Tag ein paar Artikel. Wenn Routine drin ist schafft man bestimmt 3 bis 4 Texte pro Stunde. Das macht man dann gleich in 5 Nischen. In spätestens 6 bis 7 Monaten, sollte man dann locker von den Einnahmen leben können. Ohne sich auch nur einmal Sorgen zu machen müssen, wo guter Content herkommt :(

    Irgendwo eine sehr erschreckende Vorstellung.

    Viele Grüße

    Guido

  49. Dr. HJ Karg says:

    Hallo Guido,

    nur einen kurzen Nachsatz zum vorigen Post:

    … vom deutschen Urheberrecht und insbesondere der “deutschen” Strafbewehrung nach §106 UrHG sind urheberrechtlich nicht geschützt Übersetzungen aus angelsächsischen Ländern…

    … dieses Vergehen müssten die Kollegen in den USA nach deren Recht verfolgen… und was wird da kommen: NADA, denn die Krauts sind weit weg…

    … und da sind wir wieder in einer (vielleicht moralisch verwerflichen) Grauzone des Deutschen Rechts, denn es schützt eigentlich wirklich nur “bundesdeutsche Errungenschaften geistigen Eigentums”, ob auch andere, insbesondere angloamerikanische “geschaffene Werte und geistiges Eigentum” darunterfallen können ist rechtlich mehr als umstritten…

    Warum sollte denn ein Jürgen Schnick nicht nur das wirklich MindestNotwendige tun, und lediglich (!) Peer Wandigers Blogpost entfernen, den er urheberrechtlich eindeutig verletzt hat?

    Mehr muss Jürgen Schnick (leider) wirklich nicht machen, auch wenn es moralisch absolut verwerflich ist, seine Leser mit dieser dreisten Behauptung “seiner eigenen” Fachkompetenz (ich schreib mal statt vera…:) in die Irre zu führen…

    meint frustriert Dr. Hans-Jürgen Karg

  50. Jan | Portugal says:

    .

    Olá Rüdiger!

    Du erwartest von mir noch eine Antwort darauf, wer der Marketer ist, der mit keinem mehr sprechen möchte, der hier schreibt.

    Bitte entschuldige, aber die Antwort muss ich dir leider schuldig bleiben.

    Ich bin für Geradlinigkeit und dafür auch bekannt, habe keine persönlichen Hemmnisse, wenn es ums Aussprechen von Wahrheiten geht. Ich erhielt diese Aussage allerdings im Rahmen eines Austauschs mehrerer Informationen, wobei der Betreffende davon ausging, dass ich diese vertraulich behandeln werde. Und dass ich mich an so etwas halte, dafür bin ich ebenfalls bekannt.

    Nur dieser Zuverlässigkeit habe ich es zu verdanken, dass ich so manches Mal Informationen erhalte, die ich dann hier auch gerne benenne. Also werde ich eine Quelle niemals preisgeben.

    Ich denke, lieber Rüdiger, dass du -- und alle anderen natürlich ebenfalls -- dafür Verständnis aufbringst. Danke!

    Liebe Grüße
    Jan

    .

  51. So lieber Guido,

    nach unserem anfänglichen Halbklinch bin ich mittlerweile froh, dass Du die IM-Beobachter-Schiene durchziehst. Mittlerweile hat sich der Ton hier ja stark verbessert und einige Personen kommen nicht mehr zum Zuge.

    ZUM THEMA: Ich selbst war nie ein “Erfolgs-Blogging” Leser. Wenn überhaupt, habe ich ein oder zwei Artikel gelesen. Schnell merkte ich, dass irgendetwas mit diesem Typen und seinem Blog nicht stimmt. Da schreibt einer über Online-Marketing, ist aber nicht mal in der Lage einen Banner in das richtige Größenverhältnis zu formatieren!? Klar, ein guter IM muss kein guter Designer sein, aber jemand der auf diesem Level eigenen Content veröffentlichen würde, würde auch wert auf gestalterische Details legen -- für mich schon der Indiz. Der Schnick machte bei mir zumindest den Eindruck einer Luftnummer, weshalb ich mich nicht mehr um ihn und sein “Erfolgs-Blogging” scherte.

    Extrem ärgerlich ist es für Internet-Unternehmer, die sich Mühe mit dem Content geben, zwei bis drei Produkte am Laufen haben und nebenbei noch um mehr Zeit ringen, um ihre Blogs zu führen (Vielleicht meine ich mich damit, aber ein paar IM-Kollegen geht es wahrscheinlich genau so).

    Die Copy & Paste Masche scheint wohl unter’m Google-Algo-Radar zu funktionieren. Ein Umstand welches Tante G schon längst geklärt haben wollte. Bis G es klärt, werden wir wahrscheinlich noch hunderte Nachahmer erleben.

    EINS NOCH: Habe mich heute ein bißchen auf “Erfolgs-Blogging” umgesehen. Da scheint der Schnick wohl eBooks zum Thema Geld verdienen und Online-Marketing anzubieten. Zwar hoffe ich mal, dass er zumindest da was eigenes geschrieben und zusammengestellt hat, aber auch diese Inhalte hat er wohl in einer viertel Stunde zusammengestellt. Wenn er sowas wie eine Geld-zurück-Garantie anbietet, sollten Käufer dies in Anspruch nehmen. Vielleicht wird Schnipp-Schnapp-Paste-Schnick dann wach.

    Alles klar Leute, gute Nacht wünsch ich Euch… und Guido: GUTE ARBEIT!

    MfG

    Ferhat Karababa

  52. Cornelia Echzeller says:

    Hey Jan,

    deinen Standpunkt bezüglich “des Internetmarketers” kann ich gut verstehen und auch akzeptieren. Ich werde deshalb auch nicht weiter in dich dringen und dich auch nicht privat anmailen -- denn dann würdest du die Vertraulichkeit ja genauso verletzen.
    Ich denke auch, dass ist gar nicht mehr nötig, denn ich bin mir sehr sicher, dass ich erraten habe, um wen es geht: dein Hinweis mit dem Webinar neulich, wo du namentlich begrüßt wurdest gab den Ausschlag -- ich war auch drinnen. :-)
    Übrigens bin ich keineswegs enttäuscht, nicht einmal verwundert. Ich habe mir in letzter Zeit abgewöhnt, bei Internetmarketern Interesse am Kunden oder gar kundenfreundliches Denken vorauszusetzen, schon gar nicht bei den “Großen”. Das es trotz allem noch Einige gibt, die das tun nehme ich allerdings ebenso wohlwollend zur Kenntnis, und von diesen Marketern kaufe ich auch gerne etwas. Guido hat ja schon angekündigt, in Zukunft von diesen verstärkt zu berichten; darüber freue ich mich.
    Allerdings ist auch die Liste mit den Leuten bei denen ich nicht mehr kaufen mag um einen Namen reicher geworden.

  53. admin says:

    @Dr Karg
    Leider sehe ich die rechtliche Einschätzung ähnlich. In der Praxis dürfte Jürgen Schnick gute Chancen haben, ungeschoren (zumindest aus der juristischen Seite) davonzukommen.

    Ist zwar verboten was er macht, auch im strafrechtlichen Sinne -- passieren wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dennoch nichts. Interessieren würden mich dennoch interessehalber die Ebooks -- ob wenigstens die echt sind?

    Wenn ich dann daran denke, dass einerseits wegen “Kommafehlern im Impressum” teure Abmahnungen geschrieben werden und andererseits komplette Blogs straffrei plagiiert werden können, frage ich mich da schon, wo da die Verhältnisse noch sind.

    Viele Grüße

    Guido

  54. admin says:

    @Ferhat

    Oh da fühle ich mich jetzt aber wirklich geehrt, Besuch vom “Superblogger” persönlich zu bekommen ;-) Danke Ferhat, das Kompliment eines geschätzten Bloggerkollegen freut mich natürlich ganz besonders.

    Gewundert hat mich ehrlich gesagt auch Google, welches sich so überhaupt nicht an diesem sprachübergreifenden Duplicate Content zu stören scheint. Wird aber wohl tatsächlich nur eine Frage der Zeit sein bis Google solche Scraperseiten dorthin verschiebt wo sie hingehören — am besten komplett aus dem Index.

    Viele Grüße

    Guido

  55. Dr. HJ Karg says:

    Sorry nochmal,

    da mir das leider ungebremste Verhalten von Jürgen Schnick doch sehr auf den “Keks” geht, mein VORSCHLAG: vielleicht sollten wir einen Plagiator-Contest nach Vorbild unserer Privatsender veranstalten…

    Motto: “germanys best plagiator”, einen Kandidaten für den Hauptpreis, der sicher auch beim Publikum durchkommt, hätten wir! Vielleicht kommen doch noch andere mit in diese Casting (abkupfer)-Show? Vorschlöge sind gerne gesehen…

    Grüsse aus München schickt Dr. Hans-Jürgen Karg

  56. Pingback: Internet Zensur – Tobias Knoof « geldreich

  57. Ralf Heiser says:

    Hallo,

    das ist ja der Hammer.
    Gut, dass man sich mal ein paar Zeilen irgendwo abschaut und umschreibt, denke macht jeder und ist auch legitim,aber komplette Texte übernimmt, wirklich dreist.
    Der Lesefluss war meiner Meinung nach auf dem Blog oft verwirrend, deswegen habe ich da auch nichts mehr gelesen.
    Die Überstellung der Seiten, echt cool Guideo. Die Frage die ich mir Stelle, gibt es überhaupt Jürgen Schnick ? oder auch Kopie ?

    Schöne Grüße
    Ralf

  58. Joschka says:

    Danke Guido,

    ich habe mich schon kritisch in der FB-Gruppe zu Wort gemeldet. Daraufhin wurde ich von Jürgen blockiert.

    ca. 2 Wochen bevor dein Blogpost kam, haben einige versucht Ihn zu kontaktieren, ohne Erfolg. Deswegen finde ich es auch ok, dass dies veröffentlicht wird. Mit fremden Federn als Experte zu positionieren geht nicht und verletzt alle anderen Blogger/Marketer, die Tag für Tag Ihren Job versuchen zu machen…

    Vor 2 Monaten ist mir das ähnliche Design aufgefallen und ich habe daraufhin ihn per Facebook kontaktiert. Die Antwort war, dass er die Fotos bei istockphoto gekauft hätte. es klang so, als hätte er nie etwas von socialtrigger.com gehört. den content hatte ich damals nicht überprüft.

    Er hätte sich noch retten können, indem er sich entschuldigt, alles löscht und selber weiterbloggt. aber wenn er jetzt so weitermacht, dann würde ich befürworten, wenn die urheber sich mal bei ihm melden :)

    Gruß Joschka

  59. Michael says:

    @Joschka:
    Es wird nichts nützen, wenn die Urheber sich “mal bei ihm melden”. Jürgen Schnick klaut die Texte ja nun vorrangig bei amerikanischen Blogs.
    Und da bei solchen Urheberrechtsverletzungen, auch wenn sie in sehr großem Stil geschehen, wie bei Jürgen Schnick, “nur” mit Abmahnungen reagiert werden kann, haben die Urheber kaum Chancen etwas dagegen zu tun, da sie nun mal in Amerika sitzen.

    Innerhalb Deutschlands hätte Jürgen Schnick sehr schnell Post vom Anwalt im Briefkasten und wäre durch die Abmahngebühren vermutlich längst pleite. In Deutschland bist du ja schon gerne mal mit 1000 Euro dabei, wenn du nur 1 Bild klaust.

    Das einzige was etwas nützen würde, wäre, wenn ALLE Marketer, die etwas auf sich halten und der Meinung sind, seriös zu arbeiten, einen Artikel auf ihren Blogs veröffentlichen würden, der diese Machenschaften von Jürgen Schnick thematisiert.

    Denn mal ganz im Ernst. Marketer haben -- oft zurecht -- ohnehin schon einen recht “windigen” Ruf. Wenn man sich nicht klar und deutlich von Menschen wie Jürgen Schnick distanziert, wird dieser Ruf mit Sicherheit nicht besser werden.

  60. Jan | Portugal says:

    Ein fröhliches Olá in die Runde.

    Ja, es ist schon allerhand, wenn man Dinge kopiert, sie als sein geistiges Eigentum ausgibt und damit auch noch Anerkennung und Geld verdient.

    Aber mal ehrlich, wer von uns kopiert nicht?

    Das fängt doch schon als Baby und Kleinkind an, wenn Vati und Mutti uns zunächst das Sprechen und Laufen und später dann Gewohnheiten, Lebensanschauung, andere Philosophien und Moral und Ethik näher bringen, das setzt sich in der Schule fort, wo wir genau das kopieren, was die Lehrer uns vormachen. Im Studium oder der Lehre genau das gleiche.

    Das alles ist doch erwünscht, ja geradezu lebensnotwendig.

    Ich war die letzten zwanzig Jahre in der Werbung tätig; was glaubt ihr, was da abgekupfert wird?! Wie wohl kommt es, dass jemand etwas Neues kreiert, was sich plötzlich als Trend durchsetzt eine Zeit lang? Derjenige, der einen neuen Einfall hatte -- ja, das gibt es sogar -- hatte das Nachsehen, denn plötzlich sah er seine Idee an allen Ecken wieder. Pech für ihn. Ich selbst habe in meinem Leben ebenfalls zwei Trends gesetzt, die allerdings langlebiger sind und heute jeder für eine Selbstverständlichkeit hält. Und ich freue mich darüber.

    Aber: Es gibt ja wohl kaum einen Menschen, der Vati und Mutti, Lehrer, Lehrmeister oder den Professor Wort für Wort und mit allen Gesten imitiert. Irgendwann entwickelt sich aus all den Vorbildern eine individuelle Struktur, die dann -- ganz unbewusst -- Angelerntes und Eigenes vermischt, kombiniert, wodurch sich dann die Persönlichkeit eines Menschens entwickelt. So kennen wir dann irgendwann uns selbst und andere uns auch. Nun sind wir aufgrund der Lebenserfahrung in der Lage, selbst Vorbild zu sein, und aufgrund eigener Kreativität.

    Oder eben auch nicht, wofür es aber auch wieder Vorbilder gibt.

    Nehmen wir einmal Heiko Häusler. Der hat sich entschlossen, Vorbild zu sein und lieferte zunächst ja auch brauchbare Ergebnisse. Nun aber kommt eine Schwäche durch, nämlich die Überheblichkeit bei großem Erfolg. Diese Schwäche ist sicher nicht naturbedingt, sondern einer Lücke im Entwicklungsprozess zuzuschreiben. Vielleicht hat er seinen Eltern nicht richtig zugehört, als sie ihm Ehrlichkeit und Bescheidenheit versuchten beizubringen -- oder aber er erlag ganz einfach der Macht des Geldes und des Ruhms.

    Doch wie auch immer, er hat schlicht versäumt zum gegebenen Zeitpunkt das umzusetzen, was mancher versucht hat ihm beizubringen -- davon gehe ich einmal aus. Es könnte aber auch sein, dass seine Vorbilder selbst diese Defizite hatten und es ihm negativ vorlebten. Davon allerdings gehe ich nicht aus, schon weil ich immer positiv denke, bzw. anderen Positives unterstelle. Ich kenne ja auch die Vorbilder nicht, um das beurteilen zu können. Heraus kommt am Ende dann so etwas wie Schwindeleien oder gar Betrug.

    Oder schauen wir uns mal in gehobenen Kreisen um. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden reihenweise Doktortitel aberkannt, weil gelogen und betrogen wurde. Sie waren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die einzigen, das tun andere auch, sie lassen sich nur nicht so leicht erwischen.

    Im Grunde ja nicht viel anders als Jürgen Schnick es macht. Der Freiherr von und zu Guttenberg hat selbst dann noch gelogen, dass sich die Balken bogen, als die Fakten längst und unwiderlegbar auf dem Tisch lagen. Das ist schwach. Aber nicht menschlich schwach, sondern charakterlich schwach.

    Aber er hat sich auch nicht die Videos von Heiko Häusler angeschaut, dann hätte er doch lernen können.

    1.) Wie man sich entschuldigt.
    http://internetmarketing-beobachter.de/die-businessmasterbox-erfolg-braucht-eine-systemsituation/

    2.) Warum Fehler gut, ja gar lebensnotwendig sind.
    http://internetmarketing-beobachter.de/fail-faster-warum-fehler-gut-sind/

    Oder er hat gut daran getan, sich diese Videos erspart zu haben, denn diese beinhalten ja nichts anderes als Heuchelei.

    Da nämlich hätte ich einen viel besseren Tipp auf Lager: nämlich aus Fehlern zu lernen. Das aber hat dieser nicht, denn er versucht gerade jetzt genauso hinterhältig seinen gewohnten Weg fortzusetzen, nämlich: »Mich trifft kein Verschulden.« Das behauptet der im Ernst immer noch!

    Nun, dieser Freiherr war etliche Monate lang von der Weltbühne verschwunden, weil seine Machenschaften durchleuchtet wurden.

    Und was macht Jürgen Schlick?

    Der macht gerade so weiter, als wäre nichts geschehen. Das ist dumm.

    Dumm aber ist auch, dass er so einfältig abgekupfert hat, dass irgendjemand ihm halt auf die Schliche kommen musste. Das vertrackte daran aber ist, dass wenn es eine Zeit lang funktioniert hat, man immer sicherer und leichtsinniger wird mit seinen Betrügereien und diese gar noch verstärkt. Die Aufdeckung war nur eine Frage der Zeit, und die war jetzt gekommen.

    Dabei hätte er es doch gar nicht so weit kommen lassen müssen, wenn er etwas klüger vorgegangen wäre. Er macht ja nichts andere als 97, 8 Prozent seiner Marketerkollegen; die holen sich doch auch vom amerikanischen Markt die Ideen. Aber der größte Teil macht daraus ein eigenes Produkt und kupfert nicht 1:1 ab. Das nämlich ist nicht der Bequemlichkeit zuzurechnen, sondern einer großen Dummheit.

    Wie ich schon sagte, wir haben unseren Vorbildern schließlich auch nicht 1:1 nachgeeifert, sondern uns zu eigenen Persönlichkeiten entwickelt. Und genau das ist auch gut so. Ein wenig Klugheit gehört schon dazu. Und Eigeninitiative.

    Jetzt sind wir mal gespannt, wie es mit dem Jürgen weiter geht. Wenn er ein kleines bißchen Klugheit walten lässt, nimmt er dazu Stellung -- wie auch immer. Schweigen jedenfalls ist ein äußerst schlechter Ratgeber.

    Mit dieser Hoffnung verbleibe ich für den Augenblick
    Jan

  61. Cornelia Echzeller says:

    Nun der erste Amerikaner scheint reagiert zu haben http://www.thetrafficblogger.com/2011/11/are-your-posts-being-stolen.html
    Mal sehen ob noch andere nachziehen. Ich verstehe nicht, warum Jürgen stur weitermacht.

  62. Jan | Portugal says:

    .

    Ich denke, es gibt in der Tat eine Möglichkeit für die Geschädigten, nämlich sich an den Hoster von Jürgen Schnick zu wenden. Wenn man dort belegen kann, dass alles abgekupfert ist, könnte sehr leicht die Möglichkeit bestehen, dass der Hoster die Website vom Netz nimmt.

    Dann allerdings ist alles weg, auch eventuell eigene Kreationen -- falls es die denn gibt.

    Jan

  63. Cornelia Echzeller says:

    “Ich war die letzten zwanzig Jahre in der Werbung tätig; was glaubt ihr, was da abgekupfert wird?!”

    Hehe -- das kenne ich gut. Während der Zeit als ich noch angestellte Texterin in einer Werbeagentur war (ist schon ein paar Jährchen her) geisterte immer der “Plagiatdirektor Reiner Zufall” durch die brancheninternen Fachzeitschriften…

  64. Jan | Portugal says:

    .

    Aber es stört dort kaum jemanden, denn jeder macht es; was will man da dem anderen einen Vorwurf draus machen?

    Jan

  65. Michael says:

    @Jan | Portugal:
    Das siehst du definitiv falsch. Ein Hoster ist weder Judikative noch Exekutive, sondern eben nur ein Hoster, der keine inhaltliche Prüfung vornehmen kann und muss.
    Und das ist auch gut so, denn sonst könnten Hoster ja je nach Lust und Laune Sites vom Netz nehmen.
    (Ausnahmen sind natürlich Fälle, die, bei Kenntnis, einwandfrei und auf den ersten Blick gegen Gesetze verstoßen)

    Du schreibst, dass Jürgen Schnick es so macht wie 97,8 Prozent seiner Kollegen. Auch das ist zum Glück nicht richtig. Mit dieser Aussage verharmlost du die ganze Geschichte doch arg. Gemäß dem Tenor: ein wenig hier und da kopieren, machen doch alle irgendwie.

