Blick hinter die Kulissen

Blick hinter die Kulissen

Einen Blick hinter die Kulissen mag der Webmaster Friday diese Woche werfen. Einen Blick auf die Hardware, mit der wir bloggen. Ich kann das schnell beantworten. Meist schreibe ich auf meinem Sony Notebook von der Stange oder im Sommer auch mitunter vom HP-Netbook aus dem Park. Manchmal auch bei Kaffee und Kuchen im Internetcafe. Sprich, bei mir gibt’s da nicht viel Spektakuläres zu berichten, weshalb ich mich diese Woche da auch kurz fassen kann. Computer sind für mich Mittel zum Zweck und das Schöne am Bloggen ist, dass an die Hardware keine großen Voraussetzungen gestellt werden müssen.

Damit ich aber jetzt nicht nur einen 80-Wörter-Artikel zustande bekomme, werfe ich hier noch einen Blick hinter die Kulissen anderer Blogs und hinter die Geschehnisse dieser Woche aus der Szene.

1. Skandal um Gülay beim Bloggerkollegen Udo Artig

Mächtigen Aufruhr gab es auf Geldreich. Anstatt sich um Missstände in der Branche zu kümmern, dreht sich seit Tagen alles um eine Nürnbergerin mit Migrationshintergrund. Momentan wird die spannende Frage diskutiert, ob es sich um ein Männlein, Weiblein oder Trollein handelt. Der aktuelle Stand ist hier  nachzulesen.

2. 800 Euro Rabatt für die Internetmarketing-Days in Frankfurt

„Sparen Sie also JETZT quasi Last-Minute noch satte 800 Euro! Lassen Sie sich von Matthias Brandmüller und Ralf Schmitz auf den Internet-Marketing- Days ausbilden. Lernen Sie wie Sie ein eigenes Produkt entwickeln, die Idee umsetzen und Ihre eigene Webseite erstellen, Mitgliederbereich und Zahlsystem aufsetzen und einrichten, und Ihr Produkt launchen!“ (Email Brandmüller)

Aha, das klingt doch mal interessant. Ich bekomme 800 Euro geschenkt, wenn ich einen Kurs für 697 Euro buche? Klingt ja verlockend. Aber Brandmüller wäre nicht Brandmüller, wenn er sich nicht einen neuen Weg ausgedacht hätte, wie man seine Emailliste komplett für bescheuert erklären kann. Man nehme einen Mondpreis, der natürlich ganz sicher ab nächstes Jahr für weitere Seminare (die es aufgrund zu starken Interesses nicht mehr geben wird) gelten wird und setzt diesen Preis 800 Euro nach oben. Dann erhält man 1497 Euro, von denen uns Brandmüller natürlich in seiner unnachahmich großherzigen Art 800 Euro schenkt. So ganz ist man sich aber über den zukünftigen VP nicht im klaren. Auf der Verkaufsseite steht ein zukünftiger Preis von 997 Euro. Viel scheint Brandmüller aus dem Launchdebakel seines Soßschel Miedia Elite Clubs nicht gelernt zu haben. Aber er kann ja jetzt seinen Jüngern im sonnigen Frankfurt in 2 Tagen erklären, wie man es nicht tun sollte. Viel Spass!

3. Thomas Klussmann von gruender.de verkauft den amerikanischen Dream.

Vom Tellerwäscher zum Millionär. In den USA locken solche Sprüche schon seit Jahrzehnten keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor, hier in Deutschland setzt man jedoch immer noch großes Zutrauen in die Naivität und Blauäuigigkeit potentieller Kunden.  Jedoch wurde selbst in Kollegenkreisen Kritik laut. Markus Jung äußerte in Joschkas Zensurgruppe z.B.

„Wie scheinheilig manche deutsche Marketer doch sind…

Da will mir doch tatsächlich einer was darüber erzählen wie die US-Marketer arbeiten.

Ich finde es nur komisch das er das US-Copywriting mit keiner einzigen Silbe erwähnt. Dabei sollte man doch langsam wissen, wenn man schon in die USA einreist…“

In selbiger Gruppe dazu Thomas Klußmann:

“Etwas wirklich Neues zu bringen, ist im heutigen Internet Marketing aber auch nicht unbedingt einfach. “

So sehe ich das auch. Was Neues wird es nicht sein und auch Nichts, was man unbedingt haben muss. Der Käufer kann das mal wieder „frei“ entscheiden.