    Es geht hier nicht darum, dass sich Jürgen Schnick hier und dort mal einige Ideen für seine Artikel holt.
    Sondern es geht darum, dass Jürgen Schnick seine Artikel so gut wie 1:1 kopiert, nachdem er sie von einem Programm vom Englischen ins Deutsche übersetzt hat, wozu nur wenige Sekunden notwendig sind.
    Er übernimmt sogar den persönlichen Standpunkt und die grammatikalische Person des Autors vollständig, was manchmal zu sehr ungelenk klingenden und vor allem von vornherein unglaubwürdigen Artikeln führt.

    Jürgen Schnick ist, soweit ich weiß, fast 60 Jahre alt. Da fällt es zumindest mir sehr deutlich auf, wenn er Artikel von Autoren übernimmt, die gerade mal ein Drittel oder die Hälfte seines Alters haben.

  66. Kerstin says:

    Hallo,

    auch ich bin eine Leserin von Dem Copy-Meister Jürgen Schnick gewesen, habe aber recht schnell das lesen seines Blogs aufgegeben, weil die Artikel mich zunehmen verwirrt haben und mir ein bisschen die klare Linie fehlte. Ich habe früher viel mit Amreikanern zu tun gehabt, und es hätte mir eigentlich auffallen müssen, das dieses zum Teil drumrumgeschwafel typisch amerikanisch ist.

    Ich finde es eine absolute Unverschämtheit, seine Leser so zu täuschen. Klar, jeder holt sich Anregungen von anderen Blogs, davon profitiert doch auch ein anderer Blog. Wenn ich was Interessantes auf anderen Blogs finde dann nutze ich meistens nur das Schlagwort und recherchiere dann selber, da kommt dann eine andere Sichtweise oder Vorgehensweise bei raus.

    Auch ist es nützlich, mal bei anderen Blogs nachzufragen, ob man einen bestimmten Teil veröffentlichen darf, mit Hinweisen zu der Quelle, einem sauberen Backlink, das hat bei mir bisher wunderbar geklappt.

    Trotzdem sollte ein Blog auch immer eine “persönlichkeit” haben, also etwas richtig eigenes, so wie dieser Blog hier. So deutlich anzuklagen wo es wirklich Fehler gibt, trauen sich leider nur die allerwenigsten.

    Ich bin zwar noch recht frisch in der Blogging Szene, aber man merkt doch recht schnell was sich gehört und was nicht.

    Und jemand der so gar nichts Eigenes zu sagen hat, sollte doch lieber in einem Angestelltenverhältnis untergebracht werden als einen Blog zu betreiben.

    So auf jeden Fall nicht Herr Jürgen Schnick.

    Liebe Grüße

    Kerstin

  67. admin says:

    @Dr. Karg

    Motto: “germanys best plagiator”,

    :P Gute Idee, vllt sollten wir dies mal bei RTL 2 anregen. Kandidaten hätte ich da auch noch ein paar, wobei ich zugeben muss, dass es schwierig sein dürfte, am aktuellen Spitzenreiter noch vorbeizuziehen. ;-)

  68. admin says:

    @Ralf

    Die Frage die ich mir Stelle, gibt es überhaupt Jürgen Schnick ? oder auch Kopie ?

    Berechtigte Frage :P -- In jedem Fall arbeitet er gerade prächtig an seinem Branding als Copy und Paste Experte. Gab es nicht mal irgendwo auch mal eine Sendung “Deutschlands dümmste Verbrecher”?, meine mich da dunkel zu erinnern, da hätte ich jetzt vllt auch noch einen Kandidaten vorzuschlagen ;-)

  69. admin says:

    @Joschka

    ich habe mich schon kritisch in der FB-Gruppe zu Wort gemeldet. Daraufhin wurde ich von Jürgen blockiert.

    Ich hoffe Du wirst über diesen Verlust hinwegkommen :P . Spricht aber Bände. Das hat schon nichts mehr mit fehlendem Unrechtsbewusstsein zu tun. Das Verhalten von Jürgen Schnick und dass er jetzt auch noch unbeeindruckt weitermacht, als wäre überhaupt nichts gewesen, macht mich zumindest sehr wütend. Contentdiebstahl in diesem Ausmass ist für mich kein Kavaliersdelikt und gehört definitiv bestraft. Insbesondere dann, wenn noch nicht mal ein klitzekleiner Ansatz von Reue zu erkennen ist.

    Ich habe gehört, der Bernhard Babbe habe sich offiziell von Jürgen Schnick distanziert. Hier mal von mir ein deutliches “Hut ab” vor dem Betreiber der Online-Marketing Gruppe auf Facebook, falls diese Meldung stimmt

    Auch Deine Einstellung, Joschka, hier offen Stellung zu beziehen, gefällt mir. Das gibt immerhin etwas Hoffnung. Leute, wie Jürgen Schnick schaden der Szene nachhaltig, die ja bekanntlich auch schon ohne ihn nicht unbedingt den Ruf der allerhöchsten Seriösität hatte.

  70. admin says:

    @Jan

    Dabei hätte er es doch gar nicht so weit kommen lassen müssen, wenn er etwas klüger vorgegangen wäre. Er macht ja nichts andere als 97, 8 Prozent seiner Marketerkollegen; die holen sich doch auch vom amerikanischen Markt die Ideen. Aber der größte Teil macht daraus ein eigenes Produkt und kupfert nicht 1:1 ab. Das nämlich ist nicht der Bequemlichkeit zuzurechnen, sondern einer großen Dummheit.

    Niemand sagt ja etwas gegen das “Ideen holen”. Entscheidend ist doch immer, ob am Ende ein eigenständiges Werk mit eigener Schöpfungshöhe besteht. Der Jürgen Schnick hat sich aber eben gerade KEINE Ideen geholt, sondern einfach komplette Artikel mit Google Translate übersetzt, die gröbsten Holprigkeiten nivelliert und dann veröffentlicht. Das ist sicherlich zum Einen Dummheit, keine Frage. Aber vielmehr doch auch Ausdruck hoher krimineller Energie? Oder wusste er nicht, dass er Unrecht tat? Dann wäre es vllt doch wieder reine Dummheit. Doch auch hier gilt der Grundsatz: „ignorantia legis non excusat”.

    Oder ist es alles gar Ausdruck hoher Intelligenz? Er weiß, dass ihm nichts passieren wird und warum dann Content selbst schreiben, oder für teures Geld in Auftrag geben, wenn es auch kostenlos und in Sekunden geht?

  71. admin says:

    @Cornelia

    Ich verstehe nicht, warum Jürgen stur weitermacht.

    Ich ehrlich gesagt auch nicht. Mit einer Stellungnahme habe ich zwar nicht gerechnet, aber wenigstens damit, dass er das weitere Posten von plagiierten Artikeln unterlässt oder gar seinen Blog mal vorerst in den Wartungsmodusmodus versetzt und versucht die Sache auszusitzen. Aber auch das Aussitzen klappt ja nicht, wie z.B. bei Silvana Koch Mehrin zu sehen war.

    Es ist schwer zu sagen, wie man sich an Jürgens Stelle hätte verhalten sollen. Nur muss ich eben auch sagen, dass er sich in diese Misere selbst hineinmanövriert hat.

    Das was er gerade veranstaltet, finde ich jedenfalls voll daneben. Obwohl er weiß, dass ihm die gesamte Szene derzeit auf die Finger schaut, ballert er seine plagiierten Artikel weiter raus -- als wäre nichts geschehen.

    Meine anfängliches Gefühl der Trauer ist mittlerweile in ein Gefühl der Wut umgeschlagen. Sollte es ihm tatsächlich gelingen, so ungeschoren aus der Sache rauszukommen, wäre mein rechtsempfinden gewaltigst gestört.

  72. admin says:

    Das siehst du definitiv falsch. Ein Hoster ist weder Judikative noch Exekutive, sondern eben nur ein Hoster, der keine inhaltliche Prüfung vornehmen kann und muss.
    Und das ist auch gut so, denn sonst könnten Hoster ja je nach Lust und Laune Sites vom Netz nehmen.

    Das ist richtig. Und selbst wenn ein Hoster dennoch reagieren sollte und den Account sperren. Na und? Es gibt weltweit genug andere, die so gut wie alles hosten und das sehr gerne. Nachhaltig wäre der Weg über den Hoster deshalb nie.

    Was mich nach wie vor dennoch interessiert ist die juristische Seite. Okay, zivilrechtliche Ansprüche können nur die direkt Geschädigten, also die US-Blogger stellen.

    Strafrechtlich gehts in Deutschland beim §106 UrHG wohl auch nur wenn die Geschädigten den Antrag stellen oder wenn das Plagiat zu kommerziellen Zwecken genutzt wird. Hier waren die Gerichte aber, wie ich gelesen habe, bislang immer sehr restriktiv.

    Aber vielleicht geht wettbewerbsrechtlich etwas? Immerhin verschafft sich Jürgen Schnick, durch diese Plagiate einen Wettbewerbsvorteil. Er verkauft auf seinem Blog eigene (?) Ebooks und Dienstleistungen. Die geklauten Artikel dienen der Expertenpositionierung und fördern bestimmt dadurch auch die Kaufbereitschaft.

    Irgendwie will ich nicht so recht glauben, dass man einfach so ungestraft in großem Stil Contentklau betreiben darf?

    Vllt liest ja ein Jurist mit und könnte da mal ein paar Sätze zu schreiben. Muß sich ja nicht konkret jetzt auf diesen Fall beziehen sondern ein paar allgemeine Ausführungen, wie die Rechtslage aussieht.

  73. Cornelia Echzeller says:

    @ Guido
    Ungeschoren wird er nicht davonkommen. Mag sein, dass er keine großartigen juristischen Folgen fürchten muss, weil er den Amis viel zu weit weg ist und er außerdem in deutsch bloggt….
    Aber sein Image ist ruiniert. Sein Blog richtet sich ja in erster Linie an andere Internetmarketer und befaßt sich mit Geld verdienen im Internet, und hier in der Szene ist er unten durch -- da weiß mittlerweile jeder Bescheid, dass seine Artikel zusammenkopiert sind. Man wird ihn wohl als “Experten” nicht mehr Ernst nehmen und neue Artikel auf seinem Blog nur noch belächeln -- selbst wenn die in Zukunft tatsächlich von ihm sein sollten. Ob ihm noch jemand ein Produkt abkauft oder sich als Affiliate- oder Launchpartner zur Verfügung stellt, wage ich auch zu bezweifeln. Das ist virales Marketing in umgekehrter Richtung, und das meine ich jetzt wirklich nicht gehässig.

  74. admin says:

    @Kerstin

    Auch ist es nützlich, mal bei anderen Blogs nachzufragen, ob man einen bestimmten Teil veröffentlichen darf, mit Hinweisen zu der Quelle, einem sauberen Backlink, das hat bei mir bisher wunderbar geklappt.

    Da hat im Regelfall keiner etwas dagegen. Bei normalen Zitaten muss man noch nicht einmal nachfragen, das ist durch das Zitatrecht abgedeckt. Entscheidend ist eigentlich nur immer, dass ein eigenständiger Artikel mit eigener Schöpfungshöhe entsteht. Die Quelle angeben mit Hyperlink sollte allerdings nie vergessen werden. Unabhängig von irgendwelchen rechtlichen Beurteilungen finde ich das auch eine Angelegenheit der Fairness.

    Eine Erlaubnis zu einer 1:1 Kopie wird man wohl verständlicherweise eher selten bekommen. Jeder weiss ja, wie sehr Google Duplicate Content “liebt”. Und es ist ja auch nicht Sinn der Sache.

    Es sollte schon im Bestreben jedes Betreibers einer Webseite liegen, sich eine Unique Position zu verschaffen. Welchen Teufel Jürgen Schnick da geritten hat, sich ein Bett aus fremden lorbeeren zu basteln -- wahrscheinlich werden wir es nie erfahren.

  75. admin says:

    @Cornelia

    Das stimmt schon. In der Szene wird er mit Sicherheit so schnell keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

    Du darfst allerdings auch nicht unterschätzen, wieviel Google-Traffic “abgegrast” wird, wenn nur ausreichend viele Artikel vorhanden sind. Mit jedem neuen Artikel kommen neue Besucher, die sicherlich nur teilweise wissen, worauf sich der “Expertenstatus” des Jürgen Schnick tatsächlich stützt. Das heisst er verdient weiter. Wahrscheinlich nicht mehr soviel wie zuvor. Aber er verdient weiter. Eigentlich mit Diebesgut -- Wären die Produkte nicht digitaler Natur, könnte schon fast von Hehlerei gesprochen werden ;-)

    Hat sich eigentlich Mario Schneider mal dazu geäußert? Und ist er noch Admin dort? Eigentlich dürfte er doch kaum mehr tragbar sein.

  76. Jan | Portugal says:

    Olá lieber Michael,

    du sagst: »Ein Hoster ist weder Judikative noch Exekutive, sondern eben nur ein Hoster, der keine inhaltliche Prüfung vornehmen kann und muss.
    Und das ist auch gut so, denn sonst könnten Hoster ja je nach Lust und Laune Sites vom Netz nehmen. (Ausnahmen sind natürlich Fälle, die, bei Kenntnis, einwandfrei und auf den ersten Blick gegen Gesetze verstoßen)«

    IRRTUM!

    Mir selbst wurde eine Site gesperrt, weil sich jemand zu Unrecht beschuldigt fühlte, weil ich ihn und seine Machenschaften am Rande eines Berichts erwähnte. Ich habe nur das wiedergegeben, was die betreffende Person einst selbst gesagt hatte, später aber angeblich nicht mehr dazu stehen wollt.

    Mir braucht also da niemand erzählen wollen, was da möglich ist und was nicht -- sorry.

    »Du schreibst, dass Jürgen Schnick es so macht wie 97,8 Prozent seiner Kollegen. Auch das ist zum Glück nicht richtig. Mit dieser Aussage verharmlost du die ganze Geschichte doch arg.«

    Ich habe damit keinesfalls andeuten wollen -- und mit etwas Wohlwollen hätte man das meinen Worten durchaus entnehmen können, dass ich das etwa toleriere oder gar verharmlose, weil es ja doch alle machen. Keinesfalls!

    »Es geht hier nicht darum, dass sich Jürgen Schnick hier und dort mal einige Ideen für seine Artikel holt. Sondern es geht darum, dass Jürgen Schnick seine Artikel so gut wie 1:1 kopiert.«

    Hab ich wohl verstanden, denn ich kann ja lesen.

    »Jürgen Schnick ist, soweit ich weiß, fast 60 Jahre alt. Da fällt es zumindest mir sehr deutlich auf, wenn er Artikel von Autoren übernimmt, die gerade mal ein Drittel oder die Hälfte seines Alters haben.«

    Soll wohl heißen, im Alter fällt einem ohnehin nichts mehr ein, da muss man sich an Jüngeren bedienen? Was für eine Ansicht, mein Gott!

    Gruß
    Jan
    .

  77. Jan | Portugal says:

    .

    Olá lieber Guido!

    Du meinst: »Niemand sagt ja etwas gegen das “Ideen holen”. Entscheidend ist doch immer, ob am Ende ein eigenständiges Werk mit eigener Schöpfungshöhe besteht.«

    Natürlich!

    War denn mein Beitrag derart mißverständlich, dass man ihn so interpretieren könnte, als dass ich das Vorgehen von Jürgen Schlick etwa verteidigen wollte?

    Gruß
    Jan

  78. admin says:

    Hallo Jan,

    kam vielleicht etwas missverständlich rüber. Kann aber auch daran liegen, dass ich heute etwas überarbeitet bin.

    Im Übrigen wäre ich eh der Letzte, der etwas gegen abweichende Meinungen hätte. In der gesamten Branche wird für meinen Geschmack sowieso schon viel zu viel abgekupfert. Die Dreistigkeit eines Jürgen Schmitz schlägt jedoch dem Fass den Boden aus. So etwas habe ich in jetzt fast 15 Jahren Internet noch nie erlebt.

    Und das von einem, der sich so gerne als “Saubermann” des Infomarketings hinstellt.

  79. Christian says:

    Hallo an alle,

    da scheint es noch jemanden zu geben der gerne “abkupfert” ;-)

    http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/05/05/kundengewinnung/traffic-prisma-test/

    Ab Kommentar 55 wirds interessant :-)

  80. Nur Sharina says:

    Hallo Guido,
    ein sehr aufschlussreicher Beitrag und ich bin vom Umfang des Copy & Paste echt überrascht. Auf vielen Webseiten, finden sich aber sehr schnell und ganz viele kleine Hinweise darauf, ob jemand sein Thema auch tatsächlich selbst beherrscht und “versteht”.

    It’s not rocket science… oder das ist doch gar nicht so schwer…

    Im Video auf in3tagengeldverdienen.de wird “it’s not rocket science” mit “Raketenwissenschaft” übersetzt. (Das Video auf YouTube: .)

    http://www.dict.cc/englisch-deutsch/rocket+science.html
    Wörtlich übersetzt ist Raketenwissenschaft schon richtig. Im Zusammenhang mit dem angebotenen Produkt müsste es aber richtigerweise “Es ist gar nicht so kompliziert” oder “Es ist gar nicht schwer” heißen.

    Der beliebte “product launch” wird schnell (gesprochen und geschrieben) zu longe, lounge, launsch und noch vielem mehr…

    http://www.dict.cc/?s=launch
    Der kleine Lautsprecher liefert die korrekte Aussprache.

    —————

    Viele Kollegen haben sich selbst, ein sehr großes Problem geschaffen. Mit viel zu großer Klappe startet man als “nobody” und muss anschließend liefern -- jeden Tag, jede Woche und jeden Monat -- Jahr ein und aus. Damit entsteht ein enormer Druck, mit dem die allermeisten Kollegen dann nicht umgehen können. Denn wer keine Ahnung hat, der hat auch nichts zu sagen… und der kann auch nicht liefern. Und genau der Umstand führt dann zu den Ergebnissen, wie in Deinem Beitrag beschrieben.

    Das ist wie beim Sport. Wer nicht schnell laufen kann aber unbedingt zu Olympia will, der spritzt sich halt was und schon kommt er “irgendwie” über die Runden. Mit ein bisschen Glück kommt es nicht einmal raus. Und wenn doch, dann gibt es selten ernsthafte Konsequenzen.

    —————

    Es gibt kein Patentrezept für Erfolg, außer die eigene harte Arbeit.

    Es gibt vielleicht auch kein Patentrezept sich vor merkwürdigen Angeboten und Webinhalten zu schützen, außer das man sich Zeit nimmt und genau hinschaut.

    Ich bin ja selbst auch Leser, Kundin und User bei Kollegen und ich gehe immer gleich vor:

    1. Das Internet gibt es auch morgen noch -- es gibt für mich nie einen Grund zur Eile. Ich muss nicht jetzt und in diesem Moment etwas klicken, kaufen und oder downloaden.
    2. Ich schaue mir an wer z.B. auf einer Angebotsseite kommentiert (und wie). Sind die üblichen “Jubel-Daumen-hoch” Fans schon da (deren Webseiten und Angebote kenne ich), dann bin ich gleich wieder weg.
    3. Gehört das Facebook Like Snippet zum Angebot oder wird es von einem anderen Profil “entliehen”? Ein neues Angebot und 3.000 Likes in den ersten Stunden nach Veröffentlichung, dass wirft bei sofort Fragen auf. Es ist (leider) eine gängige Praxis, die “Likes” anderer Webseiten und Angebote zu spiegeln.
    4. Anbieter anschreiben und eine “blöde Frage” zum Angebot stellen. Ob und wie schnell ich eine Antwort erhalte, ist für mich entscheidend, ob ich mich mit dem Angebot oder der Webseite überhaupt noch weiter beschäftige.
    5. Wenn ich Videos anschaue oder Webseiten lese, dann achte ich auf offensichtliche Fehler -- keine Tipp- oder Rechtschreibfehler -- sondern Fehler, wie in den beliebten Beispielrechnungen für Umsätze, Splittests, Conversions usw. Ich bin kein mathematisches Schwergewicht aber ich unterstelle einfach, dass derjenige, der die einfache Prozentrechnungen nicht beherrscht, auch keinen fairen Angebotspreis kalkulieren kann. Außerdem dürfen solche Fehler auf Angebots- und Verkaufsseiten einfach nicht vorkommen.

    Wie gesagt, kein Patentrezept aber es hilft.

    Außerdem gilt für mich die Regel: Internet Marketer sind schlechte Lehrer und da nehme ich mich selbst nicht einmal von aus.

    Nur weil ich selbst (vielleicht) viel weiß, heißt das doch noch lange nicht, dass ich mein Wissen auch an andere Menschen, in der richtigen Form vermitteln kann.