4. Ausblick auf den Internetmarketing-Beobachter
Hier wird es mit 2 Themen weitergehen, die „heiße“ Eisen anfassen. Der nächste Artikel befasst sich mit „Ruhm und Ehre durch Copy and Paste“. Und der übernächste Artikel behandelt den „Großen Affiliate Schwindel“ – und mit welchen schmutzigen Methoden hier in der Infomarketing-Szene gearbeitet wird. Der Grund, warum ein kleiner Affiliate keinerlei Chance hat.

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28 Responses to Blick hinter die Kulissen

  1. Rudolf says:

    Was auf dem Blog von Udo Artig mit Gülay veranstaltet wurde, erinnert an eine “Treibjagd”.

    Die “Helden” haben sich so richtig ausgetobt, ganz nach dem Motto
    “Alle gegen Eine”.

    Na ja, das Blog muss ja mit Inhalt gefüllt werden. Auch wenn man zum eigentlichen Ziel, nämlich Missstände in der Branche aufdecken zu wollen, nichts beizutragen hat.

  2. admin says:

    @Rudolf
    Die “Eine” hat sich dafür relativ gut aus der Affäre gezogen. Und das mit Sanftmut und ohne jede Aggression.Das kann nicht Jede(r). Meine Hochachtung hat sie in jedem Fall. Ob es immer so glücklich ist in bestimmten Blogs die Diskussion zu suchen, muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich persönlich halte es für viel sinnvoller, sich mit den Entwicklungen im Infomarketing auseinanderzusetzen. Die positiven Entwicklungen wohlwollend begleiten und die negativen Auswüchse auch deutlich ansprechen. Wenn wir Alle es hinbekommen der unseriösen, betrügerischen Seite im Infomarketing eine positive Alternative hinzustellen, dann beginnt auch die langwierige Aufklärungsarbeit Früchte zu tragen. Je mehr Lichter leuchten, desto weniger Macht bekommt die Finsternis.

    Viele Grüße

    Guido

  3. Joschka says:

    danke das du die “zensurgruppe” ansprichst. wie du an markus post sehen kannst ist auch kritik erlaubt. bei dir ist das ein einzefall, weil du jetzt sogar beide regeln gebrochen hast, den man auf meiner startseite, vor der anmeldung zustimmt: “Ich behandel andere Mitglieder mit Respekt und behalte vertrauliche Informationen für mich.” einen guten freund hast du nicht mit respekt behandelt und inhalte aus meiner gruppe hier für dein post benutzt. also wirst du auch nie dort mehr reinkommen, alle anderen sind natürlich herzlich willkommen. ist mir egal ob du deine spione hast, hauptsache du kannst nicht kommentieren…

    sonnige grüße aus hamburg :)

  4. admin says:

    @Joschka

    Ach, nimm Dich oder die Gruppe nicht so wichtig. Mich interessieren Facebook im Allgemeinen und diverse Gruppen nur periphär bis überhaupt nicht. Es geht hier um wichtigere Dinge als um irgendeinen Facebook-Unteroffizier Himmelstoss.

    Ansonsten weiterhin viel Erfolg!

    Viele Grüße

    Guido

  5. Jan | Portugal says:

    .
    Olá Rudolf!

    Das siehst du völlig richtig: »Alle gegen eine.«

    Er/sie macht es einem aber auch wirklich sehr leicht und fordern einen ja geradezu heraus mit seiner/ihrer Unbekümmertheit. Aber du wirst doch sicherlich zugeben, dass Udo sich wirklich sehr bemüht hat und ihm/ihr sogar eine Site für den Frieden zusammengebastelt hat -- und die war gar nicht mal so schlecht. Doch dann kam die Meldung, dass er/sie sich plötzlich gar nicht mehr für das Friedensprojekt interessiert, jetzt muss es eine Community sein.

    Aber keine Sorge, so wie die letzen sechs Jahre nur Sprüche gekommen sind und keine fertigen Webprodukte, wird es auch die nächsten sechs Jahre außer Baustellen nichts von Madame/Monsieur zu sehen geben

    Aber ich möchte mich hier nicht auch noch weiter dazu auslassen. Ich wende mich jetzt wieder etwas intensiver sinnvolleren Dingen zu als zu ergründen, ob Gülay nun ein Monsieur oder eine Madame ist.

    Aber eines ist in diesem Zusammenhang für den Internetmarketing-Beobachter und für uns doch sehr interessant: Dieser Mensch Gülay ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass die Launch-Spielchen der Marketer von Erfolg gekrönt sind, denn dem eigenen Bekunden nach, hat Gülay bei denen bereits einige Tausender abgedrückt. Und mit welchem Erfolg?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Jan
    .

  6. admin says:

    @Jan

    Diese Beispiele gibt es zur Genüge. An erfolgreichen Menschen lässt sich nichts oder nur schwer verdienen. Verdienen lässt sich nur, wenn der Käufer in einem Schwebezustand der Illusion gehalten wird und das so lange wie möglich. Das ist jedoch nichts Neues und auch die Methoden sind teilweise schon viele Jahrzehnte alt. Schon Ron Hubbard wendete einige davon mit Erfolg an, als die meisten der sogenannten Infomarketer noch nicht einmal geboren waren.

    Irgendwann sollte man für sich die Entscheidung treffen , was man möchte. Möchte man im Internet etwas erreichen, also möchte man seinen eigenen Erfolg oder möchte man, dass Andere etwas erreichen, also Fremderfolg? Im ersten Falle sollte man aktiv werden -- im zweiten reichts die Börse zu öffnen und eigentlich kann man auswürfeln, wem man das überweist ;-)

    Es geht für mich eigentlich immer nur um einen einzigen Punkt -- SELBST AKTIV WERDEN!

    Wer immer Andere braucht, die sagen, wo es lang geht, sollte sich m.E. sowieso überlegen, ob der Sprung in die Selbstständigkeit das Richtige ist. Aber das wäre wieder ein sehr weites anderes Thema :)

    Viele Grüße

    Guido

  7. Jan | Portugal says:

    .

    Du sagst, lieber Guido

    »Wer immer Andere braucht, die sagen, wo es lang geht, sollte sich m.E. sowieso überlegen, ob der Sprung in die Selbstständigkeit das Richtige ist. Aber das wäre wieder ein sehr weites anderes Thema «

    Da kann ich dir ja nun gar nicht zustimmen.

    Vielleicht erinnerst du noch, dass du mal zur Schule gegangen bist. Da war es doch wohl der Lehrer, der dir gezeigt hat, wo es langgeht -- nämlich beispielsweise, wie man das Lesen und Schreiben lernt. Oder warst du es damals, der dem Lehrer gesagt hat, ich mach mich sowieso selbstständig, also muss ich mir das alles gar nicht anhören?

    Sicher nicht.

    Und so sehe ich auch für viele durchaus die Berechtigung, sich Informationen zu besorgen, wenn er ins Online-Business einsteigen will. Anders geht es doch auch gar nicht. Man braucht doch Anregungen und Unterstützung.

    Die Frage ist aber doch nur, wo und von wem ich mir diese Unterstützung besorge. Es gibt da sicherlich gute und seriöse Quellen -- aber leider gibt es eine ganze Reihe schwarzer Schafe, angeführt von Leuten wie dem übergeschnappten und inzwischen auch noch größenwahnsinnigen Heiko Häusler. Da ist es nicht gar so einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen.

    Aber dafür gibt es ja den Internetmarketing Beobachter, die die Szene im Blick behält und berichtet. Oder?

    Gruß
    Jan

  8. Martin says:

    “Etwas wirklich Neues zu bringen, ist im heutigen Internet Marketing aber auch nicht unbedingt einfach. “

    da muss ich echt lachen! Diese deutschen “Schaumschläger” verkaufen doch alle nur, irgendwelche zusammengeschusterten Informationen, schlechte Übersetzungen aus dem englischen Markt und Geheimtipps was sie vom Hören, Sagen haben.

    Also es gibt für kreative Leute, die tatsächlich den Wunsch haben anderen Menschen zu helfen genug Produktideen die am Puls der Zeit wären und Mehrwert liefern würden.

    Der Unterschied ist aber das keiner funktionierende Strategien und Informationen verkauft.