    LG Nur Sharina

  81. Jan | Portugal says:

    .

    Olá querida Nur Sharina!

    Schön, dich hier mal wieder zu sehen.

    Abgesehen von deinen ehrlichen Ansichten zu der Thematik Internet im Allgemeinen, war auch dein Hinweis für einen raketenhaften Start ins Online-Business äußerst aufschlussreich. Denn wie du ja weißt, fehlt mir der noch.

    Aber das schaffe ich jetzt, denn was brauche ich noch, außer den Tipps vom erfahrenen Internetmarketer, eBook-Autor und Blogger Jürgen Schnick?

    Ich erfahre, wie ich …
    … nicht in drei Monaten
    … nicht in einem Jahr
    … in drei Tagen -- maximal! -- zum ersten Geld im Internet komme und einen richtigen Einkommensstrom erzeuge

    Und das …
    … auch wenn ich jetzt noch völlig ahnungslos sein sollte und auch noch kein eigenes Produkt habe

    Denn …
    … ein qualitativ hochwertiges Produkt erstelle ich in 24 Stunden -- maximal

    Und ich wäre ja auch ein totaler Egoist, wenn …
    … ich nicht den Leuten das gebe, was die dringend brauchen

    Und das Schöne ist ja, ich brauche dazu …
    … weder technisches Fachwissen
    … weder eine komplizierte Verkaufsseite
    … weder Erfahrung

    Alles ist …
    … total einfach
    … sehr, sehr preiswert

    Jürgen Schlick zeigt mir aber auch noch -- und schon deshalb würde sich der Kurs für mich lohnen -- wie ich mein fehlendes Selbstvertrauen überwinde. Und natürlich weist er mir den richtigen Weg, nämlich den in eine sorgenfrei Zukunft.

    Wenn ich da nicht sofort zugreife, wäre ich doch wohl echt behämmert. Ist doch alles kinderleicht!

    Denn das alles ist auch keine Raketenwissenschaft, erzählt er mir -- was ich auch ausgesprochen gut finden, denn davon habe ich ja nun wirklich keine Ahnung.

    Ja, was ist es denn?

    DUMMENFANG!

    Ich mag ja wirklich leichtgläubig sein, weil ich immer noch an das Gute im Menschen glaube. Aber mal ehrlich, dass das nicht funktionieren kann -- nicht einmal mit mit copy and paste -- dazu benötige ich ja wohl nichts anderes als einen gesunden Menschenverstand. Dazu muss ich Jürgen Schlick und seine Kopierwut nicht einmal kennen.

    Wer so dreist auf den Putz haut, ist alles andere als ein seriöser Marketer. Ein neu entdecktes schwarzes Schaf in der Herde der Internetmarketer.

    Es ist wirklich an der Zeit, dass sich die Klicke der elitären Marketer einmal sehr deutlich dagegen ausspricht. Es sei denn, es gibt unter ihnen welche, die selbst eine saubere Weste haben. Ich denke, es gibt solche. Warten wir also mal ab, ob man von denen etwas hört.

    Ob der junge, sympathische und erfolgreiche Internetmarketer Mario Schneider noch dazu steht, was er zum Erfolgs-Blogging von Jürgen Schnick gesagt hat?

    »Erfolgs-Blogging ist der informativste Blog rund ums Online-Geschäft, den ich kenne und Jürgen Schlick ist ein echter Experte auf dem Gebiet.«

    Ne, denn!

    Einen herzlichen Gruß nach Singapore
    Jan

    .

  82. Jan | Portugal says:

    .

    Nur Sharina,

    damit kein Missverständnis auftritt: Dich halte ich natürlich für eine elitäre und vor allem seriöse Internetmarketerin -- das weißt du -- und du hast schließlich deine Meinung gesagt. Danke dafür!

    Aber ich denke, du weißt natürlich, wen ich meine.

    Gruß
    Jan

  83. Michael says:

    @Jan | Portugal:
    Du schreibst, dass es ein Irrtum wäre (das schreibst du sogar groß), dass Hoster weder Judikative noch Exekutive wären, und keine inhaltlichen Prüfungen vornehmen können und müssen.

    Auch wenn du das in Großbuchstaben schreibst, wird es dadurch nicht wahrer. Denn in dieser Sache bist du leider im Irrtum.

    Glaubst du wirklich, dass jeder Hoster alle Inhalte die jede Sekunde bei ihm durch Millionen von Kunden anfallen, inhaltlich prüfen und vor allem rechtlich beurteilen kann? Das ist unmöglich, das sollte dir schon der normale Menschenverstand sagen.

    Ein Hoster muss dann Inhalte vom Netz nehmen, wenn ein richterlicher Beschluss dazu vorliegt, sonst nicht.

    Wie das in deinem Fall war, kann ich nicht beurteilen, da ich darüber keine Informationen habe. Nur weil jemand etwas nicht muss, heißt das nicht, dass er dies nicht kann.

    Dein Fall ist hier auch nicht das Thema, weshalb ich darauf nicht weiter eingehen möchte. Denn hier geht es um Jürgen Schnick.

    Weiterhin schreibst du:
    “Soll wohl heißen, im Alter fällt einem ohnehin nichts mehr ein, da muss man sich an Jüngeren bedienen? Was für eine Ansicht, mein Gott!”
    Nein, das soll das ausdrücklich nicht heißen! Sondern das soll heißen, dass ein fast 60 jähriger Mann sich anders ausdrückt, als ein 20 oder 30 jähriger Mann. Und diese Diskrepanz fällt zumindest mir bei Jürgen Schnicks Texten auf.

    @Admin:
    Ich denke du hast bei deiner juristischen Einschätzung recht, wenn du das Wettbewerbsrecht ins Spiel bringst.
    Jeder, der tatsächlich im direkten Wettbewerb zu Jürgen Schnick steht, könnte sich bei der Wettbewerbszentrale melden und die vorliegenden Fälle melden und belegen.

    Ansonsten können natürlich nur die Rechteinhaber gegen die vorliegenden Urheberrechtsverletzungen vorgehen.

  84. Nur Sharina says:

    Hallo Jan,
    warum sollte Mario nicht zu seiner Aussage stehen? Es ist doch seine Wahrnehmung und Auffassung…

    Da bin ich dann wieder bei Punkt 2. meiner einfachen Liste:
    “Ich schaue mir an wer z.B. auf einer Angebotsseite (in Blogs usw.) kommentiert (und wie). Sind die üblichen “Jubel-Daumen-hoch” Fans schon da (deren Webseiten und Angebote kenne ich), dann bin ich gleich wieder weg.”

    ————-
    Wer glaubt im Internet etwas in 24 Stunden oder in 3 Tagen zu schaffen, der schafft das auch ohne IM Anleitungen (Überflieger, Klasse überspringen usw.). Alle anderen gehen im realen Leben und im Internet halt in die “Lehre”. Im realen Leben dauert die je nach Beruf doch 2-3 Jahre, oder nicht?

    Merkwürdige Angebote und Blogs sind das Eine, komische Vorstellungen und “weltfremdes” surfen, klicken und kaufen der User ist das Andere…
    Die allermeisten User könnten sich sehr gut selbst schützen, wenn sie damit aufhörten, das Internet als “Zauberkasten” zu sehen/zu verstehen.

    LG Nur Sharina

  85. Jan | Portugal says:

    .
    Olá Nur,

    stimmt, Jürgen Schlicks Sprüche hören sich wirklich wie aus einem Zauberkasten an.

    Liebe Grüße
    Jan
    .

  86. Jan | Portugal says:

    .
    Olá Martin,

    ja, ich habe IRRTUM groß geschrieben.

    Aber das bezog sich natürlich nicht auf deine Bemerkung, dass der Hoster weder Judikative noch Exekutive sei. Klar. Und das dürftest du eigentlich vorausgesetzt haben, dass ich das weiß.

    Ich wollte dem auch nicht widersprechen, dass der Hoster nicht nach Lust und Laune Sites vom Netz nehmen kann. Auch dies dürftest du mir gerne unterstellen, dass ich das weiß. Ich wollte aber zum Ausdruck bringen, dass der Hoster sehr wohl Sites vom Netz nehmen kann und dies auch tut.

    Du bist der Meinung: »Ein Hoster muss dann Inhalte vom Netz nehmen, wenn ein richterlicher Beschluss dazu vorliegt, sonst nicht.«

    Hier irrst du gewaltig! Und ich frage mich, weshalb du eine derartige Aussage triffst, ohne dies wirklich zu wissen. Das mag dir deine Lebenserfahrung vielleicht gesagt haben, aber dies trifft mit der Realität leider nicht überein.

    Genau deshalb hatte ich dir von meinem eignen Fall erzählt, der aber für dich »hier auch nicht das Thema« sei.

    Offensichtlich hast du Probleme mit dem Lesen, bzw. das Gelesene geistig umzusetzen. Natürlich geht es nicht um mich, sondern darum, dass es sehr wohl möglich ist, dass der Hoster Sites sperren kann. Und ob dir nun passt oder nicht, es ist nun mal möglich! Genau das hatte ich mitgeteilt. Und zwar ohne richterlichen Beschluss!

    Oder glaubst du gar, ich habe mir das gerade mal ausgedacht, aus der Luft gegriffen?

    »“Soll wohl heißen, im Alter fällt einem ohnehin nichts mehr ein, da muss man sich an Jüngeren bedienen? Was für eine Ansicht, mein Gott!” Nein, das soll das ausdrücklich nicht heißen! Sondern das soll heißen, dass ein fast 60 jähriger Mann sich anders ausdrückt, als ein 20 oder 30 jähriger Mann. Und diese Diskrepanz fällt zumindest mir bei Jürgen Schnicks Texten auf.«

    Ich frage mich, ob du ein junger Schnösel bist, der hier mit einem Ton auftritt, der mir nun gar nicht gefällt.

    Liegt das möglicherweise daran, dass ich eine andere Sprache spreche als du? Weil ich älter bin? Und was hast du überhaupt für eine Vorstellung vom Alter? Ein Mann mit 60 Jahren ist für dich alt? Greisenhaft gar?

    Nun ja, aber ich denke, dass man sich in jedem Alter höflicher Worte bedienen kann, deshalb ist es völlig irrelevant, wie alt Jürgen Schlick ist. Vielleicht hat er nicht deine schnoddrige Art an sich und er mag ja ein dreister Plagiator sein und mit seinen Behauptungen seine Klappe ein wenig zu sehr aufreißen, aber ich habe bei ihm nirgends bemerkt, dass er sich im Ton daneben benommen hätte. Das ist nämlich keine Frage des Alters, sondern des Charakters.

    Sag mir, wie alt du bist -- und ich spreche mit dir in jedem Ton, den du dir wünschst. Daran nämlich wirst du mein Alter jedenfalls nicht wahrnehmen.

    Liebe Grüße
    Jan

  87. Michael says:

    Ach, Jan, lass mal gut sein. Das führt nun jetzt zu weit vom Thema weg.
    Glaube du was du glauben möchtest, und verstehe Dinge so, wie du sie verstehen möchtest.

  88. Jan | Portugal says:

    .
    Olá Michael,

    zunächst einmal entschuldige ich mich, ich hatte dich vorhin leider mit falschem Namen angesprochen -- sorry!

    Aber du hast dich ja dennoch angesprochen gefühlt. Gut so.

    Aber du machst es dir etwas zu einfach, wenn du behauptest, dies ginge am Thema vorbei und beendest damit die Diskussion.

    Geht es nun mal nicht, denn genau dies hast du einfach nicht verstanden, und das ist beileibe keine Frage von Glauben oder darüber, ob ich Dinge, wie auch immer, verstehen möchte oder nicht, sondern von Fakten. Die kannst du noch so kleinreden wollen, wie du willst, sie sind dennoch vorhanden.

    Ich frage mich nur, weshalb du andere Meinungen und sogar Fakten einfach beiseite wischst. Was steckt dahinter? Dass DU Recht behalten willst? Geht es darum?

    Aber eigentlich ist es mir auch völlig einerlei, wie du die Sache siehst und womit du dich blamierst. Fakt aber ist nun mal, dass ein Hoster Sites vom Netzt nehmen kann, auch ohne richterliche Verfügung. Und dies auch tut. Wenn ich das nicht selbst erfahren hätte, würde ich dies auch so nicht behaupten -- im Gegensatz zu dir.

    Also noch einmal für dich etwas ausführlicher, in der Hoffnung, dass du es verstehen mögest.

    Ich habe im Rahmen eines Berichts über diverse Online-Geschäfte der »Geldverdienen im Internet-Branche« die Geschäftsmethoden eines Online-Marketers vorgestellt. Diese waren objektiv nicht ganz koscher. Ich erwähnte neben dem Geschäftsmodell dabei natürlich den Namen des Initiators, was ich für selbstverständlich halte, weil dieses Geschäft ja damit unmittelbar in Zusammenhang zu sehen ist. Der Genannte machte daraufhin Meldung beim Hoster mit der Begründung, ich hätte seinen Namen ohne dessen Einwilligung öffentlich genannt.

    Allein dies reichte bereits aus, die Abuseabteilung des Hosters auf den Plan zu rufen.

    Natürlich wurde die Site nicht sofort vom Netz genommen, man setzte mir eine Frist. Ich versuchte meine Sicht der Dinge vorzutragen, doch stieß ich beim Hoster auf total taube Ohren. Ich erhielt nicht einmal eine Antwort. Ich hakte mehrfach nach, bekam aber nur immer die stereotype Antwort, ich sollte die entsprechende Passage löschen und den Nachweis dafür erbringen, dann werde die Site wieder ans Netz gehen.

    Erst nach vielen Wochen und nachdem ich mich mit dem Beschwerdeführer individuell geeinigt hatte, erhielt ich die Mitteilung vom Hoster, »dass wir Ihre Domain(s) wieder entsperrt haben. Der Vorgang ist für die Abuseabteilung damit abgeschlossen.«

    Wie wir also sehen, ist so etwas möglich. Und ich könnte mir durchaus denken, dass wenn jemand dem Hoster belegen kann, dass jemand Inhalte seines Webauftritts in hohen Maße kopiert hat, dass das genauso ablaufen kann.

    Dies kann man leicht von jedem Fleck dieser Erde durchziehen, auch von Amerika aus. Wäre doch für die Betroffenen zumindest einen Versuch wert.

    Gruß
    Jan
    .

  89. admin says:

    @Christian
    Sorry, da hat das Anti-Spam Modul das leider verbannt. Ich schaue aber mindestens 3 mal täglich nach und fische die fälschlich indizierten Beiträge wieder raus.

    An den Artikel kann ich mich auch noch erinnern. Hier war Tobias Knoof sehr “nah” an einer Originalquelle ;-)

  90. admin says:

    @Nur Sharina
    Danke für Deinen Beitrag. Das wäre eigentlich einen eigenen Artikel wert und bestimmt werde ich diesen Faden in naher Zukunft noch einmal aufgreifen.

    Die Checkliste halte ich für sehr hilfreich. Vom Prinzip her ist es meist gar nicht schwer, die meiste Spreu vom Weizen zu trennen.

    Mich macht zusätzlich immer noch skeptisch, wenn bei angeblich so brandneuen Produkten mit durchgestrichenen Preisen gearbeitet wird. Oder wenn schon Dutzende von euphorischen Testimonials, meist von den bereits hinlänglich bekannten, Mitjublern zu lesen sind und das Produkt noch nicht einmal auf dem Markt ist.

    Es ist wohl leider so, dass wohl tatsächlich eine Nachfrage nach den halbseidenen Problemlösern da ist. Man muss ja nur bei Google schauen, wieviele nach “Geld verdienen ohne Arbeit”, “Geld verdienen im Schlaf”, “Geld verdienen auf Knopfdruck”, “Geld verdienen sofort” etc. etc. pp. suchen, dann weiss man Bescheid.

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, auch nicht im Internetmarketing. Schön, dass eine Praktikerin wie Du, hier die deutlichen Worte gesprochen hat.

    Viele Grüße

    Guido

  91. Danke für den Mut das aufzudecken und ohne Zensur zu veröffentlichen, aber in dem Fall dürfte der Plagiator ja auch nichts in der Hand haben.

    Ich wäre davon ausgegangen, dass er eine Kooperation mit der US-Originalquelle eingegangen ist.

    Wenn nicht, dann ist das Ganze wirklich heftig und schlimm.

    Und, @admin “Dazu müsste schon hauptberuflich gebloggt werden und gewisse Recherchetätigkeiten dazu noch outgesourct.”

    Manche von uns machen eben genau das, und stecken viel Mühe und Geld hier hinein, um eben echte Inhalte zu liefern. Dann macht ein solches Kopierbeispiel fast noch wütender..

  92. Rudolf says:

    Die Branche reagiert:

    In seinem heutigen News-Letter bezieht Werner Langfritz (WordPressAkademie) Stellung zu den Plagiatisvorwürfen an J. Schnick und distanziert sich sehr deutlich zu solchen Machenschaften

    Betreff seiner E-Mail:
    “Internetmarketer als Betrüger entlarvt…”

  93. Pingback: Content Diebstahl mal anders – und erschreckend » BlogProfis.de

  94. vanvox says:

    Ups, den Jürgen habe ich sogar in meinem RSS Reader und auch seinen Newsletter abonniert. Raus damit. Ich werde mir jetzt die Originalblogs abonnieren.Wie kann man so dreist sein alles 1:1 zu übernehmen und auch noch die Bilder dazu zu kopieren?

  95. DanielB says:

    Also da bin ich wirklich erschrocken. Habe den Blog immer mal gerne gelesen, gerade da ich in Englisch nicht so fit bin, habe ich mich dort noch nicht umgesehen, sonst wäre mir das wohl aufgefallen. Danke für den Tipp, dreist ist so etwas.

  96. admin says:

    @Michael Firnkes

    Genau das ist der Punkt, der mich auch so wütend macht -- und ich blogge noch nicht einmal hauptberuflich. Es kann einfach nicht sein, sich einen Expertenstatus auf so eine dreiste Art zu erschleichen.

    Gut, dass Du das Thema auf Deinem Blog auch ansprichst. --> http://www.blogprofis.de/content-diebstahl-mal-anders-und-erschreckend/5189/

    Viele Grüße

    Guido

  97. admin says:

    @Rudolf
    Der Herr Langfritz ist mir schon beim Social Media Rockstar als einziger Lichtblick aufgefallen. Finde ich gut, wenn er seine Emailleser dahingehend aufklärt. Contentdiebstahl kann und darf nicht geduldet werden.

    Viele Grüße

    Guido

  98. admin says:

    @Vanvox

    Ich glaube diese Dreistigkeit hat uns alle überrascht. Da fehlen einfach die Worte.

    Viele Grüße

    Guido

  99. admin says:

    @Daniel

    Die Dienstleistung wäre ja an sich sogar eine gute Idee. Jeden Morgen gibts die neuesten Artikel von den besten US-Blogs frisch übersetzt auf den Tisch. Da wäre ich sogar bereit dafür zu bezahlen. Ich kann zwar einigermaßen Englisch, jedoch ist das Lesen für mich in Deutsch ebenfalls deutlich stressfreier.

    So wie der Jürgen das gemacht, gehts halt allerdings denn doch nicht.

    Viele Grüße

    Guido

  100. admin says:

    Hier noch ein krasses Beispiel von Contentklau. Dieses Mal ohne “Schnicksche” Beteiligung: http://www.websitetooltester.com/news/content-diebstahl/

  101. Rudolf says:

    @Guido

    Ich hatte heute auf dem Blog von J.Schnick einen kritischen Beitrag verfasst, welcher allerdings nicht frei geschaltet wurde.

    Jetzt ist sein heutiger Artikel:

    http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/schreiben-fuer-den-blog/so-macht-sie-die-24er-regel-ueber-nacht-zu-einem-besseren-texter

    mit nachfolgendem Zusatz versehen:

    P.S.: dieser Artikel ist eine deutsche Übersetzung des Artikels Improve ypou writing Overnicht with the rule of 24 von copyblogger.com um den vielen Lesern, die nicht so gut Englisch können, die Gelegenheit zu geben, diesen Artikel zu lesen.

    Ein wahrer Menschenfreund.

  102. Michael says:

    Jan, auch wenn ich es weder nachvollziehen noch überprüfen kann, mag es ja durchaus sein, dass dein Provider sich so verhalten hat, wie du das dargestellt hast.

    Dieses verhalten ist aber falsch, und deshalb kannst du es nicht verallgemeinern oder gar auf andere Fälle, wie zum Beispiel diesen Fall hier, anwenden.

    Hättest du meinen Kommentar etwas intensiver gelesen, dann hättest du festgestellt, dass ich geschrieben habe: “Nur weil jemand etwas nicht muss, heißt das nicht, dass er dies nicht kann.”