    Wenn man wüßte wo ein Schatz versteckt ist. Würde man auch keine Zeit verschwenden und Landkarten verkaufen sondern mit der Schaufel budeln :)

  9. admin says:

    @Jan

    Aber selbstverständlich. Informationen sind das A und O in nahezu allen Bereichen. Gegenteilig wollte ich nun wirklich nicht verstanden werden. Natürlich ist es wichtig Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Weiterhin ist es wichtig sich eine Allgemeinbildung zuzulegen. Dies ist Aufgabe des Schulssystems oder sollte es zumindest sein. Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt an dem man Informationen auch in einen Zusammenhang stellen muß um weiterzukommen. Hier unterscheidet sich dann der Unselbstständige vom Selbstständigen. Der Unselbstständige wird immer jemand benötigen, der Entscheidungen trifft, der sagt “wo es lang geht” :) Der Selbstständige (ich meine jetzt nicht die Rechtsform, sonder die Art des Denkens) wird auf Basis der vorliegenden Informationen Entscheidungen treffen, bzw. sofern erforderlich noch weitere Erkundigungen einholen, bis eine Basis für einigermaßen fundierte Entscheidungen da ist.

    Irgendwann kommt immer ein Punkt, da hilft kein Lehrer mehr. Wenn Du irgendwelche Fördermittel beantragst, wird zumeist ein Businessplan verlangt und das nicht ohne Grund. Das beweist, dass man sich mit der eigenen Idee auch auseinandergesetzt und anhand einer Markt-, Konkurrenz-, Standort- und Rentabilitätsanalyse die Tragfähigkeit des eigenen Konzepts auch dargelegt hat.

    Allgemeines blabla. Ich fang mal an mit 12 Monaten Nischeneliteclub, dann mach ich weitere 12 Monate VIP Affiliate Marketing und wenn alles nix hilft häng ich noch ein Jahr Social Media Rockstar dran und wenn dann immer noch nix verdient wird, wartet bestimmt der nächste hilfsbereite Guru, der nur zu gerne ins Portemonnaie greift. Das ist alles keine vernünftige Planung, wie ich finde.

    Steve Jobs, Bill Gates oder Mark Zuckerberg sind ihren Weg auch ohne Gurus gegangen. Die hatten einfach eine richtige Idee zur richtigen Zeit und haben die ohne zu schwafeln straight durchgesetzt. Oder glaubst einer von denen hätte 5 Tage mit Nichtstuin verschwendet, bis der freundliche Guru endlich die nächste Lektion freischaltet? Ich glaube nicht!

    Viele Grüße

    Guido

  10. admin says:

    @Martin

    Herzlich willkommen hier auf dem Blog und danke für Deinen Beitrag, dem ich zu 100% zustimme.

    Der Unterschied ist aber das keiner funktionierende Strategien und Informationen verkauft.

    So sehe ich das auch. Wenn sie denn funktionieren würden, warum wenden sie sie dann nicht selbst an?

    Die wirklich guten Informationen gibt eben niemand freiwillig her. Wer sie hat, wendet sie selbst an. Und wer sie nicht hat, verkauft sie eben ;-) Dementsprechend “gut” sind auch meist die Ergebnisse.

    Wenn man wüßte wo ein Schatz versteckt ist. Würde man auch keine Zeit verschwenden und Landkarten verkaufen sondern mit der Schaufel budeln :)

    Wie wahr! Wie wahr!

    Viele Grüße

    Guido

  11. admin says:

    @Gülay

    Danke auch Ihnen. Ich mag Menschen, die ihre Ideen auch gegen alle Widerstände vertreten. Zuviele bellen mit den Hunden. Ihre sanftmütige, fast an Mahatma Gandhi erinnernde Art, hat mich sehr beeindruckt.

    Viele Grüße

    Guido

  12. admin says:

    Im übrigen gab es auch um Udo Artig schon 2006 eine “Geschlechterdiskussion”, ob Udo, Isabella oder Ud-Isa :P Nachzulesen hier: http://community.naanoo.com/threads/10290-Udo-quot-Artig-quot

  13. Jan | Portugal says:

    .

    Dieser Typ @ Gülay lässt aber auch wirklich keine Gelegenheit aus, um von sich Reden zu machen. Jetzt benutzt er auch noch dieses Blog für seinen Werbefeldzug, berühmt zu werden auf den Bühnen dieser Welt. Das nennt er intelligentes Vorgehen.

    Ich werde einen Teufel tun und darauf näher eingehen; denn darauf spekuliert er ja nur. Aber auf meine Aufmerksamkeit wird er künftig wohl verzichten müssen.

    Ist es wirklich hohe Intelligenz oder bodenlose Dummheit, auf ein anderswo abgehandeltes Thema Bezug zu nehmen und Teile davon hier zu veröffentlichen? Es geht schließlich nicht um die Beobachtung eines Internetmarketing-Projekts nebst zugehöriger Person, sondern um rein private Interessen, nämlich die Profilierungsversuche eines publikumssüchtigen Menschen.

    ++++++++++++++++++++++++

    Olá Martin!

    Was die Informationssuche angeht, so muss ich dir natürlich beipflichten, wenn du sagst:

    »Etwas wirklich Neues zu bringen, ist im heutigen Internet Marketing aber auch nicht unbedingt einfach.«

    Das mag das Kernproblem sein, woran die Jungs knabbern. Zumindest wenn die Anforderung an die persönliche Fantasie zu den individuell gegebenen geistigen Vorgaben nicht kompatibel ist und man etwa glaubt, mit Gewalt etwas produzieren zu müssen. Damit Geld in die Kasse kommt. Und wenn dann die persönliche Reife auch noch fehlt und Ethik und Moral auf der Strecke bleiben, dann kommen halt Produkte auf den Markt, die nichts als reine Abzockerei sind -- ohne einen wirklichen Mehrwert für den Kunden.

    Das beste Vorzeigebeispiel ist hier ja Heiko Häusler. Der hat zwei Probleme: Er will mit aller Macht ganz oben auf dem Podest stehen -- vielleicht weil seine Mutter ihm, als er die Uni verließ und sich dem Internetmarketing verschrieb, prophezeit hat, dass er es auf diese Art im Leben zu nichts bringen wird. Deshalb versucht er jetzt mit Krampf, sich in den Vordergrund zu schieben, um das Gegenteil zu beweisen. Und er hat, durch das Einsammeln von Geldern für seine Aktiengesellschaft, sich selbst einen enormen Druck aufgebürdet, weil die Aktionäre Dividenden sehen wollen. Denn das hat er denen schließlich versprochen, beim Einsammeln deren Gelder.

    Beides sind natürlich schlechte Argumente dafür, Ratsuchenden Produkte zu liefern, die zu nichts zu gebrauchen sind. Die dienen in erster Linie dem Zweck, zum einen das eigene Ego zu befriedigen, zum anderen die Aktionäre.

    Das ist alles andere, als sich seriös dem Gewerbe des Internetmarketers hinzugeben.

    ++++++++++++++++++++++++

    Und, Guido,

    du hast völlig Recht, dass Unselbstständige -- eben nicht der Rechtsform nach, sondern die reine Individualität betreffend -- dies nicht durch gekaufte Informationen ändern können. Die Entwicklung der Persönlichkeit ist ein langwieriger Prozess, dessen Wurzeln in aller Regel im Elternhaus gelegt werden. Da kann man noch so viel davon reden, was man noch alles auf die Beine stellen wird. Aber -- auch das ist ein Negativbeispiel einer anderen Person, siehe oben -- es gibt eben Menschen, die glauben, wenn sie sich sämtliche Infoprodukte für ein paar Tausender zugelegt haben, dass sie alleine das schon qualifiziert. Wird aber nichts, solange man dazu nur hohle Sprüche kloppt und seine Unfähigkeit auf sämtlichen Blogs zum Besten gibt und sich dabei auch noch bodenlos der Blamage aussetzt.

    Ich weiß nicht, Guido, ob man so etwas mit Sanftmut begründen kann. Da wirst du wohl mehr wissen über diese Person als wir alle. Ob diese Person, da bewundere ich deine Menschenkenntnis, in die Nähe eines Genies zu rücken ist, ist für mich allerdings recht fragwürdig. Man könnte es als Mut auslegen, aber auch als Unbedarftheit, einen türkisch klingenden Namen als Marke in einem Land wie Deutschland etablieren zu wollen. Sarazin lässt grüßen.