    Vielleicht verstehst du ja das folgende Beispiel besser: Man darf auch nicht bei Rot über die Ampel fahren, trotzdem gibt es Menschen, die dies tun.

    Will sagen, Menschen tun manchmal Dinge, die nicht korrekt oder nicht rechtens sind. Und nach alledem was ich bisher so gehört habe, arbeiten auch bei Providern “nur” Menschen.

    Aber grundsätzlich gilt (und daran kannst auch du nichts ändern):
    Ein Provider als technischer Dienstleister haftet grundsätzlich nicht für Inhalte, die seine Kunden eingestellt haben. Punkt.

    Es gibt zwar eine so genannte Störerhaftung, die aber nur dann Anwendung findet, wenn klar ersichtlich strafbare Inhalte wie zum Beispiel Kinderpornographie eingestellt werden (nach Kenntnisnahme).

    Das was du aber ansprichst, sind zivilrechtliche Ansprüche, und da ist zunächst der Anbieter, also der Kunde, verantwortlich, was direkt zu der berechtigten Aussage führt, dass Provider sich bei diesen Fällen heraus zu halten haben.

    Nochmal: Ich bestreite nicht, dass es Fälle gibt, in denen ein Provider trotzdem auf eigene Initiative Websites abschaltet, siehe Beispiel mit der roten Ampel. Aber korrekt ist das trotzdem nicht, und würde dies passieren, wäre man gut beraten einen solchen Provider sofort zu verlassen.

  103. admin says:

    @Rudolf

    Da kannst lange warten. Der Jürgen wird keinen kritischen Kommentar zulassen. Im Gegenteil. Er entfernt munter Leute aus seiner FB Freundesliste, die sich trauen mal über die Plagiate Näheres zu erfahren.

    Immerhin gibt er jetzt mal zumindest zu einem Artikel die Quelle an. Ist halt einfach schön, wie der Jürgen an uns denkt :P

    Viele Grüße

    Guido

  104. Bernd says:

    “Ist halt einfach schön, wie der Jürgen an uns denkt :P

    psychopathisch veranlagt ist der admin auch noch. auweia

  105. Ich übersetze meine Englisch nach Deutsch mit Hilfe eines Übersetzers. Ich habe keine Ahnung, ob dies leicht oder schwierig zu lesen.

    Er stiehlt Inhalt. Der Inhalt wird aus meinem Blog und viele andere kommen.

    Es gibt viele Möglichkeiten, um mit dieser Situation umgehen.

    Sie können den Hosting-Provider mit http://www.whois.net/ finden.

    Dann kontaktieren Sie die Hosting-Provider und ihnen sagen, was los ist.

  106. Kiirsten says:

    Und weiter gehts:

    Der neueste Artikel ist von David Risley geklaut:
    http://www.davidrisley.com/stupid/

  107. Nur Sharina says:

    Es gibt ja sicherlich noch einige Blogger mehr, die sich derselben Content-Methode bedienen wie J.S.
    Leser die auf solchen Blogs kommentiert haben, sollten die Blogger anschreiben und die Löschung der Kommentare einfordern und sehr deutlich machen, warum sie auf der Löschung bestehen. Links, Interviews und andere Beiträge einfach aus dem Netz entfernen bzw. entfernen lassen sofern man der Autor dieser Beiträge ist.
    Einfach den “Stecker ziehen” -- ein Blog ohne Leser und aktive Beteiligung durch kommentieren ist nicht mehr viel wert…

    Wer bei solchen Bloggern kommentiert (und gejubelt) hat, der sollte auch die Größe haben, seinen eigenen Fehler zu erkennen und die eigenen Leser per Newsletter und eigenem Blogpost ausführlich über den neuen Sachverhalt zu informieren.

    JV Partner solcher Blogger, die weiterhin sich mit ihrem Experten-Kollegen “schmücken” sollten in Zukunft schlicht weg ignoriert werden. Etwaige Jubel-Kommentare, Links und Blogpost bei und oder über solche JV Partner löschen bzw. löschen lassen.

    Content-Klau geht nicht -- dulden durch schweigen geht aber auch nicht!

    Das wird vielleicht bei dem einen oder anderen Internet-User dazu führen, dass er auf einen Schlag keine “Gurus” mehr hat… aber das wäre doch auch mal ein guter Vorsatz für das neue Jahr -- 2012 wird Internet Marketing “light”.

    Für diejenigen, die in den letzten Jahren nur ein -- außer Spesen nichts gewesen -- Internet Marketing betrieben haben, kann ein Jahr “Internet Marketing light” eine sehr erholsame, gesunde und zielführende Kur bedeuten.

    Jeder Leser der sich durch diese Art von “Expertentum” getäuscht fühlt, der regt sich zu recht auf. Aber nur aufregen bewirkt nichts außer einem hohen Blutdruck… und der Content-Klau geht trotzdem weiter. Jeder der Grund zur Aufregung hat, der kann auch in seinem Rahmen und mit seinen Mittel etwas gegen diese Art von Blogger und IM Kollegen tun.

  108. Kirsten says:

    Lieber Jürgen Schnick,

    falls Du hier mitliest, überleg Dir doch mal, ob es wirklich Sinn hat, so weiter zu machen. Ein guter Ruf ist ein wichtiges Kapital in der Bloggerszene. Im Moment verspielst Du diesen Ruf in Rekordzeit und bald hast Du Dich so sehr ins Abseits manövriert, dass nichts mehr geht.

    Mach doch statt dessen Deine Übersetzungen zu Deinem offiziellen Business-Modell. Es gibt einen Markt dafür, wie man hier in den Kommentaren lesen kann.
    So kannst Du Deine Leserschaft halten, die weiterhin gute Inhalte kriegt – nur unter einem anderen Etikett. Und Du setzt Dich nicht ins Unrecht.

    Die englischsprachigen Kollegen sind in der Regel freundliche, offene, kooperative Menschen, die sicherlich ansprechbar sind dafür, das jemand ihre Themen und Ideen weiterträgt.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass sich da was arrangieren lässt.

    Schöne Grüße

    von Kirsten

  109. Hallo an den Autor und hallo an alle “Kommentatoren” :-) .

    Das ist ja wirklich ein Unding. So naiv kann man doch kein Business aufbauen. Das Kartenhaus fällt unser Meinung nach mit diesem Artikel zusammen.

    Klar ist es nicht immer leicht das passende Thema für die eigene Zielgruppe zu finden. Jeder Blogger hat auch mal eine Phase in der das kreative Schreiben schwerer fällt und diese Phase kann auch mal länger anhalten. Vielleicht in diesem Falle zu lang -- mit Sicherheut?!

    Die Entscheidung etwas so sehr abzukupfern kann doch nur aus einer Not heraus entstanden sein?! Vielleicht Geldmangel oder/und Schulden? Gerade als Blogger trägt man gegenüber seinen Lesern auch eine gewisse Verantwortung.

    Wenn man schon eine Idee kopiert und dise besser machen möchte -- dann doch nicht mit geklautem “geistigen Eigentum”.

    Es soll ja auch ein paar eCommerce Inkubatoren geben, die alles kopieren und meistbietend verkaufen….

  110. Stefan says:

    Hoch gepokert und wahrscheinlich sich bewusst gewesen dass das irgendwann mal auffliegen könnte, das hat sich vielleicht Jürgen Schnick gedacht. Nun ist es aufgeflogen und was passiert nun als Resultat daraus? Nichts wird passieren, weil die Amis wird das nicht jucken, weil die meisten von denen eh kein Deutsch lesen oder gar sprechen können.

    Und die paar Amis welche der Deutschen Sprache mächtig sind, was wollen die groß tun? Sich beschweren beim Provider von J.Schnick?

    Mag ja sein das Content-Klau im Sinne des 1zu1 Klau im Deutschen Recht als Diebstahl von geistigem Eigentum gewertet wird und damit einen Straftat ist. Aber wie ich das mit USA zu DE verhält, da dürfte der Fall wo anders liegen.

    Ich befürworte solch ein Verhalten definitiv nicht, aber Hut ab vor J.Schnick das Er so lange damit gut gefahren ist. Vielleicht hätte er es weniger offensichtlich machen sollen und die kopierten Texte wenigstens ein bisschen verändern sollen.

    Die Debatte um das Thema Jürgen Schnick habe ich durch Zufall per G+ mitbekommen und kannte weder vorher den Jürgen Schnick noch sonst einen der Beteiligten. Was ich aber kenne ist dafür die Leichtgläubigkeit mancher Menschen im Bezug auf Sachen im Internet, von angeblich seriösen Seiten.

    So viel wie hier herum geschrien wird wie arg das Vorgehen von Jürgen Schnick ist, wird dabei wohl vergessen wie viele davon profitiert haben das Er die Texte von US-Blogs kopiert und direkt übersetzt hat. Keinem schien vor dem Vorfall aufgefallen zu sein, das es sich um direkt übersetzte Kopien gehandelt haben könnte bei all den Texten.

  111. Jörg Rothhardt says:

    Hallo Zusammen,

    Das ist die beste Werbekampagne für Jürgen Schnick. Ihr alle erreicht damit genau das Gegenteil. Das bedeutet nicht, dass isch das ganze gutheiße. Jedoch gebe ich auch zu bedenken, dass viele Deutsche die im Internet unterwegs sind nicht so gut Amerikanisch können um die guten Blogger lesen zu können. Das jedoch machen sich viele “angesagte” Internetmarketer zu nutze und “kopieren” oder adaptieren Amerikanische Produkte oder Marketer. In wie weit viele Produkte auf dem Deutschen Markt abgekupfert sind, darüber nachzudenken, überlasse ich jedoch jedem Einzelnen.
    In diesem Sinne eine nachdenkliche Advebtszeit
    und liebe Grüße aus dem Spreewald
    Jörg Rothhardt

  112. Guido says:

    Hallo Bloggergemeinde,

    ein sehr interessanter Artikel ueber das Klauen von Content und das umschreiben von Texten!

    Ich bin KEIN Fan von niemanden und ziehe immer mein eigenes Ding durch, wozu auch gehoert das ich meine eigene Meinung immer vertrete!

    Aber das was hier dem Herr Schnick vorgeworfen wird, ist doch schon seit Jahren im Internet eine Normalitaet. Ganz andere Internet Groessen auf dem deutschen Markt haben sich etabliert mit uebersetzten US-Produkten und sind damit auch sehr erfolgreich geworden und geblieben.

    Ich gebe auch zu, dass ich genau diese Art, um an kostenlosem und schnellen Content zu kommen, schon ausprobiert habe, mir aber die Arbeit des Uebersetzens einfach zu bloede war… Die Methoden habe ich jedoch benutzt.

    Ideen die in Good-old-Germany in verschiedenen Launches auftauchen und als grosse Neuigkeiten angepriesen werden, sind auf dem US-Markt als guenstige oder kostenlose Beigabe zu bekommen.

    Ich gehe sogar so weit das ich behaupte, Deutschland ist dem US-Markt um mindestens 10-15 Jahre hinterher… Siehe hier doch einfach die Produkte eines Doc aus Austria und vergleiche dessen Produkte mit Ken Evoy— auch der Doc aus Koeln— Traffic-Prisma— und wie sie alle heissen— Ja selbst das komplette Internet Geschaeft in einer Box— ist schon seit Jahren auf dem US-Markt etabliert!

    Leute— Ich rate einfach jede, dazu erst einmal vor der eigenen Tuer zu kehren bevor ich mit meinem Finger auf den Dreck, vor der Tuer des Nachbarn zeige!!!

    ———-

    Nein…. ich habe nichts mit dem Herr Schnick zu tun und auch keine Produkte von ihm gekauft…!!!

    Ich mache nur was mir Spass macht und vertrete dann immer meine eigene Meinung dazu!

    Guido

  113. admin says:

    @Guido
    Ich hab den Link zu Deiner Webseite entfernen müssen, da ich hier nicht auf Adult-Seiten verlinke. Ich bitte um Verständnis!

    Viele Grüße

    Guido

  114. In dieser scheinheiligen Diskussion fehlen nur noch die Worte “Moral” und “Ethik”. Oder? Liegt wohl an der Zielgruppe Geld verdienen im Internet. Nur sehr wenige Anbieter kupfern nicht. Wie sollten sie auch. Alles was ich weiss und eventuell publiziere, habe ich von anderen gelernt, durch Schule, Ausbildung und lesen von Büchern. Es ist nicht verwunderlich, wenn fast alle Ausbildungen zum Marketer nur eine Zielsetzung kennen: Dem Interessenten möglichst schnell und möglicht viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Entsprechend (gekupfert) sind die Kurse, mit geringen Abweichungen gleicht einer dem anderen.
    Wie war das doch gleich noch, wer im Glashaus sitzt, sollte besser nicht mit Steinen werfen.
    In diesm Sinne freundliche Grüsse an alle Diskutierer
    Heinrich 69 J. alt :-)

  115. Arno Nühm says:

    Da kann man nur froh sein, wenn man gut Englisch kann und noch nie etwas von diesen ganzen deutschen Clowns gehört hat! Nur Sharina hat ganz recht, wenn sie 2011 als das Jahr der Betrüger/Stümper/Kopierer bezeichnet. Dieser Blogbeitrag bezieht sich ja nur auf ein kleines Beispiel, aber in letzter Zeit habe ich mich über einige Deutsche gewundert, die plötzlich auch ganz tolle Produkte und Kurse “gelauncht” haben. Vieles ist genau wie die Blogbeiträge fast 1 zu 1 mit ähnlichen Grafiken, ähnlichem Seitenaufbau, etc. einfach nur übersetzt worden und die Dollar-Preise wurden dann zu Euro-Preisen.
    Genau so eine Seite, wie Du sie hier aufgebaut hast, braucht die Internetmarketing Szene um endlich mal Transparenz zu bekommen und die schamlos kopierenden Trottel auszusortieren! Dazu fehlt jetzt nur noch, dass auch die US-Marketer hier mitaufgelistet werden und alle ihre Produkte & Launches (z.B. Kajabi oder Video Boss) genannt werden. Da werden sich dann einige deutsche Käufer wundern und sehen, dass Sie ihren Social Media oder Video Marketing Kurs vor wenigen Monaten nicht nur günstiger sondern auch im Original bekommen hätten… ;-)

  116. Mario Carla says:

    Hallo Guido,

    viel schöner ist doch noch das:

    Hier das altbekannte Orginial:

    http://www.becomeablogger.com/

    Und hier die Version vom “Copy und Paste”-Blogger

    http://www.bloggerwerden.de/

    Und man beachte -- hierbei handelt es sich nicht nur um ein paar Artikel, dass ist ein komplette Webseite!!!! Und diese Seite ist schon mehr als ein Jahr so online.

    Da sieht man es mal wieder -- das Internet ist groß und weit!

    Beste Grüße

    Mario

  117. Pingback: Tobias Knoof – Leser Meinungen « geldreich

  118. Peter says:

    und weiter gehts:

    Das Original:

    http://www.thetrafficblogger.com/2011/07/how-long-should-blog-post-be.html

    Die Kopie von Jürgen Schnick:

    http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/bloggen/wie-lange-sollte-ein-blog-post-sein/

    Diesmal wieder mit dem Zusatz:

    “P.S.: Das ist eine Interpretation des Artikels “How long should a blog-post be?” für diejenigen Leser, die keine englischsprachigen Blogs lesen können oder wollen.”

    Das Wort “Interpretation” sollte man wohl besser durch “Übersetzung” ersetzen.

    Der Mann scheint einfach nicht in der Lage zu sein einen eigenen Artikel zu verfassen. Sehr einfallslos dieser “Experte”.

  119. Siegfried says:

    Und es geht immer noch weiter und das obwohl nun schon so viele Tage ins Land gegangen sind. Sogar die Graphiken werden 1:1 übernommen.
    http://www.erfolgs-blogging.de/blogkategorien/bloggen/wie-lange-sollte-ein-blog-post-sein/
    Und das Original:
    http://www.thetrafficblogger.com/2011/07/how-long-should-blog-post-be.html
    Könnte es sein, dass er eine Erlaubnis hat?

  120. Jan | Portugal says:

    .
    Olá Heinrich!

    Ich denke, du hast nicht verstanden, dass nicht alle hier selbst Internetmarketer sind und du schon alleine deshalb nicht pauschalisieren und von Scheinheiligkeit sprechen kannst. Mit anderen Worten: Nicht jeder hier sitzt in dem von dir angesprochenen Glashaus.

    Aber selbst die Marketer kann man nicht über einen Kamm scheren -- da tust du so manchem wohl Unrecht.

    Für mich persönlich haben die Begriffe Ethik und Moral einen ausgesprochen hohen Stellenwert, den aber nicht nur ich hier des öfteren schon angesprochen habe.

    Dein globaler Rundumschlag passt denn auch so gar nicht mit den Inhalten des Videos überein, dessen Link du in einem anderen Thread (http://internetmarketing-beobachter.de/spieglein-spieglein-an-der-wand/#comment-2498) hinterlassen hast; wofür ich mich im Übrigen herzlich bedanke -- das ist die interessanteste und wichtigste Information, die ich bis jetzt überhaupt bekommen konnte, so lange ich bewusst durchs Leben gehe.

    Gruß nach Estland
    Jan

    Hier noch mal der Link auch in diesem Thread:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Dh1q2ZiiVMw

    Ich kann diesen Film jedem wirklich sehr empfehlen. Unbedingt.

    .

  121. admin says:

    Olala, hier haben sich ja unglaublich viele Kommentare angesammelt. Das freut mich. Ich hatte schon irgendwo die Befürchtung solche Urheberrechtsverletzungsen und Plagiatsfälle würden als Kavaliersdelikt abgetan. Schön, dass dies nicht so ist.

    Alleine Jürgen Schnick scheint dies nicht zu beeindrucken und kopiert munter weiter. Diesmal wieder vom Kollegen Chris, der wohl unmissverständlich ausgedrückt hat, was er von diesem Contentklau hält. Ich kann den Jürgen da jetzt überhaupt nicht mehr verstehen. Wer so dreist weitermacht, der hat seine Strafe auch verdient.

    Im Übrigen gehe ich auch mit Nur Sharina konform. Wer Interviews mit ihm geführt hat oder auf seinen Blogs kommentiert sollte löschen oder auf Löschung bestehen. Einige haben ja auch Kommentare zu den Interviews geschrieben, geht für mich auch okay.

    Contentklau geht für mich überhaupt nicht und wer solchen selbst aktiv betreibt oder mit Bloggern/Marketern kooperiert, die dies betreiben, möchte ich ebenfalls nichts zu tun haben.

    Hut ab auch vor den beiden Betreibern der beiden großen Onlinemarketing Gruppen, Bernhard Babbe und Joschka Budach. Beide haben sich klar distanziert und wollen mit solchen Machenschaften nicht in Verbindung gebracht werden. Sehr vorbildlich.

    Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht auf jeden Kommentar einzeln antworten kann. Auf jeden Fall ein ganz großes Danke an Euch alle für Eure tolle Beteiligung…

    Das braucht jetzt aber nicht das Schlusswort zu sein. Gerne darf weiter diskutiert werden.

    Viele Grüße

    Guido

  122. Michael says:

    Dass was ich bei der ganzen Sache am ekelhaftesten finde, ist, wie Jürgen Schnick sich mit seinen Artikeln eine gewisse Persönlichkeit aufgebaut hat, die aus Dutzenden anderer Persönlichkeiten zusammen kopiert wurde.

    Was ich damit meine:
    Der Autor des zuletzt hier genannte Artikels schreibt im Original: “I saw an interesting question on twitter and immediately felt that I had to answer it”.

    Jürgen Schnick kopiert sich diesen Artikel und im ersten Satz schreibt er:
    “Erst gestern sah ich bei Twitter eine interessante Frage, bei der ich sofort das dringende Bedürfnis hatte, sie zu beantworten”.

    Er spricht also in der Ich-Form, und impliziert dadurch (an diesem Beispiel), dass er gestern etwas bei Twitter gesehen hätte.

    Nun wissen wir, dass er diesen Artikel nur kopiert hat, sprich, er hat das genannten nicht bei Twitter gesehen und schon gar nicht gestern.

    Für mich ist das die perfideste Art von Diebstahl, die man begehen kann, denn er kopiert nicht nur Artikel, er kopiert auch Persönlichkeiten.

    Jetzt könnte man sich durchaus die Frage nach seinem psychologischen Profil stellen, aber das lasse ich besser mal …

    Die Frage allerdings, ob Jürgen Schnick ein Experte auf “seinem” Gebiet ist, dürfte damit klar beantwortet sein.

  123. Kurz zu meiner Person:

    Ich bin lange im Geschäft, schreibe seit Jahren E-Books, Vorlagen und/oder Content, und habe auch als Ghostwriter eine Menge Texte verfasst. Ich kenne Text- und Ideenklau aus eigener, leidvoller Erfahrung.

    Wer dass Reseller-Magazin nicht kennt, nur die Zahl: die “Pflicht” jeden Monat 100 Seiten echten Mehrwert liefern zu “müssen”.

    Ich habe Jürgen Schnick immer bewundert, mich auch ein wenig gewundert, wie er es schafft, solch tolle Inhalte in solcher Menge, mit solch regelmäßiger Konstanz zu liefern. Was ich nicht in einem Monat geschafft habe, schüttelte er nur so aus dem Handgelenk. So kam es mir vor. Ein (Mein) Vorbild.

    Und das alles umsonst! Okay, der Traffic bringt Einnahmen.

    Wie blöd kam ich mir da vor, für meine Arbeit und die meiner Autoren, Geld zu verlangen? Wenn er mir doch immer wieder vorführte, dass es das alles umsonst geben würde?

    Wir machen uns jeden Tag die Mühe, jeden Monat ausführliche, gut recherchierte Informationen und dazu eigene Meinungen, zu recherchieren, zu bewerten und in einen allgemeinverständlichen Zusammenhang zu bringen. Warum, wenn einer es so einfach besser kann?

    PENG! KNALL! PUFF! FALL! war die erste Reaktion auf die Nachricht: “Alles nur geklaut!”

    Die, zugegeben, erste Schadenfreude setzte sich schnell und hinterließ Nachdenklichkeit. Ich wünsche Herrn Schnick persönlich alles Gute und hoffe, es bleibt etwas, ER bleibt etwas, weil er, trotz aller Häme, allen Spotts und manchmal auch allen Hasses, etwas drauf hat. Er hat Themen publiziert, die interessieren, nur auf die falsche Art und Weise. Ganz ehrlich, einen solchen Mitarbeiter, Autoren wünsche ich mir. (Nicht falsch verstehen!)

    Der Mann hat, abgesehen von seinen Verfehlungen, ein echtes Internet-Marketing-Themen-Gespür. Wie schon in vielen Beiträgen erwähnt: Welcher der “großen” Internet-Marketer kupfert nicht in den USA ab?

    Herr Schnick, wenn Sie dies lesen: Sie sind mir jederzeit willkommen als Gastautor! Einzige Voraussetzung: Sie geben das Thema vor, ich lektoriere den Artikel! Bewerbung an: redaktion@reseller-magazin.de

    Auf die Gefahr hin, dass dies missverstanden werden könnte: Ich befürworte die “Methode Schnick” keinesfalls. “Texteklau” oder rechtlich besser, Urheberrechtsverletzungen, sind kein Kavaliersdelikt und ich selbst bin schon allein von meinem eigenen Erleben allergisch dagegen, aber ich glaube an das Gute im Menschen (Schnick).

    Jeder, der Lust zu Schreiben und eine sachliche und fundierte Meinung zum Thema “Texteklau” hat, schreibe sie an mich. Wir werden uns dann in der Januar-Ausgabe des Reseller-Magazins dieses Themas ausführlich annehmen und alle Meinungen, so sie dennn “druckbar” sind, auch veröffentlichen und, von meiner Seite aus, nicht unkommentiert lassen.

    Schreibt uns Meinungen, Gedanken, Fragen zum Thema “Ideen- und Texteklau aus den USA”. Ich meine hier nicht nur die billigen Eins-zu-Eins-Kopien! Vielleicht hat ja auch jemand eine Idee, was man von denen da drüben einfach lernen könnte oder sogar besser machen. Ohne sich selbst als “Erfinder” auszugeben.

    Alle Meinungen, Anregungen, Fragen, Texte, Kritiken, usw. an redaktion@reseller-magazin.de

    Wir schreiben unsere Texte noch selbst!

    Beste Grüße aus Hamburg,

    Marko Christiansen
    (Chefredakteur Reseller-Magazin)
    http://reseller-magazin.de

    P.S. An die Autoren dieses Blogs: Auch Ihr seid herzlich dazu eingeladen Eure Meinung zu sagen, sei es zu diesem Thema oder einem anderen Thema, wovon Ihr sagt, dies müsste einmal an die Öffentlichkeit. Vertraulichkeit selbstverständlich garantiert!

  124. Jan | Portugal says:

    Olá Marco!

    »Wir schreiben unsere Texte noch selbst!«

    Das hört sich doch fantastisch an. Weiter so!

    Liebe Grüße
    Jan

  125. Michael says:

    @ Marko Christiansen:

    um mal einige Metaphern zu verwenden:

    Wenn man einen langjährigen Ladendieb auf frischer Tat ertappen würde und dieser sich dann geläutert gibt, sprich, sich in aller gebotenen Form bei allen Geschädigten entschuldigen und glaubhaft versprechen würde, dass er ab sofort niemals wieder Ladendiebstähle begeht, hätte ich an einem sehr guten Tag eventuell Verständnis dafür, wenn man diesem Dieb eine Stelle als Ladendetektiv anbieten würde.

    Wenn dieser Dieb sich aber trotz Überführung weder geläutert gibt, noch sich entschuldigt, sondern einfach weiter klaut, dann würde mir jedoch jegliches Verständnis für ein solches Angebot fehlen.

    An das Gute im Mensch kann ich nicht glauben, wenn ich das genaue Gegenteil von gut sehe.

    Es hätte zum guten Ton gehört, wenn Schnick sich bei allen Bestohlenen sofort entschuldigt und die kopierten Texte allesamt gelöscht hätte. Weiterhin wäre eine glaubhafte Entschuldigung bei all seinen Lesern angebracht gewesen, und zwar auf allen Kanälen.

    Aber was tut Schnick? Nichts von alledem, im Gegenteil, er kopiert fleißig weiter.

    Und wissen Sie was ich glaube? Ich glaube er macht genauso weiter, weil er nicht anders kann!

  126. Kirsten says:

    Ich kann mir die Nicht-Reaktion auch nur so erklären, dass da jemand keine Alternative zum Weitermachen sieht.
    Gut möglich, Jürgen Schnick hat seine ganze Arbeitskraft auf dieses Blog konzentriert, wahrscheinlich lebt er von den Werbeeinnahmen und von den Produkten, die er zusätzlich verkauft.

    Wie kommt er jetzt da raus? Seinen Lesern erzählen, dass alles abgeschrieben war?
    Dann ist er sie los, seine Leser, die Sponsoren über kurz oder lang auch und die Produkte kauft keiner mehr.
    Also den Kopf einziehen und hoffen, dass das Unwetter vorüber zieht.

    Auch große Firmen, und Politiker reagieren irrational, wenn wieder einmal irgendein Skandal aufgeflogen ist. Sie hoffen und ignorieren immer weiter, auch wenn die Felle schon längst davongeschwommen sind.

    Nicht falsch verstehen, ich habe keinen Funken Verständnis für solche Aktionen, im Gegenteil, sowas macht mich wütend. Ich finde es nur immer wieder erschreckend, dass diese Geschichten immer nach demselben Muster ablaufen.
    Ich empfinde auch keine Sympathie für Jürgen Schnick.
    Aber ich wünsche ihm, dass er jemanden findet, der ihm da raushilft.

  127. admin says:

    Nun es könnte sich für findige Trittbrettfahrer auch durchaus eine lukrative Geschäftsmöglichkeit auftun.

    Man tut sich mit den Amerikanern zusammen und sichert sich die exklusiven Nutzungs- und Verwertungsrechte für den deutschsprachigen Raum. Somit lässt sich dann schön auf Unterlassung und Schadensersatz klagen :P Bei 800 bis 1000 Euro je Arikel kommt bestimmt ein nettes Sümmchen zusammen -- vorausgesetzt es ist auch etwas zu holen :P

  128. Peter says:

    @Kirsten

    Welche Werbeeinnahmen??? Welche Sponsoren??? Ich glaube nicht, dass Herr Schnick mit irgendeinem seiner “Projekte” wirklich nennenswert Geld verdient.

    @all
    Wie vorher schon gesagt wurde, ich glaube Herr Schnick kann einfach nichts anderes und macht daher auch weiter wie bisher.

    Ich denke der Mann ist krank und hat sich für sein Ego im Netzt eine Scheinidentität aufgebaut die nur auf Lügen und der Arbeit anderer beruht. Nur jetzt bricht alles zusammen und damit kommt er wohl nicht klar und versucht es noch vor sich selbst auszublenden.

    Viele von den Kommentaren zeigen mir auch wie naiv viele von euch sind. Wenn ich schon das Wort “Internetmarketer” höre wird mir schlecht. Knoof, Häusler, Schmitz, Schneider und wie sie alle heißen haben doch nichts anderes im Sinn als verzweifelten Träumern, die vom schnellen Geld für wenig Arbeit träumen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Was glaubt ihr warum sich die seriösen Medien nicht mit denen auseinandersetzen?!

    Das traurigste ist aber mitanzusehen wie so viele bemitleidenswerte Zeitgenossen diesen Spinnern auch noch das Geld hinterherwerfen und sie dann auch noch in den größten Tönen loben. Diese ganze Internetmarketer Szene ist voll von Spinnern. Auf der Verkäuferseite genauso wie auf der Kundenseite.

    Der Schnick ist dabei nur eines der armseligsten Beispiele und kann einem schon fast leid tun.

  129. Michael says:

    @Peter:

    guter Kommentar.

    Wobei die Kunden dieser “Internetmarketer” ja meist auch wieder “Internetmarketer” sind, die wiederum ihre Produkte an andere “Internetmarketer” verkaufen wollen.

    Im Prinzip gibt es keine Menschen außerhalb dieser fragwürdigen Szene, die als Kunden für Produkte von “Internetmarketern” in Frage kommen.

    Diese Szene lebt rein von sich selbst, und spielt außerhalb dieser selbst erfundenen Szene keinerlei Rolle.

    Und das liegt daran, dass diese so genannten “Produkte” so gut wie immer Informationen sind, die für jedermann, der in der Lage ist eine Suchmaschine zu bedienen, im Internet frei verfügbar sind.

    Hinter den Verkaufsseiten von “Internetmarketern” sieht es häufig sehr, sehr traurig aus. Und ich wundere mich schon seit Jahren darüber, wie es überhaupt möglich sein kann, dass diese Szene, die für mich persönlich das Equivalent zu den billigsten TV-Verkaufskanälen ist, überhaupt so lange existieren konnte.

    Alles was mit “Geld verdienen im Internet” und “Internetmarketing” zu tun hat, ist für mich einer der größten Witze, die das Internet hervorgebracht hat.
    Wenn ich solche Verkaufsseiten lese, oder mir die auf solchen Seiten oft platzierten Videos anschaue, frage ich mich schon sehr häufig, ob dies Satire ist, ober die das tatsächlich ernst meinen. Traurigerweise ist immer letzteres der Fall.

    Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

  130. Cornelia Echzeller says:

    Jürgen Schnick bloggt nicht nur munter weiter sondern verschickt auch weiterhin alle 3-4 Tage einen Newsletter. Ich bin auch (noch) auf seiner Liste.
    Jürgen Schnicks Newsletter sindzum Bersten vollgestopft mit Mehrwert und enthalten fast nie Werbung oder verweisen auf Verkaufsseiten für ein eigenes oder ein Affiliate-Produkt. Nach den inzwischen gewonnenen Erkenntnissen muß man wohl leider davon ausgehen, dass auch die Newsletter-Inhalte abgekupfert sind. Es geht dabei um Themen wie “So machen Sie Gewinne am Back End” oder “Wie Sie mit Mind Mapping arbeiten” (mehrteilig).
    Sicher verkauft er auch etwas, aber diese Mails sind sehr sehr selten. Ein Produkt von ihm habe ich sogar gekauft: “So erstellen Sie in 3 Tagen ein Infoprodukt”, war nicht sehr ergiebig kostete aber wenn ich mich richtig erinnere weniger als 10 Euro. Das einzige Produkt, das er intensiv beworben hat war sein Buch über das E-Book-Schreiben; davon habe ich mal ein paar emails gesehen, und in Marios Kurs konnten es die Teilnehmer zum halben Preis kaufen.
    So gesehen könnte Peter Recht haben, dass es Jürgen Schnick in erster Linie gar nicht ums Verkaufen sondern um eine Art Selbstdarstellung im Web geht, das er versucht (hat) sich ein Image als eine Art graue Eminenz aufzubauen. Vielleicht verdient er sein Geld ja auch in irgendeiner Nische, die er unter Pseudonym betreibt -- keine Ahnung, aber Geld wird er wohl sicher auf irgendeine Weise verdienen -- zumindest bisher.

  131. admin says:

    Mich hat der gute Jürgen Schnick wohl manuell aus seinem Verteiler ausgetragen. Die letzte Rundmail, die ich bekam, war vom 28. November. Ein großer Verlust ist es für mich jedoch nicht. Seine Originalquellen sind ja weitestgehend bekannt.

    Ich hoffe lediglich, dass nicht allzuviele Trittbrettfahrer kommen werden, die auf ähnliche Weise versuchen, einen Expertenstatus als Blogger zu begründen.

    Wenn er es wie die meisten seiner Kollegen geschickter angestellt und irgendwelche Filmchen abgedreht hätte, wären ihm die Abkupfereien schwerer nachzuweisen gewesen.

    Man sollte ja nie vergessen, Er ist nicht der Einzige. Nicht der erste und auch wohl nicht der letzte dem solche Abkupereien nachgewiesen wurden. Allerdings dürfte diese Dummdreistigkeit denn wohl doch beispielslos sein.

  132. Andreas Kraus says:

    Nur zur Information, hier die Antwort von Herrn Schnick auf die Anschuldigungen.
    http://www.erfolgs-blogging.de/ueber-mich/

    Grüßle
    Andy

  133. Steffen says:

    Geschickt, wie Jürgen Schnick sich hier aus der Affäre zieht. Wir alle sind böse. Und schuld sind immer nur die anderen. Immer!

  134. Ich dachte ich trage mal meine Teil dazu bei, vicenzina :o ).

    Ich denke Schnick sollte den Namen des Schmierfinks, wie er ihn bezeichnet veröffentlichen, dann kann er sich vielleicht etwas rehabilitieren, denn dieser gehört (sofern es ihn gibt!)ebenso an den Pranger, um andere vor ihm zu schützen. Also Herr Schnick, nennen Sie Ross und Reiter.

  135. Cornelia Echzeller says:

    Na, klar -- bei Guttenberg waren auch immer die anderen schuld. Warum sollte das bei Jürgen Schnick anders sein? Gibt es diesen “Schmierfink” wirklich? Ich persönlich glaube kein Wort von dem was er da schreibt.
    Dass er plötzlich eine Vollzeit-Tätigkeit als Angestellter ins Spiel bringt, die ihm nur wenig Zeit zum Bloggen läßt, ist mir neu. Bisher hat er immer verkündet, von seinen Einnahmen gut leben zu können und bietet auch gezielt Internet-Dienstleistungen an: http://www.juergenschnick.de/mieten-sie-mich/ Seine Produkte verkaufen sich nach eigenem Bekunden wie warme Semmeln, und auch
    in Mario Schneiders Kurs präsentiert er sich stets als souveräner Vollzeit-Marketer; von einem Angestelltenverhältnis war da noch nie die Rede.

    Wenn er behauptet, nur drei Personen hätten ihn direkt kontaktiert und “nachgefragt was da los ist” nehme ich ihm das erst recht nicht ab: Auf Facebook habe einige berichtet, sie hätten ihn angeschrieben, hätten aber keine Antwort erhalten und seien stattdessen sofort von Jürgen Schnick gesperrt und aus seiner Freundschaftsliste entfernt worden.. eine dieser Nachrichten habe ich gesehen, und die war sachlich formuliert und alles andere als verunglimpfend.
    Ich habe immer große Stücke auf Jürgen Schnick gehalten. Als ich vom Abkupfern gelesen habe, war ich sehr enttäuscht und fand das Ganze traurig.
    Jetzt aber, nach diesem Statement auf seinem Blog bin ich nur noch wütend. Auch Jürgen Schnick hält seine Leser ganz offensichtlich für dumm. Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, auch Jürgen Schnick nicht. Aber lesen möchte ich von ihm nichts mehr.

  136. admin says:

    Hallo Cornelia,

    sehr gute Einschätzung, die ich genauso sehe.

    Wenn ich dann noch solche Sätze lese:

    “Ich habe jetzt die Aufgabe angefangen, jeden Artikel, den ich nicht zu 100% selber geschrieben habe und der von diesem Freelancer stammt, daraufhin zu überprüfen, ob er nur irgendwo geklaut und übersetzt worden ist, um ihn dann aus dem Blog zu nehmen.

    Ein paar muss er ja gefunden haben. Und er hat sie nicht gelöscht. Unter seinem neuesten Artikel steht gar:

    P.S.: Das ist eine Interpretation des Artikels “How long should a blog-post be?” für diejenigen Leser, die keine englischsprachigen Blogs lesen können oder wollen.

    Aha, dann hat er das Problem doch erkannt. Jedoch anstelle den Artikel zu entfernen, spielt er sich als Robin Hood auf, der von reichen US Bloggern nimmt und den armen deutschen Internetmarketinggläubigen gibt. Sehr nobel, nur aus gutem Grund in Deutschland verboten.

    Viele Grüße

    Guido

  137. Peter says:

    So das wird jetzt mein letzter Kommentar zu dieser Geschichte, denn es letztlich ist es Zeitverschwendung sich mit sowas auseinanderzusetzen.

    @Michael: Danke ich bin da auch deiner Meinung.

    Ich sehe es auch wie Cornelia. Ich glaube Herrn Schnick kein Wort. Wenn es denn so gewesen wäre hätte er viel schneller reagieren können. Er hat aber auf keinen einzigen Kommentar diesbezüglich reagiert, geschweige denn ihn veröffentlicht. Da waren sicher genug sachliche Kommentare dabei, auch von mir.
    Ich habe Ihn auch schon vor Monaten darauf hingewiesen, dass mir und auch anderen bekannt ist, dass seine Artikel Übersetzungen sind.

    Jetzt wo es allerdings diese Dimension angenommen hat, versucht er sich aus der Affäre zu ziehen indem er die Schuld auf seinen angeblichen Ghostwriter schiebt, denn es wohl kaum geben wird.

    Vor allem spielt das gar keine Rolle, da unter jedem Artikel Jürgen Schnicks Name steht, und er somit verantwortlich ist. Wenn er wahr macht was er geschrieben hat, müsste er fast seinen ganzen Blog löschen. Bisher sind aber noch alle Übersetzungen drin.

    @Vincenzina Über dich kann ich nur lachen, aber dennoch ein paar Worte an dich. Er wurde angeschrieben, wie gesagt auch von mir. Es gab aber keine Reaktion. Beweise wurde hier genug aufgeführt, wie viele brauchst du noch???

    Herr Schnick ist nichts weiter als ein armes Licht wie viele andere “Internetmarketer” auch und verdient nicht weiter Beachtung.

    Wer wissen möchte wie Herr Schnick sein Geld verdient der werfe doch mal einen Blick auf das Impressum dieses Ebay Shops: http://cgi3.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewUserPage&userid=poxxo
    (Ganz unten auf der Seite)

    Wünsche allen noch viel Spaß…

  138. Peter says:

    @Admin

    Ich glaube mein letzter Kommentar ist wegen eines Links als Spam eingestuft worden. Schau mal bitte nach.

  139. Michael says:

    Diese Erklärung von Jürgen Schnick ist ja noch viel dreister als seine kopierten Artikel.

    Er schreibt, jemand habe ihm “Blog-Post Vorlagen” geliefert. Das sind keine Blog-Post Vorlagen, sondern automatisch übersetzte und kopierte Artikel.

    Außerdem steht unter jedem Artikel sein Name, womit er suggeriert, dass er diese Artikel selber geschrieben hätte.

    Selbst wenn es diesen “Schreiberling” geben würde, wäre es somit eine Verarschung seiner Leser.

    Außerdem macht er doch genauso weiter, wie man an seinen letzten Artikeln sieht.

    Wie wissen möchte, wie Jürgen Schnick unter anderem sein Geld verdient, kann ja mal hier nachschauen:

    http://poxxo.de/impressum.php
    http://stores.ebay.de/POXXO

  140. admin says:

    @Vincenzina
    Logisch gehts mit diesem Blog weiter. Und seriöse, “unschuldige” Unternehmer werden davon sogar profitieren. Den Ast wird man sich wohl eher dann absägen, wenn man sich nicht deutlich von den weniger seriös arbeitenden Marktteilnehmern distanziert.