    Und ob es klug ist, in einem eigenen Videokanal ein orientalisches Musikstück unter Hinweis auf den eigenen Namen abzuspielen und damit wahrscheinlich Urheberrechte anderer verletzt -- was letztendlich zu erheblichen finanziellen Ansprüchen führen kann -- wage ich auch zu bezweifeln. Es sei denn, in der Türkei gibt es so etwas, wie den geistigen Anspruch auf Urheberschaft, nicht.

    Für dich, Guido, für viele andere und auch mich hingegen dürfte jetzt feststehen, was es heißt, selbstständig zu sein; nämlich nicht, dass sich selbstständig etwas tut, so lange sämtliche Informationen auf der Festplatte ungenutzt herumliegen*. Das ist ja wohl ein Trugschluss! Insofern habe ich dich jetzt richtig verstanden.

    Liebe Grüße
    Jan

    PS: Hier auf das Blog wurde die Behauptung aufgestellt, Rudolf hätte keinen eigenen Webauftritt. Kann sein, kann aber auch nicht sein. Belege hierfür gibt es weder für die eine, noch für die andere Seite. Nur weil er ihn hier nicht mittels seines Namens verlinkt hat? So etwas ist ein Trugschluss. Wie hier einige schon kund taten, gibt es für sie Gründe, dies hier nicht zu tun, nämlich weil die für das hiesige Thema nicht relevant sind. Ich selbst habe auch einige Sites im Netz, die ich nicht zu verstecken habe. Sie tun hier aber nichts zu Sache.

    PPS: Guido, nur weil du es oben erwähntest: Hast du dich schon einmal mit dem Leben von Mahatma Gandhi auseinander gesetzt? Wenn ja, kannst du dich daran erinnern, dass er sich und seine Person zu wichtig nahm? Groß seinen Namen propagierte? Meines Wissen nach ging es ihm da eher um die Sache, nämlich um Demokratie, Gewaltlosigkeit und Wahrheit. Nicht darum, seine Selbstsucht zu befriedigen. Niemals.

    * Ich selbst hätte da auch noch einige, die ich mal hervorkramen müsste. Schließlich werde ich dadurch nicht dümmer. Nehme ich jedenfalls an.
    .

  14. admin says:

    @Jan

    Na, der Vergleich mit Mahatma Gandhi war natürlich nicht ganz ernst gemeint. Ich habe in Freiburg einen Magisterstudiengang belegt mit Indologie im Hauptfach. Von daher bin ich leicht mit Leben und Wirken von Mahatma Gandhi in Berührung gekommen. (Auch dort war im übrigen nicht alles Gold, was glänzte, aber dies ist dann definitiv kein Thema mehr für diesen Blog ;-)

    Zu Gülay. Irgendwie finde ich sie sympathisch, auch wenn ich nicht so genau begründen kann, warum eigentlich :P

    Viele Grüße

    Guido

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  17. Jan | Portugal says:

    .

    Weißt du, Guido,

    ich fand G. zu Beginn auch sehr sympathisch, das hat sich aber mehr und mehr gelegt, je näher ich ihn und seine Sprüche kennen gelernt hatte und dahinter kam, dass G. dieses Blog -- und auch etliche andere -- einzig und allein dazu missbraucht, um von sich Reden zu machen, nicht um sinnvolle Beiträge zu liefern. Okay, kann er ja. Es ist ja auch dein Blog, wo du entscheidest, zu was man ihn missbraucht. Es bleibt dir natürlich auch völlig unbenommen, so etwas sympathisch zu finden.

    Liebe Grüße
    Jan

  18. admin says:

    Hallo Jan,

    wer sich benehmen kann, darf hier auch schreiben. Ohne Ansehen der Person. Das Schlimmste wass dann passieren kann, dass ich ins Off-topic verschiebe. Aber da fühlt sich Gülay ja auch wohl ;-)

    Vielleicht ist mir da ja irgend etwas entgangen. Wie kommst Du zu der Annahme, dass es sich bei Gülay um einen Mann handelt. Besitzt Du da weitergehende Informationen?

    Im Cyberleben ist natürlich viel möglich und es hat sich schon manch knackige Blondine als Mittfünfziger mit Vollbart entpuppt. Nun ist es natürlich nicht Aufgabe als Blogger, zumindest sehe ich meine nicht als solche, die Identität einzelner Kommentatoren nachzuweisen. Solange nicht unter falschen Klarnamen gepostet wird, hat jeder hier das Recht auch anonym zu kommentieren. Im übrigen hat ja auch nicht jeder eine Webseite. Oder man arbeitet in Positionen, wo man nicht unbedingt mit Klarnamen in Erscheinung treten möchte. Gründe gibt es genug, die ich auch alle akzeptiere.

    Viele Grüße

    Guido

  19. Jan | Portugal says:

    .

    Olá Guido,

    weshalb ich G. für einen Mann halte, habe ich anderswo doch längst begründet und du hast da nicht nur mitgelesen, sondern dich an der Diskussion beteiligt. Für mich ist das Thema G. nun durch -- ich werde mich da nicht weiter zu äußern.

    Ich hatte dich aber doch gar nicht darum gebeten, lieber Guido, die Identität irgendwelcher Menschen zu überprüfen -- ich denke sogar, dass es hier den einen oder anderen gibt, der anonym unterwegs ist. Aber wie du schon sagst, solange man sich hier benimmt …

    Liebe Grüße ins Ländle
    Jan

  20. admin says:

    Hallo Jan,

    die Geschlechterfrage ist ja nicht die Entscheidende, zumindest für mich mal nicht. Frau Gülay hat sich seit Tagen im Gespräch gehalten, mehr drüben beim Kollegen Udo als hier. Da ich immer schon ein Faible für sagen wir mal “ungewöhnliche” Marketingmethoden hatte, fand ich schon bemerkenswert wie Gülay es geschafft hat, eine halbe FußballMANNschaft in angeregter Diskussion zu halten ;-)

    Ich glaube jedoch auch, dass gerade spannendere Themen diskutiert werden, als die Frage, wer nun Männlein oder Weiblein. Wie gesagt als Blogbetreiber geht es mir hier zuerst um den “Blogfrieden”. Solange der einigermaßen sichergestellt ist, bin ich relativ tolerant.

    Wo Menschen sind, da menschelt es eben immer wieder. Das ist nichts außergeöhnliches. Als Privatperson bin ich zwar Deutscher, als Admin und Blogbetreiber jedoch neutraler “Schweizer”, der in Streits zwischen 2 Personen keine Partei ergreift. Wie immer meine Meinung. Privates sollte privat geklärt werden … und öffentliches öffentlich ;-)

    Wie Du bin ich auch der Meinung, dass hier jetzt das Thema Gülay Männlein oder Weiblein? beendet werden sollte. Beim Kollegen Udo kann das jedoch noch gerne wochenlang ausdiskutiert werden ;-)

    Viele Grüße nach Portugal ….

    Guido

    PS: Hehe, lass das mit dem “Ländle” aber in Karlsruhe niemand hören :P wir sind stolze Badener und koi Schwoba, lach

  21. admin says:

    Hallo Gülay,

    auch Dir muß ich natürlich sagen, dass Du eventuell vorhandene Probleme mit Jan mit ihm privat klären solltest. Vielleicht könnte ein kurzes Telefonat die Spannungen aus der Welt schaffen. Ist aber natürlich eine Sache zwischen Dir und Jan, aus der ich mich, wie schon oben erwähnt, raushalte.

    Gülay, ich habe im Leben schon viel erlebt. Da ist das gerade alles noch harmlos. Ich werde mich jetzt erstmal um die spannende Frage kümmen, wieviele Engel auf einer Nadelspitze tanzen können. Wenn ich diese Antwort habe, dann beteilige ich mich vllt wieder an der Geschlechterdiskussion, also NIE :P oder doch?

    Viele Grüße

    Guido

  22. Jan | Portugal says:

    .

    Ohhhh, lieber Guido!

    Ich denke, ich wüsste davon, wenn ich Probleme mit dir hätte, meinst du nicht?

    Aber: Ich weiß von nichts.

    Liebe Grüße an die Gelbfüßler
    Jan

    .