    Ich erwarte nicht, dass jeder diesen Blog liebt und ich habe auch noch nie jemand gezwungen hier zu lesen oder zu schreiben. Dies ist die Entscheidung von jedem Einzelnen. Wer die heile Infomarketingwelt bevorzugt, für den gibt es ja zahlreiche Alternativen in Form hunderter Jubelblogs, die die Produkte dieser unschuldigen Unternehmer in den höchsten Tönen anpreisen.

    Hier gehts um Contentklau und dieses Thema erlaube ich mir auch anzusprechen. Mit diesem Thema kann jeder konfrontiert werden, der eigene Inhalte bereitstellt. Und wer selbst schon von Contentklau betroffen war, weiß, wie wenig lustig das Ganze ist.

    Die Beurteilung der Frage, wie “unschuldig” solche Unternehmer sind, die solches betreiben, überlasse ich dann meinen Leserinnen und Lesern. Die Beweise sind da. Wie diese im Einzelnen bewertet werden, darf jeder für sich selbst entscheiden.

    Viele Grüße

    Guido

  141. Michael says:

    Verdient Jürgen Schnick jetzt hauptberuflich sein Geld mit seinen Shops für Erotikartikel wie Sextoys und Dessous, oder ist das nur sein zweites Standbein, weil er ja eigentlich Internet Marketer ist, der unter anderem mit Inhalten Geld verdient, die er von anderen Seiten kopiert hat?

    http://www.poxxo.de

  142. Doro says:

    @Vincenzia,
    du wolltest doch hier nicht mehr kommentieren und jetzt plötzlich

    kommst du wieder aus dem nichts und schlägst Guido vor den Blog

    zu schließen! Ich denke, das steht dir nicht zu. Deine Beiträge

    hier machst du rein zu Werbezwecken,6 Kommentare in ca. 24 Stunden,

    bitte erspare uns das.

    @Cornelia,
    bin vollkommen deiner Meinung, selbst wenn es so wäre wie Herr

    Schnick schreibt, ist ja noch schlimmer, denn dann wäre er ja

    gar nicht der Experte, als welcher er sich darstellt, wenn andere

    die Arbeit für ihn machen.

    Mit besten Grüßen

    Doro

  143. Stefan says:

    Bin gespannt wann die Ersten hier eine Abmahnung vom Anwalt von Jürgen Schnick bekommen, wegen vorsätzlicher Diffamierung sowie Rufschädigung.

  144. admin says:

    @Stefan

    Da wird bestimmt nichts kommen. Siehe auch Artikel 5 GG. Verleumdung oder üble Nachrede (Diffamierung oder Rufschädigung gibts im rechtlichen Sinne nicht) kommt nur in Betracht, wenn eine Tatsachenbehauptung NICHT zutrifft. Ich denke jedoch, dass die Tatsache des Copy and Paste wohl unstrittig sein dürfte ;-)

    Sieh es doch einfach andersrum. Hätte er korrekt gehandelt, wäre nie ein Artikel über ihn erschienen. Wer jedoch versucht, seinen Ruhm auf den Leistungen anderer aufzubauen, muß damit rechnen, dass es irgendwo und irgendwann rauskommt. Dies ist jetzt geschehen und jetzt muß er auch die Größe haben und Mann genug sein, Verantwortung für eigenes Verhalten zu übernehmen.

    Viele Grüße

    Guido

  145. Stefan says:

    Aber mal ernsthaft, was haben die Amis den Deutschen nicht schon alles geklaut an Technologie. Ich meine mal ohne die Technologie der V2 wären die Amerikaner heute immer noch das Schlusslicht in puncto Raketenantriebe. Oder die ganzen Elektronik in deren Tarnkappen-Fliegern, alles aus Deutscher Produktion und die hälfte davon geklaut nach dem Krieg als Kriegsbeute.

    Also da ist ein bisschen “Abschreiben” kein Problem für mich.

    Und im Grunde kümmert es auch keinen wirklich was Jürgen Schnick nun macht oder nicht, weil diese ganze Diskussion dazu findet nur hier statt und sonst kräht da kein Hahn nach, was auch gut so ist. Weil für mich hat das ganze von Anfang an einen faden Beigeschmack von Neid gehabt.

  146. @Michael: Ich finde das geht zu weit. Anonymisiert zu posten was die betreffende Person sonst noch im Internet tut hilft erstens in dem Sachverhalt nicht weiter, und ist zweitens seine Privatsache. Wir forschen ja auch nicht was du so alles machst (Können und wollen es ja auch gar nicht).

  147. admin says:

    Nochmal @Stefan

    Wenn für Dich Rechtsverstöße kein Problem sind, steht Dir diese Meinung selbstverständlich zu.

    Nur solltest Du anderen auch zugestehen, Contentklau eben nicht als Kavaliersdelikt abzutun. Nicht ohne Grund ist dies in Deutschland strafbar.

    Und nur weil andere das Gleiche auch tun oder gar noch Schlimmeres, macht die Geschichte ja nicht besser.

    Und das mit dem “Neid” musste ja auch noch kommen. Irgendwie wusste ich doch, dass irgend etwas in dieser Diskussion gefehlt hatte :P

  148. Redaktion S***-News says:

    Hihi— Ich habe am Anfang ja noch ganz interessiert mitgelesen und auch meinen Senf dazu abgelassen. Ob ich nun fuer oder gegen den Herr schnick bin spielt auch keine wirkliche Rolle!

    Was ja nun einmal Tatsache ist, die Amerikaner sehe ich als meine Freunde denn sie haben mir ein Leben in Freiheit garantiert…

    Ausserdem war der Herr Schnick nicht der Erste und wird auch nicht der Letzte sein der bei den Amerikaner abgeschrieben hat… Vielleicht haben es die Anderen nicht gerade so deutlich gemacht, aber da Deutschland um mindestens 10 Jahre hinter den USA ist, braucht man sich doch nur einmal die Geschaeftsideen von Herr Oliver Pott, der Reiche Sack, Schnick, Webseitenklau und wie sie alle heissen einmal anzuschauen…

    Sofort wird einem schlagartig klar das fast jeder irgendwo abgeschrieben hat… :-)

    Der ganze Hype um Internet Marketing ist doch im Prinzip etwas ganz einfaches:

    Generiere Traffic…
    lenke den Traffic auf eine Seite…
    verkaufe oder lass verkaufen…

    Zaehl dein Geld..

    In diesem Sinne… Allen viel Erfolg!

    Redaktion XXXXX

    Ps.: Und das der Herr Schnick sich auch auf dem Erotik Sektor aufhaelt spricht doch nur fuer seinen Geschaeftssinn, er weiss halt wo Geld zu verdienen ist!

    Erotik ist wie die Bild… keiner liest sie aber alle kaufen eine!

  149. admin says:

    @Redaktion ***

    Bitte hier keine solchen Nicknamen und Links zu Erotik-Seiten. Hab da ein klein bischen zensiert. Bitte um Verständnis. Aber ansonsten natürlich danke für den interessanten Beitrag.

    Mir ist es auch egal was der Schnick sonst noch macht. Von mir aus kann er auch ein Bordell betreiben, wenn ihm danach sein sollte. Nur Abkupfern von fremden Inhalten, das geht meiner Meinung nach eben nicht. Und das ist ja hier das Thema.

    Viele Grüße

    Guido

  150. Jan | Portugal says:

    .
    Hat das noch keiner mitbekommen oder habe ich es übersehen?

    http://www.erfolgs-blogging.de/

    ist vom Netz genommen.

    Diese Webpräsenz befindet sich noch im Aufbau, heißt es.

    Nun, dann wollen wir mal hoffen, dass ein neuer Start besser verläuft als das Ende des letzten.
    .

  151. Christian says:

    Ja, habe ich heute früh schon gesehen.

    Bin gespannt, was da jetzt kommt?

  152. Jan | Portugal says:

    Sehe gerade,

    http://www.erfolgs-blogging.de/

    wieder online.

    Hab gerade keine Zeit, aber vielleicht hat ja jemand mal Lust, zu schauen, was neu ist.

  153. admin says:

    Also ich hab nichts neues gesehen. Zumindest die “neuen” Artikel dieses ominösen Freelancers sind nach wie vor im Netz.

    @Jan und Christian
    Wie lange war die Seite vom Netz? Vllt ja auch nur Wartungsarbeiten beim Provider.

    @Gülay
    Richtig, hätte er diesen Übersetzungsservice als lizensierte Dienstleistung angeboten, wäre das wohl für alle auch in Ordnung. Eventuell gäbe es auch ausreichend Leute, die dafür bezahlen würden.

    Viele Grüße

    Guido

  154. Michael says:

    @Michael Firnkes:

    Ich denke nicht, dass es zu weit geht, 2 Treffer einer Google Suche zu veröffentlichen, wenn diese Treffer schlicht und einfach Links zu öffentlich zugänglichen Shops sind.
    Soweit mir bekannt ist, wollen Shops in der Regel Produkte verkaufen, was meistens nur dadurch funktioniert, dass Kunden auf diese Shops aufmerksam werden.
    Es gibt also keinen Grund anzunehmen, dass Betreiber von Shops Interesse daran haben, ihre Shops zu verstecken. Ich würde sogar sagen, dass das Gegenteil der Fall ist. Denn nach alledem, was ich bisher über “Internetmarketer” und ähnliche Personen gelernt habe, sind Links zu deren Verkaufsseiten mehr als erwünscht.

    Auch wenn ich mich für eine Google Suche nicht rechtfertigen muss, habe ich sie durchgeführt und zwei Treffer daraus veröffentlicht, weil in den Kommentaren die Frage aufkam, wie Schnick sein Geld verdient. Und auch ich habe mich das aufgrund der laufenden Diskussion um seinen “Expertenstatus” gefragt.

    Besonders bei “Internetmarketern” und Konsorten finde ich es durchaus interessant, wie diese Menschen ihr Geld verdienen.
    Immerhin wollen sie ihren Lesern doch meistens Inhalte verkaufen, in denen die Käufer erfahren sollen, wie sie Geld im Internet verdienen, oder irgendwelche anderen tollen Fähigkeiten erwerben können.

    Da darf man ruhig mal hinterfragen, aufgrund welcher Qualifikation diese „Internetmarketer“ sich dazu berufen fühlen, solche Informationen zu verkaufen. Und um dies zu hinterfragen, gehört eine kurze Recherche über den Verkäufer durchaus dazu. Diese Recherche dient dann dazu, sich ein Bild dieser Person zu machen, um zu beurteilen, ob man dieser Person vertraut oder auch nicht.

    Und dazu gehört durchaus die Frage, wie diese „Internetmarketer“ denn überhaupt selber ihr Geld verdienen, denn daraus lässt sich eventuell doch einiges ableiten.

    Oder würdest du zum Beispiel das Produkt eines „Internetmarketers“ kaufen, in dem beschrieben wird, wie man im Internet 10.000 Euro in der Woche verdient, wenn du wüsstest, dass der Autor mit dieser Methode selber nicht in der Lage ist Geld zu verdienen, sondern zum Beispiel als Fließbandarbeiter arbeiten würde?

    Außerdem geht es hier nicht um private Informationen, sondern um für jedermann öffentlich abrufbare Informationen einer Person, die sich durch ihre Aktivitäten im Internet in den Focus ihrer Leser stellt, und somit ein gewisses Interesse an der eigenen Person weckt. Ein Interesse, dass ja durchaus gewünscht zu sein scheint.

    Soweit ich weiß, hat ein Impressum eines Shops nichts mit einer Privatsache zu tun, so wie du es genannt hast, sondern ist in Deutschland schlicht und einfach Pflicht und durch das Telemediengesetzt geregelt.

    Darüber hinaus ist es auch in keiner Weise verwerflich, Geld mit dem Verkauf von Erotikartikeln zu verdienen, falls du das meinst.

  155. Steffen says:

    Was mich extrem stört ist dieses überhebliche und arrogante Statement von Jürgen Schnick auf „seinem“ Blog.

    Angebracht und taktvoll wäre eine Entschuldigung.

    Stattdessen tut Jürgen Schnick alles als „Beschimpfen“, „Beleidigen“, „Denunzieren“ und „Beschuldigen“ ab. Und als „Hetz-Kampagne“.

    Eine Woche voller harter Arbeit hat es gebraucht, so schreibt Jürgen Schnick höchstpersönlich, um eine “Ausrede” zu überlegen. Nachvollziehbar, denn hier bedarf es wirklich einer guten Ausrede.

    Also Herr Schnick, Sie lesen hier ja offensichtlich mit: Nennen Sie uns doch jetzt und hier den Namen dieses „Schmierfinken“. Damit würden Sie uns allen einen großen Gefallen tun, denn möglicherweise hat der eine oder andere von uns „Beschuldigern“ den selben „Schreiberling“ unter Vertrag. Und vor allem würde es die Glaubwürdigkeit Ihres Statements untermauern oder gar beweisen.

    Ich vermute allerdings, dass hier keine Antwort kommt, geschweige denn ein Name fallen wird. Und solange das so ist, können wir getrost davon ausgehen, dass alles erstunken und erlogen ist.

    Also Herr Schnick, belehren Sie uns eines Besseren und ich werde mich höchstpersönlich bei Ihnen entschuldigen.

    Meine E-Mail-Adresse ist übrigens nicht „anonym@anonym.de“. Ich stehe gerne zur Verfügung: mail-to-steff@web.de

    Viele Grüße

    Steffen

  156. admin says:

    Hallo Steffen,

    ehrlich gesagt hat mich überhaupt überrascht, dass es zu einer “Stellungnahme” von Herrn Schnick kam.

    Für mich klingt diese allerdings, wie für die meisten hier, wenig glaubwürdig. Ich weiss, dass Herr Schnick schon vor etwa 2,5 Monaten mit Belegen über das Copy and Paste in Kenntnis gesetzt wurde. Ich gehe davon aus, dass einige ihn sogar bereits noch früher angeschrieben haben. Spätestens da hätte er der Sache nachgehen müssen -- wenn es denn tatsächlich der böse Freelancer war. Hat er aber nicht.

    Ich habe vor 4 Wochen ein Kommentar auf seinem Facebook-Profil gesehen, als ihn jemand angemahnt hatte, er solle doch wenigstens die Originalkquelle nennen (die auch angegeben wurde). Das Einzige was geschah, war, dass der Kommentar als ich das nächste Mal reinschaute, entfernt wurde. Kommentarlos.

    Also wusste Herr Schnick schon lange Bescheid und hat nicht gehandelt. Ich denke jeder der bloggt und einen in Auftrag gegebenen Artikel veröffentlicht, würde sofort und unverzüglich handeln, wenn Plagiatsvorwürfe im Raum stehen.

    Hochachtung hätte ich noch haben können, wenn er aufgestanden wäre und sich aufrichtig entschuldigt hätte. Doch scheinbar sind solche Dinge gänzlich aus der Mode gekommen. Wahrscheinlich fühlt er sich gar nicht mal im Unrecht. Nicht, der Plagiator ist schuld, sondern die bösen Menschen, die dies öffentlich ansprechen.

    Traurig. Traurig.

    Viele Grüße

    Guido

  157. Kevin says:

    Es ist in der Tat sehr traurig und erschreckend admin. Du sollstest dir Hilfe holen…ernsthaft

  158. admin says:

    :P können ja nicht alle so gut argumentieren wie Du :P

  159. Sarah Reimers says:

    Immerhin gibt Jürgen Schnick jetzt schon zu, dass er die Artikel nicht selbst geschrieben hat. Bisher hat er sich immer als der absolute Überblogger verkauft: wer nicht mindestens zwei Artikel pro Woche schreibt, wird keinen Erfolg haben. Und hat dann mit stolz geschwellter Brust fünf Artikel pro Woche geliefert, lässig aus dem Ärmel geschüttelt.
    Jetzt war es sein Ghostwriter, den er von Anfang an gehabt haben will, weil er selbst ja keine Zeit hat als Vollzeit Angestellter in einem Großkonzern.
    Gerade hat er aber einen Auftrag als Ghostwriter angenommen, weil jemand eine Idee für ein Ebook hat, zwar schon Fakten gesammelt hat, aber nicht weiter kommt.
    Ich kann mir vorstellen wie Jürgens Großkonzern heißt: ARGE.

  160. Cornelia Echzeller says:

    @ Sarah
    Ja, dass er sich gestern allen Ernstes noch in Mario Schneiders Kurs einem User öffentlich als kompetenter Ghostwriter angeboten hat, habe ich gerade auch gelesen -- und das schlägt ja wohl dem Faß den Boden aus. Wie dreist ist das denn? Er muß doch wissen, dass viele Web2.0-Abonnenten über seine abgekupferten Blog-Artikel Bescheid wissen.

    Mir hat es jetzt jedenfalls gereicht, und ich habe Jürgen Schnick -- genauso öffentlich -- mit dieser Tatsache konfrontiert und ihn gefragt, ob er unter diesen Umständen nicht besser seinen Moderatoren-Status ablegen will.
    Na, ja -- als Moderator kann er ja Beiträge löschen, und gegen einen Sinneswandel scheint er ja immun zu sein.
    Auf jeden Fall werde ich mein Abo bei Mario zum Monatsende kündigen und ihm auch klipp und klar sagen, warum.

  161. Sarah Reimers says:
  162. Pingback: Was tun bei Content-Diebstahl? Eine Checkliste | im24-system

  163. Pingback: Suchmaschinen « geldreich

  164. Pingback: Experten, solche die es sein möchten und die Anderen | Deeblog.de

  165. Motamindi says:

    Ich will Jürgen Schnicks Vorgehensweise keineswegs verteidigen aber in Wirklichkeit schreibt Jeder von Jedem ab. Jürgen Schnick hat sich nur nicht die Mühe genommen um die Texte genug umzuschreiben und die kopierten Inhalte in einer neen Verpackung unter einem neuen Titel zu veröffentlichen.

    Dass Er kein Experte ist liegt meiner Meinung nicht (nur) daran dass Er abgeschrieben hat, sondern dass Er glaubt Niemand würde Dies merken. Die Welt ist kleiner als man denkt und Wer glaubt dass es keine Deutschen gibt Die englischsprachige blogs lesen erscheimt mir doch ziemlich naiv.

  166. Jacky Cash says:

    Hallo,

    schon im Sommer 2011 habe ich über “Schnickschnack” (so nenne ich ihn, seitdem ich weiss, wie er seinen “Expertenstatus” aufgebaut hat) recherchiert. Alle Artikel, die ich untersucht hatte, habe ich innerhalb von weniger als drei Minuten im englischen Original gefunden.

    Ich war ebenfalls mit Inhabern von Original-Seiten in Kontakt. Einer drückte sich sehr (!) direkt aus, was er davon hielt. Ein anderer teilte mir mit, dass dem Provider von Schnickschnack schon mitgeteilt wurde, dass Schnick gegen das urherberrecht verstößt.

    Was Schnick macht,ist kein Kavaliersdelikt. Er verletzt Urheberrechte.

    Vom Schaden, den er den deutschen Internet Marketern bereitet hat, mal ganz abgesehen.

    Wir wissen, dss die amerikanischen Internet Marketer uns voraus sind. Aber Inhalte einfach zu klauen und sich großspurig als Experte auzugeben, der man nicht ist, macht den Vorsprung nicht wett.

    Schnickschnack hat seit einiger Zeit eine Erklärung auf seiner Website. Dort sagt er, er hätte Artikel von einem Freelancer bekommen. Er würde die Artikel austauschen.

    Wenn er das machen wollte, müsste er über 90% von der Seite nehmen.

    Wie ernst es ihm dait ist, sieht man, wenn man die Seite aufruft. Dort strahlt einem der nächste geklaute Artikel entgegen.

    Nein, nein, Herr Schnick, das darf man nicht, wenn man mit den großen Pinkeln will. Aber scheinbar ist sein Motto: “Tritt näher, denn er ist kürzer als Du denkst.”

    Herzliche Grüße,
    Jacky Cash

    http://www.jackycash.de
    http://www.jackycash.wordpress.com

  167. Tobias says:

    Das ist ja äußerst interessant, ich finde es sehr schade, das sich Herr Schick durch Content Diebstahl einen Blog aufgebaut hat. Und auch der Versuch einer Gegendarstellung auf seiner ‘Über mich’ Seite mag ganz und gar nicht zu überzeugen, im Gegenteil -- es wird ganz deutlich, das er Content Diebstahl im großen Stil durchgeführt hat.

    Mich würde jetzt allerdings einmal interessieren ob er sich auf diesen Artikel, mittlerweile bei internetmarketing-beobachter.de gemeldet hat?

  168. Paul says:

    also wer denkt das er der einzige Marketer ist der das so macht der irrt sich gewaltig.
    und auch wenn man sie erwischt und anschreibt, wie bei mir auf ein paar Seiten, die reagieren gar nicht, und jedesmal einen Rechtsanwalt ist so nervig

  169. Jan | Portugal says:

    Olá e bom dia Paul,

    ich denke, ich würde tatsächlich jedes mal einen Rechtsanwalt einschalten. Kostet dich ja auch nichts, denn der Anwalt schickt seine Kostennote gleich mit. Und wenn es sich um einen Mitbewerber handelt, kann ja auch abgemahnt werden, das kostet dann den Verursacher aber gleich richtig gutes Geld.

    Gruß
    Jan

  170. Paul says:

    meines wissen Jan musst du in Deutschland erst mal alles auslegen, wenn zb dein Abgemahnter sowieso schon Zahlungsunfähig ist dann hast du die Kosten auf den Hals.
    Du kannst dir das als Titel hinterlegen lassen, aber ob du das Geld je siehst :)

  171. Jan | Portugal says:

    .

    Da hast du natürlich Recht, lieber Paul,

    wenn nichts zu holen ist, bekommst du nichts. Aber ob du deinen Rechtsanwalt im Voraus bezahlen musst, ist Vereinbarungssache.

    Okay, das ist natürlich eine Interessenabwägung -- kommt ja auch darauf an, was man dir an Ideen gestohlen hat. Und mit wem man es zu tun hat; alle in Deutschland sind ja nicht pleite.

    Ich hoffe dennoch, deine Geschäfte leiden nicht allzu sehr unter Ideennklau.

    Liebe Grüße
    Jan

    .

  172. Achim says:

    Was für eine Sch***!

    Ich lese Jürgen Schnick seit langem, habe ihn für außerordentlich integer gehalten, ihn bewundert für sein produktives Tun.

    Und nun?

    Ich könnte mich übergeben.

    Achim

  173. Paul says:

    Hi Jan, das meiste was du im Internet siehst ist irgendwie kopiert oder versucht nach zu machen, und das schon seit Jahren. Ob der Po.. oder wie sie heißen, meist aus den USA heraus geholt.
    Eigenes kann man nur noch machen wenn es um echte Dienstleistung geht, du vielleicht in Portugal und ich in Thailand :)

  174. Jan | Portugal says:

    Klar, lieber Paul,

    sehr viel wird aus dem Englischen kopiert. Aber man sollte dies doch bitte so tun, dass auch die eigene Kreativität etwas gefordert ist.

    Der Lügenbaron von und zu Guttenberg hat nicht selber abgeschrieben, das hat er ja einem Ghostwriter überlassen, der ihn leider nicht über alle abgeschriebenen Passagen in Kenntnis gesetzt hat -- ansonsten hätte der doch zumindest die Einleitung selbst geschrieben, denn dumm ist der ja nicht gerade. Pech für ihn. Und Pech, dass er damit auf die Schnauze geflogen ist. Solche Dreistheit gehört denn auch bestraft.

    Ich zum Beispiel könnte eine komplette Dissertation abschreiben und vorlegen, ohne dass selbst die Überprüfungssoftware das bemerkt. Doch wie gesagt, etwas kreativ muss man dabei schon sein. Aber Jürgen Schnick hat das Abkupfern nun mal etwas zu drastisch und meist 1:1 betrieben. Dazu gehört ja nun wirklich nicht viel -- ich muss ja nicht einmal richtig gut im Englischen sein; die Übersetzung übernimmt eine Software für mich. Aber ich sollte gut mit der deutschen Sprache umgehen können, um das Übersetzte in eigene Worte zu fassen. Dann wäre schon mal alles in Butter.

    Ich halte es nicht für sehr seriös, wenn allzu deutlich abgekupfert wird. Damit wird der Urheber in der Tat geschädigt. Doch sobald ich selbst kreativ dabei bin, ist zwar die Idee immer noch geklaut, aber ich bringe eigene Arbeit ein -- das ist dann schon etwas anderes.

    Ohne abzukupfern geht es sowieso nicht im Leben. Das fängt doch schon damit an, dass wir der Mutter als Kleinkind alles nachplappern. Wie sonst könnten wir uns miteinander verständigen? Auch dass wir uns hier schriftlich austauschen geht doch nur deshalb, weil wir gemeinsam etwas nachgemacht haben. In diesem Falle allerdings sollten wir möglichst genau das nachmachen, was man uns vorgemacht hat, denn Fehler machen vieles nicht nur unschön, sondern auch missverständlich.

    Ergo: Abkupfern gehört zum Leben!

    Liebe Grüße nach Thailand
    Jan

  175. admin says:

    Guten Morgen Paul und Jan!

    Ich sehe das ähnlich. Ganz ohne Abkupfern geht im gesamten Leben nicht viel. Sonst müsste ja auch das Rad jedes Mal neu erfunden werden und das wäre sicherlich nicht sehr produktiv.

    Andererseits muss ich allerdings genauso deutlich sagen, dass es nicht geht, fremde Inhalte 1:1 zu übernehmen. Ein bischen Kreativität sollte da schon noch vorhanden sein. Mal ganz abgesehen davon, dass sowas auch durchaus teuer werden kann, wenn der Beklaute den Rechtsweg bestreitet.

    Allerdings muss man auch wirklich sagen, dass insbesondere wenn outgesourct wird, es schuldlos zu Plagiaten kommen kann. Insbesondere dann wenn man Artikel oder Kapitel schreiben lässt und diese keiner Plagiatsprüfung unterzieht.

    Das wäre mir am Samstag fast selbst passiert, wenn ich in der letzten Minute vor der Veröffentlichung nicht noch eine Copyscape Prüfung durchgeführt hätte. Da war es ein Email Versender, der hier einen Artikel veröffentlichen wollte, wie beim Emailversand Spamfilter umgangen werden können. Sehr interessanter Artikel. Sehr hilfreich und gut. -- Nur leider wortwörtlich so bei Herrn Knoof schon vor einem Monat zu lesen.

    Hätte ich es nicht bemerkt und den Artikel veröffentlicht, hätte ich auch schnell als der große Plagiator dastehen können.

    In dem Fall von Herrn S. denke ich allerdings, dass es so nicht geht. Zumal er schon lange bevor irgend etwas veröffentlicht wurde schon von vielen menschen auf die Urhebrechtsverstöße hingewiesen wurde. Er wusste also definitiv Bescheid.

    Viele Grüße

    Guido

  176. Jan | Portugal says:

    .

    Olá Guido!

    Das ist natürlich übel, wenn man als Auftraggeber eine Kopie bekommt -- sehr übel. Aber Jürgen hat das ja alles für sich selbst gemacht, wusste also, was Sache ist.

    Was passiert jetzt mit dem Lieferanten? Denn einen geklauten Text zu verkaufen, ist ja direkt kriminell.

    Ich muss mal dumm fragen: Hast du zur Prüfung deines geliefert bekommen Textes einen der professionellen Dienste in Anspruch genommen, wie zum Beispiel Indigo-Stream-Technologies?

    Liebe Grüße
    Jan

    .

    PS: Etwas völlig anderes. Schön, dass nun wieder die Themen der letzen Beiträge angegeben werden. Und dass das Konterfei dort nicht gleich sichtbar ist, ebenso. Danke!

  177. admin says:

    Hallo Jan,

    der Artikel wurde mir von der Firma selbst angeboten, das war das tückische daran. Wenn es Agenturen sind, überprüfe ich Anfragen generell immer mit Copyscape http://www.copyscape.com/ -- kostet zwar ein paar Cent, dafür besteht schnell Klarheit. Bei 100% Plagiaten geht natürlich auch eine simple Google Abfrage einer bestimmten Passage.

    Ja das mit den Kommentaren hab ich auf Deinen Wunsch hin wieder geändert. Sorry dass es solange ging. Ich finde vor allen Dingen besser, dass wieder der Thread dabei steht, auf welchen sich der Kommentar bezieht.

    Viele Grüße nach Portugal

    Guido

  178. Jan | Portugal says:

    »Ich finde vor allen Dingen besser, dass wieder der Thread dabei steht, auf welchen sich der Kommentar bezieht.«

    Genau das war mein Anliegen. Danke für die Umsetzung!

    Danke auch für den Hinweis auf copyscape!

    Gruß
    Jan

  179. Hans Meier says:

    @Klaus

    Bei aller Aufregung um das Thema kopieren/übersetzen von Artikeln. Ais meiner Sicht sind Abmahnanwälte zehntausend mal schlimmer und überflüssiger als dieser Jürgen Schnick.

    Jürgen Schnick richtet wenigstens keinen großen Schaden an, Abmahnanwälte zerstören Existenzen.

    Also bitte die typisch deutsche Keule Abmahnungen besser nicht als Zeichen des Vertrauen heraus holen.

    Oder bekommen Sie keine Mandanten und müssen über diese Schiene Ihr Geld verdienen?

    Natürlich sehe ich das Kopieren von Artikel auch als nicht richtig an, aber Abmahnanwälte sind nach meiner Meinung schlimmer als Zuhälter.

  180. Jan | Portugal says:

    .

    Olá lieber Hans!

    Stimmt natürlich, Jürgen Schnick richtet keinen großen Schaden an, sofern er nicht gegen Urheberrrechtsverletzungen verstößt. Das wäre in diesem Falle sicher »nur« eine Frage der Moral.

    Doch zumindest hätte er sich die Mühe machen und die abgekupferten Texte ändern sollen. Tut er jetzt wohl auch oder weist darauf hin in einer Fußnote, dass es sich nicht um seinen eigenen Taxt handelt. Hätte er wohl etwas früher tun solle, nämlich um gar nicht erst in Kritik zu geraten.

    »Abmahnanwälte zerstören Existenzen,« sagst du und hast damit sicherlich auch teilweise Recht -- nämlich wenn es lediglich um das Einkassieren von Gebührenrechnungen geht. Was Anwälte oft nicht einhalten und Kunden nicht wissen, dass die Rechnung einer ersten Abmahnung nicht mehr als EUR 100 betragen darf. Und das vernichtet sicherlich keine Existenzen.

    »Oder bekommen sie keine Mandanten und müssen über diese Schiene ihr Geld verdienen?«

    Genau das ist es. Abmahnungen kommen oft von solchen Anwälten, die keine Kunden haben. Die holen sich die neuesten Tageszeitungen, stöbern im Internet, bis sie etwas finden, das sie abmahnen können. Und das betrifft meist auch nicht echte Wettbewerbsverstöße.

    Ich kenne einen gewissen Dragan M., der mich vor vielen Jahren ansprach und einen Abmahnverein mit mir gründen wollte. Ich holte daraufhin Informationen ein, was denn überhaupt der Zweck so eines Vereins sei, denn zu jenem Zeitpunkt waren Abmahnungen noch sehr rar und ich hatte keine Ahnung. Als Dragan mich nach ein paar Wochen anrief und mir mitteilte, dass er den Verein nun gegründet und mich als Gründungsmitglied eingetragen hätte, erhob ich Einspruch und erklärte, dass ich auf eine solcher Art kein Geld verdienen wolle.

    Er fand einen anderen Partner, nämlich einen inzwischen berühmt-berüchtigten Rechtsanwalt in Hamburg, der die Sache übernahm. Gemeinsam schlugen die beiden jahrelang zu und kassierten gründlich ab.

    Ich finde so etwas einfach nur perfide, so sein Geld zu verdienen.

    Okay, es mag Gründe geben, wo nur eine Abmahnung Abhilfe schafft, wie zum Beispiel im falle einer gewissen Madame Gülay. Die gibt auf ihren Webauftritten lediglich ihren Namen an, sonst nichts. Wenn ich sie höflich und freundlich darauf hinweise, tönt sie herum, ich würde sie mit eMails privat belästigen. Dabei liegt es mir völlig fern, sie oder jemand anderen zu belästigen; ich empfinde einen freundlichen Hinweis auch nicht als Belästigung.

    In diesem Falle aber ist die Einschaltung eines Anwalts und eine Abmahnung durchaus angebracht, denn sonst ändert sich nichts. Und dass ein Impressum vollständige Angeben enthalten muss, dürfte wohl inzwischen jedem einleuchten.

    Liebe Grüße
    Jan

    .

  181. Natürlich wird Jürgen Schnick damit keinen “großen Schaden” angerichtet haben. Allerdings bleiben die Urheberrechtsverletzungen durchaus. Auch wenn die in der Praxis wohl nicht verfolgt werden, da der Aufwand in DE zu klagen, für einen US Blogger wohl verständerlicherweise zu aufwendig ist.

    Auch ist es ein Schlag ins gesicht für alle, die selbst mühevoll Infoprodukte erstellen und tatenlos zusehen müssen, wie ein “Mitbewerber” hier eine Abkürzung gefunden hat.

    Es wäre noch einigermaßen sauber geblieben, wenn er auf die Originalartikel verwiesen und den Inhalt in eigene Worte gefasst hätte.

    Die Abmahnanwälte sind natürlich wieder ein ganz anderes Thema. Ich gebe Euch da komplett Recht, dass sich da eine “Industrie” gebildet hat, die mehr einer “Gelddruckmaschine” gleicht als dem ehrlichen Bestreben den Wettbewerb sauber zu halten. Doch auch hier hat sich bereits einiges getan und mißbräuchlich versandte Massenabmahnungen können schnell zum teuren Bumerang werden.

  182. Jan | Portugal says:

    .

    @ Guido

    Richtig, »missbräuchlich versandte Massenabmahnungen können schnell zum teuren Bumerang werden.« Aber da ist man leider erst einmal in der Beweispflicht, dass dies auch tatsächlich so ist. Im Falle des Dragan M. mit seinem Anwalt hat das denn auch funktioniert. Aber die haben es auch reichlich übertrieben, indem sie jeden kleinen Networker, der auch nur den geringsten Fehler irgendwo gemacht hatte -- und das ist beim Vertrieb mit Nahrungsergänzungsmitteln ganz schnell passiert, weil da die Pharmaindustrie mittels willfähriger Politiker der Sorte Wulff die Finger drauf hat -- abgemahnt hatten.

    Aber möglicherweise war das Ganze für die beiden immer noch ein gutes Geschäft über die Jahre, weil alle beide sehr fleißig waren im Aufspüren von »Übeltätern«. Einfach widerlich, deren Masche.

    Gruß
    Jan

    .

  183. Hans Meier says:

    @Guido @Jan

    Ich möchte auf keinen Fall den Eindruck erwecken, ich würde dieses Kopieren entschuldigen oder legalsieren.

    Es stört mich hat einfach, wenn ausgerechnet ein Anwalt, der scheinbar nicht einmal in der Lage ist, Beleidigungen zu vermeiden (Entschärfung xxxxxx), die Keule “Abmahnung” heraus holt.

    Abmahnungen hatten ursprünglich evtl. sogar einen Sinn, nur das was daraus geworden ist macht einen Kommentator, der mit dieser Keule droht und auch noch Anwalt ist, nicht vertrauenswürdig. Bei mir kommt bei diesem Kommentator gleich der Eindruck auf, er will kassieren, nicht gegen Copyright-Verletzung vorgehen.

    Etwas derart Schwchsinniges gibt es in den USA nicht, dieser Anwalt kann also mit seiner Abmahn-Drohung höchstens sein Bankkonto beeindrucken.

    Vielen Dank für die vorherigen Stellungnahmen zu meinem Beitrag.

  184. Jan | Portugal says:

    .

    Olá Hans!

    Nein, nein -- ich habe dich schon richtig verstanden, nämlich dass du das Kopieren nicht als legale Beschäftigung verstehst.

  185. Hans Meier says:

    @Jan

    Hallo Jan,

    ich muss noch einmal auf Deinen Kommentar zurück kommen.

    Die genannten 100 Euro beziehen sich nur auf Abmahnungen im Bereich von Urheberechtsverletzung im reinen Privatbereich und die Gerichte legen fast alles als gewerbsmässig aus.

    Bei Gewerbetreibenden sieht das ganz anders aus, da kommen auch schon mal Tausende von Euros zum Tragen.

    Und wenn z.B. ein Existenzgründer aus Unwissenheit und ohne Gewinnabsicht gegen etwas verstösst und von diesen SCH..-Anwälten mit teuren Abmahnungen überzogen wird, dann zerstören diese Personen schon ganze Existenzen und Leben.

    Mir ist ein Fall aus Hessen bekannt, in dem einem Existenzgründer (Familienvater)genau das passierte. Und in Deutschland stehen die Gerichte fast immer auf Seiten dieser Herrschaften -- kann ja sein nach dem Motto “ein Jurist hackt dem anderen kein Auge aus”.

    Ein Fehler im Impressum kann zur Insolvenz führen -- das ist leider die Realität.

    Das Problem in D ist, dass der Abgemahnte den Anwalt des Abmahnenden bezahlen muss. Hier bei uns muss derjenige den Anwalt bezahlen der ihn beauftragt. Das macht es für diese halbseidenen Gesellen natürlich unmöglich eine Abmahnindustrie wie in D zu installieren, denn welcher Fotograph möchte schon einen Anwalt von seinem Geld bezahlen nur weil eines seiner Fotos in einem E-Bay-Angebot genutzt wird. Trauriges Juristenland D. Und kostenpflichte Abmahnungen gibt es soweit ich weiß in keinem zweiten Land der Welt. Wieder einmal typisch deutscher Blödsinn.

  186. Jan | Portugal says:

    .

    Olá lieber Hans,

    danke für deine nochmalige Stellungnahme.

    Auf die von mir erwähnten EUR 100 kam ich, weil ich in einer der von mir abonnierten PC-Zeitschriften vor Kurzem dazu eine Aussage -- ich glaube es war eine Verbraucherzentrale -- hörte, dass eine erste Abmahnung nicht mehr als eben die genannten EUR 100 kosten darf, was die Anwälte angeblich wohl wissen, dies aber ignorieren.

    Ich denke, ich sollte das noch einmal heraussuchen. Aber es könnte auch zutreffen, was du sagtest, dass das möglicherweise nicht für gewerbliche Websites zutrifft. Ich melde mich noch mal.

    Gruß
    Jan

    .

  187. Jan | Portugal says:

    .

    Ich noch mal, Hans!

    Gestern hatte ich ein echtes Problem, bezüglich eines nicht gesetzeskonformen Impressums. Ich buchte einen Flug für rund EUR 220, erhielt dann aber eine Auftragsbestätigung über weit mehr als EUR 900.

    Ich staunte zunächst zwar, blieb aber gelassen, denn ich denke zunächst ja immer erst einmal positiv.

    Meine Bank sofort kontaktiert und gebeten, die Kartenabbuchung nicht zuzulassen. Ich hörte dann allerdings, dass das so nicht ginge und ich den Anbieter informieren und um Klärung bitten solle.

    Das hätte ich ohnehin gemacht und versuchte jetzt das Unternehmen zu erreichen. Allerdings Fehlanzeige.

    Telefonisch kam ich nicht durch vom Ausland aus, da ich über einen deutschen Diensteanbieter telefoniere und mit der für Auslandsgespräche kostenfreien Rufnummer nicht weiter komme. Das Anwählen dann der kostenpflichtigen Telefonnummer für Anrufe aus Deutschland brachte mich auch nicht weiter, weil mein Anbieter solche Anrufe aus dem Ausland nicht durchgestellt.

    Egal was ich anstellte, ich konnte telefonisch keinen Kontakt aufnehmen.

    Aber auch die Kontaktaufnahme via eMail klappt nicht, weil umgehend eine automatische Antwortmail mit dem Hinweis auf eine telefonische Kontaktaufnahme erfolgt. Klar, die wollen die EUR 2,49 kassieren.

    Ich kam also keinen Schritt weiter.

    Das alles widerspricht eklatant den gesetzlichen Vorgaben der Erreichbarkeit laut § 6 TMG, die besagt, dass ein Anbieter auf einfache Art erreichbar sein muss, und zwar telefonisch wie auch elektronisch, also per eMail.

    Des weiteren erhebt das Unternehmen eine Gebühr von EUR 17 für die Zahlung per Kreditkarte, eine andere Zahlung wird nicht akzeptiert.

    Ich denke, für derlei eklatante Rechtsbrüche ist eine saftige Abmahnung allerdings fällig, denn hier geht es nicht um Kleinigkeiten, wo eventuell irgendwo ein Komma an der falschen Stelle sitzt.

    Es gibt also Fälle, wo ein mangelndes Impressum, bzw. die mangelnde Erreichbarkeit zu Recht eine Abmahnung erfordern.

    Mein Rechtsanwalt ist in diesen Dingen nicht kompetent, wie er mir sagte und will mir einen Kollegen empfehlen. Hoffentlich bald, denn ich möchte schließlich nicht mehr als EUR 900 bezahlen. Zunächst habe ich mein Konto gegen Null gefahren, um die Zahlung zu verhindern.

    Gruß
    Jan

    .