  23. admin says:

    @Jan

    Ich weiß auch von nichts lach — solange du das Badnerland nicht als “Ländle” bezeichnest. :P Aber es sei Dir verziehen, ich weiß ja selbst aus einigen hamburgbesuchen, dass dort alles südlich von Frankfurt “Schwaben” ist ;-) -- Naja zumindest solange bis die Türkei anfängt ;-)

    Viele Grüße

    Guido

  24. admin says:

    @Gülay

    Genau, diese Lösung erscheint mir auch sehr praktikabel und alle sind wir glücklich ;-)

    Viele Grüße

    Guido

  25. Jan | Portugal says:

    .

    Moin Moin lieber Guido!

    Da wir uns hier ja bei »Blick hinter die Kulissen« befinden, kann ich ja ruhig noch mal etwas zum Thema »Ländle« äußern und dir erklären, wie es hinter den Kulissen meines Denkens aussieht.

    Beim Begriff »Ländle« gehe ich vom Bundesland Baden-Württemberg aus -- und das ist nun mal eine politische Einheit. Als Hamburger wirst du mir das zugestehen, zumal für uns gleich hinter Harburg der Weißwurstäquator beginnt -- ich weiß, der verläuft, je nach Sichtweise ganz woanders; und hat auch überhaupt keinen Bezug weder zum Schwobaländle noch zu de Gelbfiaßler*.

    Natürlich weiß ich, dass die Schwoba** und die Badenser auf dem Kriegsfuß miteinander stehen. Ich wohnte einige Jahrzehnte meins Lebens bei de Schwoba, gleich hinter der Stadtgrenze begann das Land der Gelbfiaßler, sogar ein Vorort dieses Städtchens befand sich sozusagen im »Ausland«. Tatsächlich lästerten die Schwoba über die Badenser.

    Doch dann gab es eine kleine Gebietsreform -- und siehe da, die Schwoba waren plötzlich -- politisch gesehen -- selbst Badenser, Gelbfiaßler oder eben Badener.

    So schnell kann sich die Lage ändern.

    Solche Rivalitäten gibt es ja nicht nur zwischen Teilen von Bundesländern, es gibt sie auch zwischen Städten, ganzen Völkern und Ländern.

    Warum? Ich weiß es nicht, mir fehlt ein solches Denkmuster ganz einfach. Mag an meinem Elternhaus liegen, in dem immer nur Platz für alle Menschen war. Ich denke, dass die Ablehnung von Frau Merkel, die Türkei in die EU aufzunehmen, eher einer ganz profanen Denkweise über die Türkei und die Türken entspringt, als dass sie die wirklich begründen kann. Sie war doch noch nie dort und hat Land und Leute kennen gelernt; das politische Bankett ist ja wohl etwas völlig anderes.

    Würden alle Menschen anderen vorurteilsfrei begegnen, gäbe es keine kriegerischen Auseinandersetzungen. So einfach wäre das.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Jan

    * Historisch gesehen lebte ein Teil der Schwaben sogar im Badener Land.
    ** Als Gelbfüßler wurden zunächst sogar die Schwaben bezeichnet, erst später dann die Badener.

    .

  26. admin says:

    @Jan

    Ich denke, dass die Ablehnung von Frau Merkel, die Türkei in die EU aufzunehmen, eher einer ganz profanen Denkweise über die Türkei und die Türken entspringt, als dass sie die wirklich begründen kann.

    Eine Begründung wäre zum Beispiel, dass sich die Türkei nur teilweise auf europäischem Territorium befindet. Eine weitere wäre, dass sich die islamische Kultur doch erheblich von unserem christlich-westlichen Weltbild unterscheidet. Das ist natürlich hohe Politik und gehört nicht unbedingt in diesen Blog und wenn doch müsste ich dann langsam in den OffTopic verschieben. Aber vielleicht bekommen wir ja mit Gülay bald eine türkische Bundeskanzlerin und dann kann alles wieder ganz anders aussehen :P

    Würden alle Menschen anderen vorurteilsfrei begegnen, gäbe es keine kriegerischen Auseinandersetzungen. So einfach wäre das.

    Scheitert nur am Faktor Mensch. Der Kommunismus wäre sicherlich auch gut gewesen -- wenn, ja wenn, der Mensch nicht wäre.

  27. admin says:

    Hallo liebe Gülay,

    ich habe Ihre Nachricht gelesen und auch “artig” geantwortet ;-)

    Viele Grüße

    Guido

  28. Pingback: Der Blogfrieden… « venusreich

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