  188. @Hans Meier
    So ganz blödsinnig finde ich die Grundidee der Abmahnung eigentlich nicht. Gibt sie doch immerhin die Möglichkeit einen Rechteverstoß ohne Einschalten von Gerichten dauerhaft zu unterbinden. In berechtigten Fällen nutzt das auch dem Abgemahnten. Die Kosten einer Unterlassungsklage sind in Deutschland ja nun auch nicht gerade von Pappe und kann bei den üblichen Streitwerten schnell in den fünfstelligen Bereich gehen. Da ist man dann mit einer Abmahnung oft noch verhältnismäßig “günstig” dabei.

    Es stimmt aber natürlich, dass sich eine regelrechte “Abmahnindustrie” gebildet hat, die eine an sich gute Idee in ihr genaues Gegenteil gedreht haben. Die Gerichte haben die Kostennoten ja lange Zeit auch fleissig “durchgewunken”. Die 1,3 bis 1,5 Sätze für das Schreiben eines einzigen Briefes, der mittels vorgefertigter Textbausteine, von jeder mittelmäßig begabten Anwaltssekretärin in unter 1o Minuten verfasst wird, ist natürlich eine Frechheit.

    Mittlerweile gehen die Gerichte das aber nicht mehr so mit und das wurde auch wirklich Zeit! Statt dem 1,3 Satz wird von vielen Gerichten noch der 0,3 Satz anerkannt. Das macht dann eine Abmahnung von vorneweg 75% “günstiger” ;-)

    @Jan
    Die Kostendeckelung gilt wie ich es verstanden habe nur für Erst-Abmahnungen im Privatbereich, beispielsweise bei Urheberrechtsverletzungen, wenn der Sohnemann mal etwas zu aktiv in Tauschbörsen aktiv war ;-)

    Für die wettbewerbsrechtlichen Geschichten, wo es immer dann gleich um Phantasiestreitwerte für oft Pipifaxkram geht, sind da nicht mit inbegriffen.

    Dein Fall ist allerdings wirklich befremdlich. Ich habe das aber auch öfter einmal festgestellt, dass selbst namhafte Unternehmen, es mit der unmittelbaren Erreichbarkeit nicht so ernst zu nehmen scheinen. Ich selbst hatte erst unlängst den Fall, dass die Kontakttelefonnummer ein Callcenter war, dass mich über 30 Minuten in der Warteschleife liess, um mich dann mit einem Mitarbeiter zu verbinden, der an Inkompetenz kaum zu überbieten war. Nach weiteren 10 Minuten, bekam ich dann eine Emailadresse (Die freilich im Impressum komplett fehlte), der ich mein Anliegen dann schildern sollte.

    Ich hoffe das nimt ein gutes Ende und der Reiseveranstalter versucht nicht dennoch die Kreditkarte zu belasten. Deine Geschichte ist mir aber auch eine Lehre, zukünftig immer im Vorfeld einmal zu überprüfen, wie gut der Anbieter tatsächlich zu erreichen ist, wenn es einmal Probleme gibt.

    Ich würde den ganzen Fall mal einer Verbraucherzentrale vorlegen. Die wären immerhin, wenn es erforderlich sein sollte, zur Abmahnung berechtigt. So ganz koscher scheint dieser Anbieter ja nun wirklich nicht gerade zu sein.

    Viele Grüße -- Guido

  189. Jan | Portugal says:

    .

    Olá Guido,

    das mit der Verbraucherzentrale ist ein guter Tipp, werde mich heute gleich einmal drum kümmern.

    Im Übrigen hat sich heute jemand gemeldet mit der Mitteilung, dass die Buchung nicht komplett über die Bühne gegangen sei. Das mit der Kreditkartenbelastung wäre also vom Tisch. Ich bin gerade dabei, nun neu zu buchen, bestimmt aber nicht mehr bei biligfluege.de.

    Das Flugticket ist übrigens für die ältere Frau aus der Fernsehsendung bestimmt, von der in dem »ominösen 7 Seiten-Dokument«, das auf Udos Blog veröffentlicht wurde, nebenbei die Rede war; sie kommt nun Ende Mai nach Portugal.

    Gruß
    Jan

    .

  190. Hallo Jan,

    oh das freut mich aber, wenn die Dame endlich einmal zu ihrem Urlaub kommt.

    Das alleine sollte 2 Signoras mal etwas zu denken geben. Aber das passst dann wohl nicht ganz in deren negatives Weltbild.

    Würde jeder mal ein bischen die Augen in seinem Nahbereich aufhalten, anstelle immer einen sturen EGO-Kurs zu fahren, wäre die Welt schon ein gutes Stückchen besser.

    Viele Grüße -- Guido

  191. Jan | Portugal says:

    .

    Olá Guido!

    Ja, freut uns auch, dass die Dame nun kommt; sie konnte nicht früher reisen.

    Ich wollte unsere Einladung ja auch gar nicht an die große Glocke hängen, aber Gülay K. -- ist mir nun völlig einerlei, ob Mann oder Frau -- hat ja auf das Blog von »Udo Geldreich« das Blaue vom Himmel gelogen, was mein Brief an diese Person anging, so dass er letztendlich auf Druck hin öffentlich gemacht werden musste.

    Alles was dieser Mensch oder die Menschin behauptete und womit sich letztendlich eine gewisse Italienerin namens V. mit ihrer Hetzkampagne gegen dich und mich in Szene setzte, entspricht demnach -- für jeden nachvollziehbar -- nicht der Wahrheit.

    Ich hatte bisher mit keinem Menschen über diese Einladung gesprochen, dies in dem Brief ihr gegenüber lediglich erwähnt, weil Gülay K. in einem Blog -- war es nicht deiner? -- die kühne These aufstellte, dass jeder Mensch selbst Schuld sei, wenn er arm ist.

    Diese These fand ich so dreist und ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden armen und rechtschaffenden Menschen, dass ich in jenem Brief erwähnte, dass meine Frau und ich uns nach einer Fernsehsendung spontan dazu entschlossen, diese arme Frau, die noch nie in ihrem Leben im Urlaub war, einzuladen.

    Dieser Herr oder die Frau K. aus Nürnberg aber träumt in seinem/ihrem Größenwahnsinn davon, in einem Mercedes SLK 55 AMG zu sitzen -- unter dem darf es nicht sein. Jeder kann ja träumen, klar, aber jeden zu diffamieren, der arm ist, geht für mein Verständnis eine Spur zu weit.

    Liebe Grüße
    Jan

  192. Hallo Jan,

    soweit ich weiß hat Frau K. hier diese tollkühne und menschenverachtende These von der selbstverschuldeten Armut vertreten. Die Kommentare wollte sie ja löschen lassen -- einem Wunsch, dem ich gerne nachkam.

    Ich glaube beiden Damen geht es in erster Linie darum im Mittelpunkt zu stehen -- um jeden Preis. Oft kommt es mir allerdings so vor, als ob eigene geistige Armut auf die materielle Armut Anderer projeziert wird. Womit wir wieder beim “Spiegeltrauma” wären, von dem Udo “drüben” gesprochen hat.

    Für mich ist jeder erfolgreich, der mit sich selbst in Einklang und zufrieden leben kann. Geistiger Reichtum lässt sich eben genausowenig erkaufen, wie ein Einzelner etwas gegen seine geistige Armut tun kann. Vielleicht wäre das ja mal eine neue Marktnische, hier Lösungen anzubieten ;-)

    Mich persönlich freuen solche Geschichten, wie eine ältere Dame das erste mal in ihrem Leben in Urlaub fahren kann und hoffentlich schöne Tage in Portugal verbringen wird. Das ist für mich deutlich beeindruckender als von einem Mercedes SLK oder “Billionen von Besuchern in unter 10 Minuten” auf meinen Webseiten zu träumen.

    Ich weiß, dass Du da niemals Aufsehen damit erregen wolltest und dies Frau K. persönlich geschrieben hast in diesem “ominösen” .pdf. Die Dame aus Franken wird es nicht begriffen haben und sülzt obwohl mittlerweile jeder dieses Dokument kennt, weiter von “Erpresung” etc herum. Irgendwo tragisch. Die Sucht nach Ruhm und Bekanntheit ist stärker als die Furcht sich lächerlich zu machen.

    Um den Bogen zum eigentlichen Threadthema wieder zu knüpfen. Die Expertenpositionierung ist wohl beiden Damen gelungen. Ob diese Beiden jedoch besonders hlfreich ist, wage ich dann aber zu bezweifeln.

    Die eine eird noch in Jahren von ihrere Friedenspartei träumen, genauso wie die Andere von Platz 1 bei Google in unter 10 Minuten ;-)

    Viele Grüße -- Guido

  193. Hans Meier says:

    @guido

    Danke für Deine Meinung.

    Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung. Ohne über statistische Daten zu verfügen gehe ich davon aus, das 70 oder mehr Prozent der Personen, die einen Fehler begangen haben, diesen auf Grund einer einfachen E-Mail oder eines Briefes abstellen würden.

    Wenn die Menschen zivilisiert miteinander umgehen ist für den Erstkontakt weder eine kostenpflichtige Abmahnung noch ein Anwalt erforderlich.

    In sovielen Dingen gibt es eine Schadensminderungspflicht, nur in diesem für Anwälte lukrativen Geschäft nicht. Nach einem Autounfall muss jemand, wenn es keinen gleichwertigen Leihwagen gibt, eher ein kleineres als ein grösseres Modell nehmen um seiner Schadensminderungspflicht nach zu kommen.

    Wird auf die erste Kontakaufnahme nicht reagiert kann immer noch der andere Weg mit den Kosten beschritten werden.

    Ich persönlich hatte einmal den Fall, das ein Schweizer eine zu große Ähnlichkeit zwischen dem Text meiner WEB-Seite und seiner WEB-Seite sah, seine war älter, was auf meinerseits hindeutete, auch wenn das nicht der Fall war.

    Statt einem Anwaltsschreiben bekam ich eine freundliche E-Mail. In weniger als 10 Minuten hatten wir uns geeinigt und die Kuh war vom Eis -- ganz ohne Kosten.

    Das ist ein zivilisierter Weg den die meisten Menschen leider nicht beschreiten wollen. Für jede Kleinigkeit wird ein Anwalt eingeschaltet ohne das man überhaupt an eine kostenlose Einigung denkt.

    Das Beste, was auch in D eingeführt werden sollte ist, dass derjenige, der einen Anwalt beauftragt, ihn auch bezahlt. Schon wäre die Abmahnindustrie erledigt, denn kaum jemand wird als “Abmahner” Anwaltskosten für etwas übernehmen, dass man auch ganz zivilisiert und ohne Kosten auf dem kleinen Dienstweg regeln kann.

    Aber auf Grund der Lobbyarbeit der Anwälte wird es dieses Paradies wohl niemals geben.

    Viele Grüße

    Hans

  194. Jan | Portugal says:

    .

    Olá Guido,

    dass Gülay Karatas seine/ihre Beiträge hat löschen lassen, habe ich gar nicht mitbekommen, hab mich ja nicht nach diesen Beiträgen umgeschaut. Ist aber auch besser so.

    Ist es nicht sehr friedvoll geworden, nachdem die beiden hier ihren Unfrieden nicht mehr stiften? Es sind zwar weniger Beiträge, aber es kommt schließlich nicht auf die Quantität an.

    Kann natürlich sein, dass ich da etwas missverstanden habe und diese Person Karatas von geistiger Armut gesprochen hat -- sorry. Obwohl natürlich auch dies nicht stimmen würde, dass jemand etwas für seine geistige Armut kann, aber er könnte sich zumindest zurückhalten mit öffentlichen Statements, wenn man ihn über seinen Zustand in Kenntnis setzt und er somit die Chance ergreift, zumindest nicht in aller Öffentlichkeit diese immer wieder unter Beweis zu stellen.

    Ich habe meinen Anteil guten Gewissens insofern beigetragen, da ich Gülay Karatas mehrfach höflich bat, sich einem Therapeuten anzuvertrauen. Aber nein, öffentliche Blamage war dieser Person viel wichtiger, weil ruhmreich. Den Ruhm für Einfalt und Naivität hat sie ja erworben. Das war dieser Person wichtig.

    Nun ja, beide werden noch ein Weilchen träumen, aber wenn der Staatsanwalt anklopft, jäh wachgerüttelt werden.

    Einen lieben Gruß nach Deutschland
    Jan

  195. Jan | Portugal says:

    .

    Olá lieber Hans!

    Du sagst:
    »Wenn die Menschen zivilisiert miteinander umgehen ist für den Erstkontakt weder eine kostenpflichtige Abmahnung noch ein Anwalt erforderlich.«

    Da stimme ich dir auch voll und gerne zu. Auch ich liebe das höfliche und freundlich aufeinander Zugehen. Jeder soll die Chance haben, einen Fehler zu korrigieren. Manchmal ist es ja auch wirklich nur Unwissenheit oder Nachlässigkeit. Du hast in deinem Fall nach einem Kontakt reagiert, bzw. ihr habt euch geeinigt -- vollkommen friedlich. Das ist vorbildlich. So sollte es eigentlich auch selbstverständlich sein.

    Dennoch denke ich, dass in Ausnahmefällen -- nämlich wo erkennbar ist, dass es System hat -- etwas härter vorgegangen werden muss.

    In meinem Falle mit dem Flügeanbieter handelt es sich ganz bestimmt nicht um einen Irrtum oder Fehler. Zudem firmiert dieser Anbieter mindestens unter drei verschiedenen Webauftritten. Im Impressum werden zwei Firmensitze genannt, einer davon in Liechtenstein. Erst auf Umwegen hatte ich eine Telefonnummer herausgefunden über eine weitere Firmenbezeichnung, über die ich schließlich Kontakt bekam.

    Der Anruf wurde vermittelt; nach mehr als einer halben Stunde in der Warteschlange legte ich auf. Einen weiteren Anruf unterbrach ist nach 15 Minuten.

    Nun ja, ich hing nicht die ganze Zeit über am Telefon, hatte den Lautsprecher an und konnte nebenher arbeiten. Aber trotzdem ist das ein Unding.

    Irgendwann hatte ich dann doch mal jemanden am Apparat und erhielt eine eMail-Adresse, auf die angeblich keine automatische Rückantwort erfolgen sollte. Ich war inzwischen etwas skeptisch und ließ die Dame am anderen Ende so lange in der Leitung, bis ich eine eMail mit der Frage verschickt hatte, ob man über diese Adresse Kontakt bekäme. Die Dame fragte inzwischen immer wieder, was sie für mich noch tun könne.

    Ich sagte ihr, sie möge bitte einfach mal abwarten, bis die eMail versandbereit wäre und danach ebenfalls noch etwas, ob ich möglicherweise eine Unzustellbarkeitsmeldung erhalte. So lange ließ ich mich nicht abwimmeln. Ich bedanke mich schließlich höflich, denn die Dame am Telefon kann ja für das unseriöse Verhalten Ihres Arbeitgebers nun wirklich nichts.

    Trotzdem ich meine Frage noch einmal via eMail wiederhole kam bis jetzt -- gute drei Stunden später -- keine Rückantwort.

    Hier -- so denke ich -- wäre ein saftiger Denkzettel doch wirklich einmal angesagt. Meinst du nicht?

    Liebe Grüße
    Jan

  196. Hans Meier says:

    @Jan

    Hallo Jan,

    wenn das ganze System hat soll härter vorgegangen werden. Da stimme ich zu.

    Zu Deinem Fluganbieter kann ich leider nur sagen, diese “Großen” trifft es doch nicht. Die Zahlen Abmahnungen und Anwaltskosten aus der Portokasse oder werden, das sie sich wehren können, gar nicht angegriffen.

    Es ist ja auch viel einfacher für so einen Abmahnanwalt, gegen einen 16-jährigen, der sich ein Musikstück runter geladen hat, kostenplichtig vorzugehen als sich mit einer etablierten Firma und deren Rechtsbeiständen anzulegen.

    Aber wie immer im Leben, die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.

    Viele Grüße

    Hans

  197. Hans Meier says:

    @Jan

    Aus meiner Erfahrung, wenn auch aus analoger Zeit.

    Ein Textileinzelhänder in Moers verstieß in den 90er Jahren regelmässig mit seiner Werbung gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

    Er bekam natürlich Abmahnungen und musste zahlen, sagte aber klar, die Umsatzsteigerung minus die Abmahnkosten ergeben immer noch einen sehr guten und satten Gewinn, dehalb macher er auf diesem Weg weiter.

    Diese Möglichkeit hat der 16-jährige Downloader und seine Eltern nicht.

    Noch einmal viele Grüsse

    Hans

  198. @Jan

    Klar, so ist es ruhiger und angenehmer geworden. Ich habe auch überhaupt keine Lust mehr, diesen Egokram beider Damen zu lesen. Pure Zeitverschwendung, sich weiter mit Personen zu beschäftigen, deren Hobby es ist, andere Menschen zu diffamieren. Vielleicht haben sie ja dadurch ein paar Besucher auf ihre Pannenseiten leiten können. In dem Fall dann mal herzlichen Glückwunsch zu den Meisterleistungen ;-) Jeder potenzielle Kunde dieser Damen, wird jetzt wissen, was ihm blühen kann. Auch eine Form von Branding.

    @Hans Meier
    Ich sehe das prinzipiell ähnlich. Unter zivilisierten Menschen, sollte zuerst einmal der direkte Kontakt gesucht werden. In den meisten Fällen lässt sich ganz ohne Anwälte und Kosten eine Einigung herbeiführen.

    Bei mir hat das bis jetzt immer ganz gut funktioniert.

    Gestern hatte ich besipielsweise das erste Mal seit langem wieder eine Beschwerde über Contentklau. Da ging es um einen Artikel, den ein Autor in meinem Artikelverzeichnis eingestellt hat. Ein großes Finanzportal hat mich angeschrieben und über den Rechteverstoß informiert. 30 Minuten später war der Artikel von Netz und alle waren zufrieden. Ohne Anwalt, ohne Kosten und ohne böses Blut. So soll das finde ich auch sein.

    Der Abmahnindustrie geht es aber meiner Meinung gar nicht wirklich um das Beseitigen von Rechteverstößen, sondern alleine um das Abkassieren. Und hier ist es natürlich wesentlich leichter gegen kleine Webmaster vorzugehen, als sich mit Rechtsabteilungen großer Konzerne anzulegen, die das Ding dann durch alle Instanzen jagen. Eine Möglichkeit, die ein durchschnittlicher Webmaster oder Kleinunternehmer gar nicht hat, weil irgendwann die finanzielle Puste ausgehen würde.

    Ich wäre dafür, dass die Erstabmahnung -ausser in wirklich gravierenden Fällen- kostenfrei sein sollte. In den allermeisten Fällen steckt sowieso keine böse Absicht dahinter. Und welcher wettbewerbsrechtlichen Schaden jetzt angerichtet wird, wenn im Impressum Moni Müller statt Monika Müller steht, erschliesst sich mir auch nicht. Oder ob jetzt eine Datenschutzerklärung zum Plugin Schlagmichtot fehlt -- ist doch alles irgendwo unwichtiger Kleinkram, der auch anders zu regeln wäre als über kostenpflichtige Abmahnungen.

  199. Dr. HJ Karg says:

    Hallo zusammen,

    eigentlich sollte unter zivilisierten (!) Menschen zuerst einmal der direkte Kontakt gesucht werden: Denn in den meisten Fällen würde sich ganz ohne Anwälte und Kosten eine Einigung herbeiführen lassen…

    Gegen den Missbrauch von Abmahnungen will die Bundesregierung künftig härter vorgehen.

    Da können wir ja gespannt sein…

    meint Dr. HJ Karg

  200. Stephan says:

    Markieren, Kopieren und Einfügen.. die übliche Krankheit im Internet.

    Meine Empfehlung .. mal was anderes.. außer Rufmord und Verleumdung ;-)

    Copyscape / http://www.copyscape.com
    Docoloc / http://www.docoloc.de/
    PlagiarismFinder / http://www.plagiarismfinder.de/

    sowie das WordPress-Plugin
    ©Feed / http://bueltge.de/wp-feed-plugin/204/

  201. Burghard says:

    Hallo zusammen!

    Nun wird Jürgen Schnick als “Experte” auf AFOMA, dem neuen Projekt von Mario Schneider vorgestellt.
    http://www.afoma.de/artikel/vorstellungsrunde-6-der-afoma-autoren-alexander-boos-sebastian-sebastian-czypionka-und-j%C3%BCrge
    Auch hier gibt es bereits eine rege Diskussion über Herrn Schnick.

    Ich hoffe ja, dass er sich dort mal äußert, oder das Mario Schneider etwas zu den Vorwürfen schreibt.

    Gruß
    Burghard

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